
Die Schlei ist kein Fluss, sondern ein rund 42 Kilometer langer Meeresarm der Ostsee, der Angeln und Schwansen trennt. Die äußere Schlei führt Salzwasser, weiter landeinwärts wird sie zum Brackwasser. Seit 2008 ist die Landschaft beiderseits des Wassers als Naturpark Schlei anerkannt. Wer in Kappeln am Ufer, an den Häfen oder in Olpenitz baut, hat damit fast immer ein empfindliches Gewässer in der Nähe.
Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen auf Baustellen in Kappeln. Dazu gehören die Überwachung der Auflagen aus der Genehmigung, Kontrollen von Schutzzäunen, die Dokumentation für die Naturschutzbehörde und Hinweise an die Gewerke, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An der Mündung der Schlei liegt das Naturschutzgebiet Schleimündung mit der Lotseninsel. Es wurde 2011 nach Süden bis an den Nordhaken bei Olpenitz erweitert und darf nur bei Führungen betreten werden. Der unbebaute Nehrungshaken zur Lotseninsel ist als künftige Naturschutzfläche gesichert. Bauvorhaben in Olpenitz liegen damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu streng geschützten Flächen.
Auf Schwansen liegt das Landschaftsschutzgebiet „Kopperby/Olpenitz“, das seit 1991 besteht und rund 1.216 Hektar umfasst. Für Erschließung, Leitungsbau oder Erweiterungen in diesem Raum gelten Auflagen zum Erhalt von Landschaftsbild, Gehölzen und Uferbereichen, die während des Baus eingehalten werden müssen.
In der Schlei wurden traditionell Hering, Aal und Barsch gefangen, als Besonderheit gilt der Schleischnäpel. Bei Kappeln steht im Wasser der Heringszaun aus dem 15. Jahrhundert. Baustellen an Kaikanten, Stegen oder Uferwegen müssen deshalb verhindern, dass Schlamm, Zementwasser, Öl oder Bauabfälle ins Gewässer gelangen.

Wir überwachen die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, prüfen Baufeldgrenzen, Tabuzonen und Gehölzschutz und dokumentieren jeden Kontrollgang für die Behörde.
Für Arbeiten nahe dem Ufer planen wir Absetzbecken, Ölbindemittel und Auffangwannen ein und kontrollieren, dass Waschwasser und Schlämme nicht in die Schlei gelangen.
Schutzzäune werden während der Wanderzeiten regelmäßig kontrolliert, Tiere fachgerecht umgesetzt und Funde protokolliert.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Oberboden, auf Fahrwege, die keine Flächen außerhalb des Baufelds verdichten. Ebenso schützen wir Bäume und Hecken am Rand.
Auflagen der Genehmigung werden laufend überwacht und nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Die Behörde erhält eine lückenlose Dokumentation der Kontrollen.
Probleme werden erkannt, bevor ein Baustopp droht.
Gewerke wissen, welche Flächen und Gewässer tabu sind.
→ Feste Baufeldgrenzen mit Zaun, eine Einweisung aller Gewerke und Kontrollen, dass weder Fahrzeuge noch Lager in den Schutzbereich geraten.
→ Absetzbecken, Filtervlies und abgedeckte Erdhaufen halten Feinstoffe zurück, nach Starkregen kontrollieren wir die Einrichtungen sofort.
→ Schutzzäune mit Fangeimern werden täglich kontrolliert, Tiere umgesetzt und die Zahlen an die Naturschutzbehörde gemeldet.
→ Stammschutz, Abstandsflächen und eine Markierung des Wurzelbereichs vor Beginn der Arbeiten, dazu regelmäßige Sichtkontrollen.
Ferienhäuser, Hafenbauten und Erschließung nahe dem Naturschutzgebiet Schleimündung und im Landschaftsschutzgebiet.
Bauen an Kaikanten, Stegen und Uferwegen der Schlei mit Gewässerschutz und Kontrolle der Einleitungen.
Erschließung in Mehlby, am Königsberger Ring oder in Loitmark mit Oberbodenschutz und Ausgleichsflächen.
Trassen durch Feldflur und Knicks mit Gehölzschutz und Amphibienzäunen während der Wanderzeiten.

Wir werten Genehmigung, Bebauungsplan und Stellungnahmen der Naturschutzbehörde aus und leiten die Kontrollpunkte ab.
Baufeldgrenzen, Tabuzonen, Schutzzäune und Rückhaltung werden vor Baubeginn markiert und aufgebaut.
Regelmäßige Begehungen, Zaunkontrollen und Prüfungen nach Regen. Jeder Befund wird mit Foto und Datum festgehalten.
Die Behörde und die Bauleitung erhalten Berichte, bei Abweichungen sofort eine Meldung mit Vorschlag zur Abhilfe.
Liegt ein Baufeld in Olpenitz zwischen Ostseeufer und Schlei, nahe der Grenze des Naturschutzgebiets, dann beginnt die Baubegleitung vor dem ersten Erdaushub. Wir markieren mit der Bauleitung die Grenzen, weisen alle Gewerke ein und legen fest, wo Lager, Fahrwege und Containerplätze liegen dürfen.
Während der Erdarbeiten kontrollieren wir die Rückhaltung von Schlamm und Wasser, nach Regen auch außerhalb der Routine. Fallen Brutzeiten oder Wanderzeiten in die Bauzeit, dann stimmen wir die Termine für laute oder flächige Arbeiten mit der Naturschutzbehörde ab und dokumentieren jeden Schritt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung fließt in den Lageplan der Baustelleneinrichtung ein, damit Lager und Wege von Anfang an außerhalb geschützter Flächen liegen. Mit der operativen Baulogistik stimmen wir Entsorgung und Lagerung wassergefährdender Stoffe ab.
Die Sicherheitskräfte am Tor wissen, welche Bereiche niemand betreten darf. So werden Umweltkontrollen auf einer Baustelle in Kappeln Teil des Alltags statt eine Prüfung, die nur am Ende stattfindet.
Direkt an der Mündung der Schlei liegt das Naturschutzgebiet Schleimündung, das bis an den Nordhaken bei Olpenitz reicht. Auf Schwansen gibt es das Landschaftsschutzgebiet „Kopperby/Olpenitz“. Die gesamte Landschaft beiderseits der Schlei gehört zum Naturpark Schlei. Welche Auflagen für ein Baufeld gelten, steht in der jeweiligen Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und schlagen Ihnen einen Plan für die ökologische Baubegleitung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kappeln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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