
Eine Baustelle verändert ihre Umgebung: Wasser wird abgepumpt, Boden umgelagert, Bäume stehen im Weg und Tiere verlieren ihr Quartier. Behörden knüpfen Baugenehmigungen deshalb oft an Auflagen zum Natur-, Gewässer- und Bodenschutz. Werden sie nicht eingehalten, drohen Baustopps und Nacharbeiten.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf Baustellen in Eckernförde im Alltag umgesetzt werden. Wir kontrollieren vor Ort, dokumentieren und sprechen die Bauleitung an, bevor aus einer Abweichung ein Schaden wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt liegt zwischen zwei Gewässern. Auf der einen Seite die Ostsee mit der Eckernförder Bucht, auf der anderen das Windebyer Noor, ein leicht salzhaltiger See, der früher Teil der Bucht war. Im Noor leben unter anderem Aal, Zander und Maräne, am Weißen Stein, seit 1939 ein Naturdenkmal, rasten Kormorane. Wer an Ufern baut, muss Trübungen, Einleitungen und Störungen der Tierwelt gering halten.
Wie wichtig der Artenschutz ist, zeigt die Nooröffnung. In den Jahren 2022 bis 2024 wurde dort ein Ersatzquartier für Fledermäuse geplant und gebaut, 2024 begann die Umsetzung des Projekts. Der Austausch zwischen Noor und Ostsee lief zeitweise über eine Pumpenanlage, das neue Durchlassbauwerk erhält steuerbare Tore. Solche Eingriffe in den Wasserhaushalt verlangen eine genaue Beobachtung während der Bauzeit.
Auch Boden und Küste sind empfindlich. Rund um die Stadt gibt es vermoorte Senken wie das Domslandmoor, an der Bucht weicht die Küste stellenweise um 15 bis 20 Zentimeter im Jahr zurück. Südlich der Bucht liegt das Landschaftsschutzgebiet Küstenlandschaft Dänischer Wohld. Die Stadt hat außerdem eine Baumschutzsatzung erlassen, die bei Fällungen und Arbeiten im Wurzelbereich zu beachten ist.

Wir kontrollieren Wasserhaltung, Absetzbecken und Einleitstellen, achten auf Trübungen und Ölspuren und prüfen, ob Tankstellen und Gefahrstofflager gegen Auslaufen gesichert sind.
Vor Rodungen und Abbrüchen prüfen wir mit Fachgutachtern, ob Vögel, Fledermäuse oder Amphibien betroffen sind. Danach überwachen wir Bauzeitenfenster und Ersatzquartiere.
Schutzzäune um Bäume, Wurzelschutz bei Grabungen und Abstände für Lagerflächen: Wir prüfen, ob die Vorgaben aus Genehmigung und Baumschutzsatzung eingehalten werden.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege auf empfindlichen Flächen mit Platten ausgelegt und verdichteter Boden nach Bauende gelockert.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Bauablauf tatsächlich eingehalten.
Abweichungen fallen früh auf und lassen sich ohne Baustopp beheben.
Die Dokumentation steht für Behörden und Abnahme bereit.
Gewässer, Bäume und Tierwelt am Baufeld werden geschont.
→ Wir stoppen die Einleitung, lassen ein Absetzbecken oder einen Filter vorschalten und dokumentieren die Messwerte, bevor wieder abgeleitet wird.
→ Der Abbruch wird auf die Zeit gelegt, in der die Tiere nicht dort sind, ein Ersatzquartier wird vorher bereitgestellt. Wir begleiten den Abbruch und halten Funde fest.
→ Wir setzen Schutzzäune neu, sprechen die Fahrer an und schlagen eine andere Zufahrt oder eine Lastverteilung über Platten vor.
→ Baustraßen und Platten verteilen die Last, schwere Geräte fahren nur auf festen Trassen. Nach Bauende wird der Boden wieder aufgelockert.
Ufer-, Hafen- und Durchlassbauten wie bei der Nooröffnung, bei denen Wasserqualität und Wasseraustausch beobachtet werden müssen.
Ältere Gebäude, in denen Fledermäuse oder Gebäudebrüter Quartier haben können.
Grundstücke mit alten Bäumen, für die die Baumschutzsatzung der Stadt gilt.
Wohngebiete und Leitungstrassen am Stadtrand, oft auf wechselndem Boden mit feuchten Senken.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Pläne und listen alle Umweltauflagen auf.
Für jede Auflage legen wir fest, wann und wie sie geprüft wird und wer zuständig ist.
Wir begehen die Baustelle regelmäßig, sprechen Abweichungen sofort an und schlagen Abhilfe vor.
Berichte mit Fotos und Messwerten gehen an Bauleitung und, wenn gefordert, an die Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Eckernförde direkt am Ufer des Noors und muss für die Fundamente Grundwasser abgesenkt werden, dann legen wir vor Beginn mit der Bauleitung fest, wo das Wasser hingeleitet wird und welche Trübung zulässig ist. Während der Bauzeit kontrollieren wir die Einleitstelle in festen Abständen und halten die Ergebnisse fest.
Stehen am Rand des Baufelds alte Bäume, dann werden sie vor dem ersten Erdaushub eingezäunt, Lagerflächen bleiben außerhalb des Kronenbereichs. Fällt dabei auf, dass Vögel in einem Baum brüten, dann ruhen die Arbeiten in diesem Bereich, bis das Vorgehen mit der zuständigen Behörde geklärt ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung beginnt bei der Baustelleneinrichtung: Wo Lager, Tankstelle und Zufahrt liegen, entscheidet mit darüber, ob Boden, Bäume und Gewässer geschützt bleiben. Mit dem Logistik-Management stimmen wir Fahrwege ab, mit der operativen Baulogistik die Abfalltrennung.
So werden Umweltkontrollen auf Baustellen in Eckernförde nicht zur zusätzlichen Hürde, sondern zu einem festen Teil des Tagesablaufs.
Häufig dann, wenn ein Vorhaben Gewässer, geschützte Arten, Bäume oder empfindliche Böden berührt. In Eckernförde betrifft das vor allem Baustellen am Noor, an der Bucht und auf Grundstücken mit altem Baumbestand. Die genauen Auflagen stehen in der Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung in Eckernförde aufgestellt werden kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eckernförde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit