
Ein Lastwagen, der zur falschen Zeit kommt, steht im Weg. Auf Baustellen in Schwentinental passiert das schnell, denn der Verkehr in der Stadt ist stark vom Handel geprägt. Der Ostseepark zieht Kundschaft aus einem Einzugsbereich, den ein Gutachten mit 400.000 Einwohnern beziffert hat. Die Zufahrten dorthin teilen sich Pkw, Busse und Warenanlieferung.
Unser Logistik-Management ordnet die Anlieferung, bevor sie zum Problem wird. Wir erstellen das Baulogistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Lieferung, legen Routen und Wartepunkte fest und stimmen den Takt mit Bauleitung, Lieferanten und Nachbarn ab. So kommt Material dann an, wenn auf der Baustelle Platz und Personal dafür bereitstehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die vierspurige B 76 und die B 202 verbinden die Stadt mit Kiel, Lübeck und Richtung Fehmarn. Über die Landesstraße 52 sind auch die Ostufergemeinden erreichbar. Für Schwerlastverkehr ist das eine gute Ausgangslage. Engpässe entstehen erst auf den letzten Metern, an Kreuzungen, Einfahrten zu Gewerbestraßen und auf Parkplätzen voller Kundschaft.
Die Bundesstraße und die Bahnstrecke Kiel–Lübeck teilen das Stadtgebiet. Wer von einer Seite zur anderen will, ist auf wenige Querungen angewiesen. Eine Route, die auf der Karte kurz aussieht, kann für einen Sattelzug ein Umweg über mehrere Knoten sein. Deshalb prüfen wir Wege vorab auf Höhe, Breite und Wendemöglichkeiten.
In Klausdorf überwiegt das Wohnen, oft in ruhigen Wohnstraßen abseits der Bundesstraße. Dort zählt weniger die Menge als die Uhrzeit: Lieferungen in den frühen Morgenstunden, Wartende mit laufendem Motor oder ein Betonmischer in einer engen Wohnstraße sorgen schnell für Ärger. Ein abgestimmter Liefertakt nimmt viel Druck aus der Nachbarschaft.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welches Material in welcher Menge auf die Baustelle muss. Das Konzept ist die Grundlage für alle Termine.
Jede Lieferung erhält einen festen Slot. Für Baustellen nahe dem Ostseepark legen wir die Fenster so, dass sie außerhalb der Stunden mit dem stärksten Kundenverkehr liegen.
Wir beschreiben Lieferanten die Anfahrt über die Bundesstraßen und benennen einen Wartepunkt, an dem ein zu früh eintreffendes Fahrzeug abseits von Wohnstraßen stehen kann.
Wir informieren angrenzende Betriebe und Anwohner über Liefertage und Sonderfahrten, etwa für Kran oder Großteile. Termine stimmen wir mit den Lieferzonen der Nachbarmieter ab.
Weniger Wartezeit für Fahrzeuge und Personal an der Abladestelle.
Lagerflächen bleiben klein, weil Material im Takt des Baufortschritts kommt.
Handel und Anwohner wissen, wann mit Baustellenverkehr zu rechnen ist.
Engpässe werden im Plan erkannt und nicht erst auf der Straße.
→ Lieferungen werden auf Wochentage und frühe Zeitfenster gelegt. Großteile kommen an Tagen mit wenig Kundschaft, die Zufahrt wird für diese Zeit abgesperrt und eingewiesen.
→ Mit festen Slots kommt jedes Fahrzeug einzeln. Wer zu früh ist, wartet am vereinbarten Punkt und wird abgerufen, sobald die Abladestelle frei ist.
→ Jeder Lieferant erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit der freigegebenen Route. Kritische Abzweige werden in der Beschreibung ausdrücklich genannt.
→ Im Lieferplan sind Großereignisse sichtbar. Wir verschieben eine der beiden Leistungen oder trennen die Zufahrten, damit Mischer und Tieflader sich nicht behindern.
Arbeiten an Handelsimmobilien mit gemeinsamer Zufahrt, Kundenparkplatz und den Lieferzonen anderer Mieter.
Hallen und Bürogebäude im Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße, bei denen große Bauteile über die Bundesstraße kommen.
Neubauten in ruhigen Wohnstraßen, wo Lieferzeiten und Fahrzeuggrößen auf die Nachbarschaft abgestimmt werden.
Ausbau von Ortsstraßen und Kanälen, bei denen Material in kleinen Mengen auf wechselnde Abschnitte verteilt wird.

Gemeinsam mit der Bauleitung listen wir auf, welche Lieferungen in welchen Bauphasen anfallen und welche davon kritisch sind.
Wir prüfen Anfahrtswege, bestimmen Wartepunkte und teilen den Tag in Lieferfenster ein, die zu Baustelle und Umfeld passen.
Alle Lieferanten erhalten Anfahrtsbeschreibung, Ansprechpartner und ihr Zeitfenster. Änderungen laufen über eine Stelle.
Wir verfolgen, ob Fenster eingehalten werden. Den Plan passen wir an, wenn sich Bauablauf oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle in Schwentinental direkt neben einem geöffneten Markt mit gemeinsamer Zufahrt, dann wird der Liefertakt zuerst an den Öffnungszeiten ausgerichtet. Schwere Lieferungen kommen vor Ladenöffnung, Kleinteile in vereinbarten Fenstern am Vormittag, am Samstag ruht der Lieferverkehr weitgehend.
Melden sich zwei Lieferanten für dasselbe Fenster, dann entscheidet der Plan, wer kommt und wer verschoben wird. Die Bauleitung sieht jeden Tag, welche Fahrzeuge erwartet werden. Die Nachbarbetriebe erhalten eine Vorschau auf Sonderfahrten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster sind nur so gut wie ihre Umsetzung am Tor. Deshalb arbeitet das Logistik-Management eng mit dem Personal zusammen, das Fahrzeuge einweist, Lieferscheine prüft und Material zur Einbaustelle bringt.
Grundlage bleibt der Einrichtungsplan: Er legt fest, wo abgeladen und gelagert wird. Ändert er sich, passen wir Lieferzeiten und Mengen an.
Ja, sobald mehrere Gewerke beliefert werden oder die Zufahrt mit Kundschaft oder Anwohnern geteilt wird. Schon wenige feste Fenster am Tag verhindern, dass Fahrzeuge gleichzeitig ankommen und auf der Straße warten müssen.

Nennen Sie uns Baustelle, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern, das zu Ihrem Umfeld passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schwentinental. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit