
Cuxhaven liegt an der Spitze Niedersachsens, mit Wasser an zwei Seiten. Für den Baustellenverkehr heißt das: Fast jede Lieferung kommt über wenige Wege in die Stadt. Die A27 beginnt im Osten des Stadtgebiets und führt über Bremerhaven und Bremen bis zum Dreieck Walsrode, die B73 verbindet die Stadt über Stade mit Hamburg. Fällt eine dieser Achsen aus oder staut sich der Reiseverkehr, spürt das jede Baustelle.
Unser Logistik-Management setzt hier an. Wir planen, wann welches Material ankommt, welcher Weg zur Baustelle genommen wird und wo der Lkw wartet, wenn er zu früh ist. Das Ergebnis ist ein Lieferplan mit Zeitfenstern, der zu den Arbeitsschritten der Gewerke passt und Nachbarn, Gäste und Hafenverkehr so wenig wie möglich stört.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist ein Endpunkt. Wer aus dem Ruhrgebiet, aus Bremen oder aus Hamburg anliefert, nutzt entweder die A27 mit den Anschlussstellen Cuxhaven und Altenwalde oder die B73 durch das Land Hadeln. Ein vergessener Lieferschein oder ein falsch geladenes Teil lässt sich nicht kurz um die Ecke holen. Gute Planung bedeutet hier, dass Ladelisten vor der Abfahrt geprüft und Ersatzlieferungen früh angestoßen werden.
Der Verkehr folgt der Saison. Mit mehr als drei Millionen Übernachtungen im Jahr füllen sich Zufahrten zu den Kurteilen und zum Bahnhof im Sommer und an Wochenenden spürbar. Dazu kommen Ab- und Anfahrten zur Helgoland-Fähre und zu den Kreuzfahrtschiffen am Steubenhöft. Lieferfenster legen wir so, dass Lkw nicht in diese Spitzen geraten.
Am Hafen mischt sich Baustellenverkehr mit dem Umschlag. Der Tiefwasserhafen schlägt RoRo-Ladung, Container und Offshore-Komponenten um, im Fischereihafen arbeiten zahlreiche Verarbeitungsbetriebe. Baustellen in diesem Umfeld brauchen abgestimmte Fahrwege, damit Bauverkehr und Hafenlogistik sich nicht gegenseitig blockieren.

Wir legen für jedes Vorhaben fest, über welche Route Lieferungen kommen, wo sie abgeladen werden und wie sie zum Einbauort gelangen. Für Cuxhaven gehört dazu die Wahl zwischen A27 und B73 sowie ein Plan für Warteflächen am Stadtrand.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. So vermeiden wir, dass mehrere Lkw gleichzeitig vor dem Tor stehen. Außerdem lassen sich Lieferungen in den Kurteilen auf Zeiten legen, in denen weniger Gäste unterwegs sind.
Wir informieren Anlieger, stimmen Sperrungen und Halteverbote mit der Stadt ab und sprechen uns bei Baustellen am Hafen mit den dortigen Betrieben über Fahrwege und Kranzeiten ab.
Rohbau, Ausbau und Technik haben unterschiedlichen Materialbedarf. Wir passen den Lieferplan an jede Phase an, verfolgen die Einhaltung der Zeitfenster und schlagen Änderungen vor, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Weniger Wartezeiten vor dem Tor, weil jede Lieferung ein Zeitfenster hat.
Bessere Planbarkeit trotz Saisonverkehr und Endlage der Stadt.
Ruhigeres Verhältnis zu Anwohnern, Gästen und Hafenbetrieben.
Ein Ansprechpartner, der Lieferungen aller Gewerke zusammenführt.
→ Wir verlegen Lieferungen in die frühen Morgenstunden oder auf weniger belastete Wochentage und planen Puffer ein, wenn Feiertage oder Ferienbeginn anstehen.
→ Ladelisten werden vor der Abfahrt mit dem Lieferanten abgeglichen. Kritische Teile bestellen wir mit Vorlauf und lagern einen Puffer, wo die Baustelle es zulässt.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferplan. Wer ein Zeitfenster braucht, meldet es an. Wir verteilen die Fenster nach Bauablauf.
→ Wir beantragen Halteverbotszonen, lassen Lieferungen in kleinere Fahrzeuge umschlagen, wenn nötig. Entladezeiten legen wir so, dass Anwohner möglichst wenig gestört werden.
Hallen, Kaianlagen und Logistikflächen, bei denen Baustellenverkehr und Umschlag dieselben Wege nutzen.
Bauvorhaben in Duhnen, Döse und Sahlenburg, bei denen Lieferzeiten an den Gästebetrieb angepasst werden.
Wohn- und Geschäftshäuser in der Kernstadt mit engen Straßen und wenig Platz zum Abladen.
Arbeiten an Straßen, Leitungen und Bahnanlagen, bei denen der laufende Verkehr erhalten bleiben muss.

Wir sammeln Mengen, Liefertermine und Anforderungen aller Gewerke.
Anfahrtswege nach Cuxhaven und Zeitfenster werden festgelegt und mit Lieferanten abgestimmt.
Behörden, Nachbarn und Betriebe im Umfeld werden eingebunden.
Wir überwachen die Lieferungen und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in Cuxhaven in einem der Kurteile, etwa in Duhnen oder Döse, dann planen wir die großen Anlieferungen außerhalb der Gästezeiten. Betonfahrzeuge und Fertigteile kommen früh am Morgen, kleinere Lieferungen laufen über den Tag verteilt in festen Fenstern.
Ist zusätzlich mit Verkehr zu Fähre oder Kreuzfahrt zu rechnen, dann legen wir Fahrwege fest, die die Zufahrten zu den Anlegern meiden. Lieferanten erhalten die Route vorab. So bleibt die Baustelle versorgt, ohne dass sich der Ferienverkehr staut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur, wenn die Fläche dafür vorbereitet ist. Deshalb stimmen wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung ab: Lagerflächen, Tore und Entladezonen müssen zu den Zeitfenstern passen.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um, die Zugangskontrolle prüft ankommende Fahrzeuge. So entsteht in Cuxhaven ein Ablauf, bei dem Planung und Umsetzung in einer Hand bleiben.
Das hängt vom Herkunftsort und vom Ziel in der Stadt ab. Aus Bremen und dem Süden ist meist die A27 sinnvoll, aus Hamburg kann die B73 über Stade kürzer sein. Für Cuxhaven legen wir die Route je Lieferung fest und berücksichtigen Saison und Tageszeit.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und beteiligte Gewerke, wir zeigen Ihnen einen Ansatz für den Lieferplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Cuxhaven. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit