
Kropp steht auf dem sandigen Boden der Schleswiger Vorgeest. Die Nachbargemeinde Tetenhusen gehört dagegen schon zur Eider-Treene-Sorge-Niederung, einer Landschaft, in der Moor, Marsch und Geest eng ineinandergreifen. Dort liegt das Tetenhusener Moor, ein atlantisches Hochmoor, das seit 1932 vollständig unter Naturschutz steht. Wer im Raum Kropp baut, bewegt sich damit zwischen durchlässigem Sand und empfindlichen Feuchtgebieten.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen auf Baustellen in Kropp. Dazu gehören die Überwachung der Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, der Schutz von Boden und Grundwasser, Kontrollen zum Artenschutz und eine Dokumentation, die Behörden und Bauherren nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Sandböden lassen Wasser schnell versickern. Was auf einer Baustelle ausläuft, etwa Kraftstoff, Öl oder Zementwasser, kann deshalb rasch in tiefere Schichten gelangen. Betankungsflächen, Auffangwannen und Bindemittel gehören auf jede Baustelle, die auf Geestboden steht. Zugleich sehen die Baugebiete der Gemeinde eine Bewirtschaftung des Regenwassers vor, deren Anlagen während des Baus geschützt werden müssen.
Das Tetenhusener Moor ist Teil des FFH-Gebiets „Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung“ und des gleichnamigen EU-Vogelschutzgebiets. Großer Brachvogel, Kranich und Trauerseeschwalbe nutzen es zur Rast, zur Nahrungssuche und zum Brüten, die gesamte Niederung ist für ihre Wiesenvögel bekannt. Leitungs- und Wegebau im Außenbereich zwischen Kropp und der Niederung muss Brutzeiten und Störungen im Blick behalten.
Im Gemeindegebiet wurden 2023 bei Ausgrabungen Hinweise auf eine bäuerliche Siedlung aus dem 3. bis 5. Jahrhundert entdeckt. Der Boden ist hier also auch Archiv. Bei Erdarbeiten in bisher unbebauten Flächen achten wir auf Funde, stoppen die Arbeiten an der Stelle und melden sie, damit die Denkmalpflege entscheiden kann.

Wir werten Genehmigung, Bebauungsplan und naturschutzrechtliche Auflagen aus, leiten Kontrollpunkte ab und prüfen sie während der gesamten Bauzeit.
Getrennte Lagerung von Oberboden, Schutz vor Verdichtung, sichere Betankung und Lagerung wassergefährdender Stoffe sind feste Bestandteile unserer Kontrollen.
Wir prüfen Baufelder vor der Räumung auf Brutplätze, stimmen Termine für Rodungen und laute Arbeiten auf Brutzeiten ab und kontrollieren Schutzzäune für Amphibien.
Jeder Kontrollgang wird mit Datum, Foto und Befund festgehalten. Behörde und Bauleitung erhalten Berichte, bei Abweichungen eine Meldung mit Vorschlag zur Abhilfe.
Auflagen werden während des Baus eingehalten und nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Schäden an Boden und Grundwasser werden verhindert, bevor sie teuer werden.
Die Behörde erhält eine nachvollziehbare Dokumentation aller Kontrollen.
Bauzeiten lassen sich mit Brutzeiten und Artenschutz frühzeitig abstimmen.
→ Betankung nur auf abgedichteten Flächen mit Auffangwanne, Bindemittel griffbereit und eine Meldekette, die sofort greift.
→ Vorab eine Kontrolle der Trasse, Bauzeitfenster außerhalb der Brutzeit oder abgestimmte Schutzabstände nach Vorgabe der Naturschutzbehörde.
→ Arbeiten an der Fundstelle ruhen, die Stelle wird abgesperrt und gemeldet. Das übrige Baufeld kann nach Absprache weiterlaufen.
→ Solche Flächen werden vor Baubeginn markiert und eingezäunt, Fahrwege und Lager liegen außerhalb.
Erschließung mit Grün- und Freiflächen sowie Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung, die während des Baus geschützt werden.
Trassen zwischen Ortsteilen und Richtung Niederung mit Artenschutz und Rücksicht auf Brutzeiten.
Hallen im Gewerbepark Hufenausbau mit Schutz des Grundwassers bei Betankung und Lagerung.
Vorhaben, bei denen archäologische Funde möglich sind und der Boden als Archiv behandelt wird.

Genehmigung, Bebauungsplan und Stellungnahmen der Behörden werden ausgewertet und in Kontrollpunkte übersetzt.
Grünflächen, Versickerungsanlagen, Tabuzonen und Betankungsplätze werden vor Baubeginn markiert und eingerichtet.
Begehungen, Zaunkontrollen und Prüfungen nach Regen oder Vorfällen, jeweils mit Foto und Befund.
Bauleitung und Behörde erhalten Berichte, Abweichungen werden mit einem Vorschlag zur Abhilfe gemeldet.
Wird am Rand von Kropp ein Baugebiet auf bisherigen Acker- oder Grünlandflächen erschlossen, dann beginnt die Umweltbegleitung vor dem Abschieben des Oberbodens. Wir prüfen die Flächen auf Brutplätze, markieren Bereiche für Grünflächen und Regenwasseranlagen und legen fest, wo Oberboden getrennt gelagert wird.
Fallen die Erdarbeiten in die Brutzeit oder tauchen Hinweise auf frühere Besiedlung auf, dann stimmen wir das Vorgehen mit Naturschutz- und Denkmalbehörde ab. Während der Bauzeit kontrollieren wir Betankung, Lagerflächen und Schutzzäune und halten jeden Schritt in einem Bericht fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon beim Entwurf des Lageplans bringen wir die Schutzflächen ein: Betankungsplatz, Lager und Fahrwege rücken dorthin, wo weder Grünflächen noch Versickerungsanlagen leiden. Wer Abfälle sammelt und Gefahrstoffe lagert, kennt durch uns die Regeln dafür.
Das Personal am Tor erhält die Liste der Tabuzonen. Damit gehören die Umweltkontrollen in Kropp zum Alltag der Baustelle, statt am Ende als lästige Prüfung zu kommen.
In der Nachbargemeinde Tetenhusen liegt das Naturschutzgebiet Tetenhusener Moor. Es gehört zum FFH-Gebiet „Moore der Eider-Treene-Sorge-Niederung“ und zum gleichnamigen Vogelschutzgebiet. Welche Auflagen für ein bestimmtes Baufeld gelten, steht in der jeweiligen Genehmigung.

Schicken Sie uns die Unterlagen zu Ihrem Vorhaben. Wir sehen uns die Umweltauflagen an und melden uns mit einem Vorschlag, wie die Baubegleitung ablaufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kropp. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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