
Fast jeder Lkw, der eine Baustelle in Brunsbüttel beliefert, kommt über die B 5. Die Autobahn A 23 endet rund 27 Kilometer entfernt, Personenzüge fahren seit 1988 nicht mehr in die Stadt. Die Bahnstrecken nach St. Michaelisdonn und Wilster tragen heute nur Güterverkehr. Für die Bauversorgung zählt damit vor allem die Straße, ergänzt um den Elbehafen für schwere oder sperrige Teile.
Unser Logistik-Management plant, wann welches Material ankommt, wo es abgeladen wird und wie die Fahrzeuge zur Baustelle finden. Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster, Abladestellen werden freigehalten, Leerfahrten und Wartezeiten vor dem Tor sollen möglichst gar nicht erst entstehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Mehrere Großvorhaben laufen gleichzeitig. An der Schleusenanlage des Nord-Ostsee-Kanals wird seit 2014 die fünfte Schleusenkammer gebaut, ihre Freigabe ist zuletzt für Ende 2026 angekündigt. Am Elbehafen entsteht das feste LNG-Terminal, geplant ist die Inbetriebnahme für 2027. Solche Baustellen ziehen Schwerverkehr, Spezialtransporte und Fachfirmen an, die dieselben Zufahrten nutzen.
Innerhalb der Stadt bestimmt der Kanal die Wege. Nord und Süd sind innerorts durch zwei Autofähren verbunden. Wer Material für ein Baufeld auf der falschen Seite lädt, verliert Zeit am Anleger. Lieferanten müssen deshalb wissen, welche Seite sie anfahren. Die Disposition muss das bei jedem Abruf mitdenken.
Hinzu kommen Straßenbaustellen der Stadt, etwa der Ausbau der Fährstraße, der Eddelaker Straße oder der dritte Bauabschnitt der Justus-von-Liebig-Straße. Für Wohngebiete gibt es einen Lärmaktionsplan. Anlieferungen in Wohnlagen planen wir deshalb so, dass die Nachbarschaft möglichst wenig Rangierverkehr am frühen Morgen erlebt.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Lieferanten und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welche Transporte anstehen. Das Konzept zeigt Zufahrten, Abladestellen und Lagerzonen.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So kommen Betonmischer, Stahl und Fertigteile nacheinander statt gleichzeitig, auch wenn mehrere Gewerke parallel arbeiten.
Fahrer erhalten eine klare Anfahrt mit Angabe der Kanalseite, der Torzufahrt und eventueller Umleitungen wegen laufender Straßenbaustellen.
Wir planen Lieferzeiten in Wohnlagen, beantragen Halteflächen im Straßenraum über die Bauunternehmen und informieren Anlieger über besondere Transporte.
Material kommt in der Reihenfolge, in der es verbaut wird.
Fahrzeuge warten nicht auf Wohnstraßen und behindern keine Anlieger.
Engpässe durch Großbaustellen und Straßensperrungen werden früh sichtbar.
Die Bauleitung hat einen Überblick über alle angemeldeten Lieferungen.
→ Lieferungen bekommen feste Zeitfenster mit Puffer. Wer zu früh ist, wartet auf einer vereinbarten Fläche abseits der Wohnstraße.
→ Jeder Lieferschein trägt die Seite und die Zufahrt. Die Anfahrtsbeschreibung nennt die Fähre oder die Straßenführung ausdrücklich.
→ Wir verfolgen angekündigte Sperrungen und verlegen eigene Lieferungen in andere Zeitfenster, bevor es zu Wartezeiten kommt.
→ Wir prüfen, ob eine Anlieferung über den Elbehafen mit seinem Anschluss an Lkw, Bahn, See- und Binnenschiff sinnvoll ist. Den letzten Abschnitt zur Baustelle planen wir dann gesondert.
Viele Gewerke, große Mengen und Werksregeln für die Einfahrt: Lieferungen werden mit dem Werkstor abgestimmt.
Bauen im Umfeld von Elbehafen, Ölhafen und Hafen Ostermoor, wo Hafenverkehr und Baustellenverkehr zusammentreffen.
Hausbau und Straßenendausbau parallel, etwa in Gebieten wie dem Bebauungsplan 29, mit engen Wohnstraßen.
Hallen und Betriebsgebäude mit Fertigteilen, Stahl und Kranarbeiten, die eine genaue Reihenfolge der Anlieferung brauchen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Liefermengen und Lieferanten aller Gewerke.
Zufahrten, Abladestellen und Zeitfenster werden festgelegt und an alle Beteiligten verteilt.
Wir verwalten Buchungen, reagieren auf Verspätungen und Sperrungen und halten die Bauleitung auf Stand.
Wartezeiten und Abweichungen werden dokumentiert, damit die nächste Bauphase besser läuft.
Liegt eine Gewerbehalle im Gewerbegebiet Süd und sollen dort an einem Tag Stahlbauteile, Beton und Dachelemente ankommen, dann teilen wir die Anlieferung in Zeitfenster auf. Der Kran ist so morgens frei für Stahl, nachmittags für die Dachelemente, Beton kommt dazwischen.
Kündigt sich zur selben Zeit ein Schwertransport zur Schleusenbaustelle an, dann verlegen wir die Lieferungen, die dieselbe Strecke über die B 5 nutzen würden, auf Zeiten davor oder danach. Die Fahrer erhalten die geänderten Slots rechtzeitig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf: Abladestellen, Lagerzonen und Kranreichweite bestimmen, welche Lieferung wann möglich ist. Am Tor gleicht die Zugangskontrolle eintreffende Fahrzeuge mit den gebuchten Slots ab.
Ändert sich der Bauablauf, werden Slots neu vergeben. Lieferanten und Bauleitung arbeiten mit demselben Stand, damit keine Lieferung ins Leere fährt.
Die Hauptanbindung ist die B 5, die A 23 liegt rund 27 Kilometer entfernt. Innerhalb der Stadt kommt es auf die Kanalseite an. Wir geben jedem Fahrer die passende Zufahrt mit, damit niemand unnötig über eine Fähre ausweichen muss.

Nennen Sie uns Bauzeit, Gewerke und Liefermengen. Wir entwickeln daraus ein Logistik-Management mit klaren Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Brunsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit