
Heikendorf liegt direkt an der Kieler Förde, ein Teil der Ostsee, die bis vor die Haustür reicht. Hinter dem Ufer schließen Wohnlagen, der Kitzeberger Wald und landwirtschaftliche Flächen an. Am Westrand dieses Waldes liegt das FFH-Gebiet „Gorkwiese Kitzeberg“, eines der drei letzten Refugien der sehr seltenen Schmalen Windelschnecke in Schleswig-Holstein.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, Gehölzschutz und den Umgang mit Wasser und Boden und dokumentieren alles für Bauherr und Behörde. Umweltkontrollen werden so Teil des täglichen Ablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Hafen wird direkt im Wasser gebaut. Für die Nordmole in Möltenort sahen die Pläne vor, eine Vorsatzwand vor die alte Spundwand zu setzen, den Zwischenraum mit Beton zu verfüllen und im Wasser liegende Stahlteile mit einem Schutzanstrich zu versehen. Dabei darf weder Beton noch Beschichtung in die Förde gelangen. Auch beim Kappen der alten Spundwand und beim Rückbau des Pflasters muss Material sicher aufgefangen werden.
An Land geht es um Bäume, Pflanzen und Boden. Im Küstengarten zwischen Fördewanderweg und Solten Wiesch mussten alte Pappeln aus Gründen der Verkehrssicherheit weichen. Danach entstanden ein Dünenwall mit Dünengräsern, Blühwiesen und Pflanzungen aus ausschließlich heimischen Arten. Solche Vorhaben zeigen, wie eng Bauen und Naturschutz am Heikendorfer Ufer beieinanderliegen.
Der Ortsteil Kitzeberg entstand auf einem ehemals wassernahen Waldgebiet. Das FFH-Gebiet am Rand des Kitzeberger Waldes ist besonders empfindlich. Baustellen in der Nähe müssen Entwässerung, Lagerflächen und Fahrwege so planen, dass weder Boden noch Wasserhaushalt des Schutzgebiets beeinträchtigt werden.

Wir prüfen vor Baubeginn die Auflagen, weisen die Firmen ein und kontrollieren während der Bauzeit, ob Schutzbereiche, Gehölze und Gewässer wie vorgeschrieben geschont werden.
Bei Arbeiten an Mole und Promenade achten wir auf Auffangvorrichtungen, saubere Betonier- und Beschichtungsarbeiten und eine Lagerung von Betriebsstoffen fern vom Wasser.
Wurzelbereiche, Stämme und angrenzende Flächen werden abgegrenzt und regelmäßig kontrolliert. In den bewaldeten Lagen von Kitzeberg ist das oft die wichtigste Auflage.
Wo Amphibien- oder andere Schutzzäune verlangt sind, kontrollieren wir sie regelmäßig, halten Funde fest und melden Schäden. Jede Kontrolle wird mit Datum und Befund dokumentiert.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Förde, Wald und Schutzgebiet sind bei jedem Bauschritt mitgedacht.
Befunde und Kontrollen sind für die Behörde lückenlos dokumentiert.
Probleme fallen früh auf und führen seltener zu Baustopps.
→ Wir kontrollieren Auffangsysteme und Arbeitsweise, lassen Reinigung nur an festen Plätzen an Land zu und halten jeden Befund fest.
→ Schutzbereiche werden vor Baubeginn abgesteckt, Lager und Fahrwege bleiben außerhalb. Bei Kontrollgängen prüfen wir, ob die Grenzen eingehalten werden.
→ Stammschutz, abgegrenzte Wurzelbereiche und Vorgaben für Bagger und Kran schützen den Baum, ohne die Arbeiten unnötig zu behindern.
→ Wir achten auf abgedeckte Erdmieten, gesicherte Lagerflächen und eine Entwässerung, die Schlamm zurückhält, bevor er die Förde erreicht.
Arbeiten an Spundwänden, Molen und Wellenschutz in Möltenort, bei denen Gewässerschutz und Materialauffang im Vordergrund stehen.
Neu gestaltete Flächen am Fördewanderweg mit Dünenbepflanzung, heimischen Gehölzen und Blühwiesen.
Neu- und Umbauten in Kitzeberg, wo alte Bäume und der Waldrand mit dem Schutzgebiet zu schonen sind.
Tiefbauarbeiten am Ortsrand, bei denen Boden, Entwässerung und angrenzende Flächen geschützt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und klären, welche Schutzgüter auf dieser Baustelle betroffen sind.
Schutzbereiche, Zäune und Auffangvorrichtungen werden vor Baubeginn festgelegt und mit den Firmen besprochen.
Während der Bauzeit gehen wir die Baustelle in festen Abständen ab und prüfen Gewässer, Boden, Bäume und Zäune.
Alle Kontrollen und Befunde landen in einem Protokoll, das Bauherr und Behörde jederzeit einsehen können.
Wird an einer Mole oder Kaikante gebaut, dann prüfen wir zu Beginn, welche Auflagen zum Gewässerschutz gelten. Alle Firmen weisen wir danach ein. Vor jeder Betonage und jedem Beschichtungsschritt kontrollieren wir die Auffangvorrichtungen, nach Ende der Arbeiten den Zustand von Wasserfläche und Kante.
Liegt eine Baustelle nahe am Kitzeberger Wald, dann stecken wir zuerst Schutzbereiche und Gehölze ab. Während der Bauzeit gehen wir die Grenzen in festen Abständen ab, prüfen Zäune und Stammschutz und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wo Lager, Container und Waschplätze stehen, entscheidet die Baustelleneinrichtung. Wir bringen früh ein, welche Flächen tabu sind, damit die Planung nicht später geändert werden muss.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir die Entsorgung ab: Beton- und Beschichtungsreste, Grünschnitt und Bodenaushub werden getrennt gesammelt und ordnungsgemäß abgefahren.
Bekannt ist das FFH-Gebiet „Gorkwiese Kitzeberg“ am Westrand des Kitzeberger Waldes, ein Natura-2000-Gebiet mit einem der letzten Vorkommen der Schmalen Windelschnecke im Land. Welche Auflagen für ein bestimmtes Grundstück gelten, ergibt sich aus der Genehmigung.

Schicken Sie uns Standort, Genehmigungsauflagen und Bauzeit. Wir schlagen Ihnen Umfang und Rhythmus der Kontrollen vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Heikendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit