
Fast jeder Lkw, der eine Baustelle in Bremen-Nord ansteuert, kommt über die A 270. Die Strecke verbindet Farge mit dem Ihlpohler Kreisel und ist auf langen Abschnitten ohne Standstreifen und mit Tempo 80 ausgelegt. Am Übergang zu A 27 und B 74 liegt kein Autobahndreieck, sondern eine Ampelkreuzung. Für die Anlieferung heißt das: Wer zur falschen Zeit kommt, steht.
Unser Logistik-Management plant die Wege von Material und Fahrzeugen, bevor sie rollen. Wir vergeben Zeitfenster, steuern die Anlieferungen von Rohbau bis Ausbau und halten die Verbindung zu Lieferanten, Bauleitung und Nachbarschaft. So kommt in Bremen-Nord das Benötigte genau dann an, wenn Platz dafür ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 270 erschließt den Bezirk mit acht Anschlussstellen von Rönnebeck bis Ihletal. Sie wurde wegen der dichten Bebauung nie verbreitert, eine 580 Meter lange Hochstraße gehört zum Verlauf. Für Schwertransporte und Kranteile planen wir deshalb Routen und Uhrzeiten vorab und klären, welche Abfahrt der Baustelle am nächsten liegt.
Hinter der Abfahrt beginnt das Wohnumfeld. In Vegesack, Lesum oder Blumenthal führen viele Zufahrten durch Straßen mit Schulen, Geschäften und Bushaltestellen. Lieferzeiten außerhalb der Hauptverkehrszeiten und eine feste Wartezone vor der Baustelle verhindern, dass Lkw in zweiter Reihe halten.
Ein Teil des Verkehrs quert die Weser. Drei Fähren verbinden den Bezirk mit dem linken Ufer: Vegesack mit Lemwerder, Blumenthal mit Motzen und Farge mit Berne. Kommt Material vom linken Ufer, kann eine Fähre der kürzere Weg sein. Dann beziehen wir die Überfahrt in die Zeitplanung ein.

Jede Lieferung erhält ein festes Fenster, abgestimmt auf Bauablauf, Kranbelegung und die Verkehrslage auf der A 270. Überschneidungen sehen wir im Plan, bevor sie auf der Straße entstehen.
Für Sattelzüge, Betonmischer und Kranteile legen wir Anfahrtswege fest, die Brücken, enge Kurven und Wohnstraßen berücksichtigen. Lieferanten erhalten die Route mit der Bestellung.
Wir sammeln Bestellungen und Liefertermine aller Gewerke an einer Stelle und melden Verschiebungen sofort an die Betroffenen weiter. Der Bauleitung bleibt so der Überblick erhalten.
Anwohner, Schulen und Gewerbe in der Nähe informieren wir über Lieferzeiten und größere Transporte. Fragen und Beschwerden landen bei einer festen Ansprechstelle.
Lkw stehen nicht ungeplant in Wohnstraßen und erzeugen weniger Ärger in der Nachbarschaft.
Kran und Personal warten seltener auf Material, weil Lieferungen zum Bauablauf passen.
Die Bauleitung hat alle Liefertermine in einem Kalender statt in vielen Telefonaten.
Schwertransporte sind mit Route und Uhrzeit vorbereitet, bevor sie die A 270 erreichen.
→ Lieferungen legen wir möglichst außerhalb der Spitzenzeiten. Wo das nicht geht, rechnen wir Puffer ein und lassen Fahrzeuge in einer Wartezone auf Abruf stehen.
→ Feste Abrufzeiten und ein Einweiser an der Zufahrt sorgen dafür, dass Fahrzeuge nacheinander einfahren. Wartende Lkw stehen nicht vor Hauseingängen.
→ Alle Bestellungen laufen über einen gemeinsamen Lieferkalender. Konflikte lösen wir vorab mit den Gewerken und nicht erst am Tor.
→ Bei Lieferungen über die Weser planen wir eine Ausweichroute über eine Brücke ein und informieren den Kran rechtzeitig über die neue Ankunftszeit.
Neubau zwischen bewohnten Häusern in Vegesack, Lesum oder Aumund, wo Anlieferungen durch Wohnstraßen führen.
Neue Betriebe auf früheren Werft- und Industrieflächen mit vielen Lieferungen schwerer Bauteile.
Um- und Ausbauten an Gesundheitsstandorten, bei denen Rettungswege und Besucherverkehr jederzeit frei bleiben müssen.
Vorhaben nahe den Bahnhöfen in Vegesack, Burg oder an der Strecke nach Farge, wo Bus, Bahn und Lieferverkehr zusammentreffen.

Wir erfassen, welche Gewerke wann welches Material brauchen und welche Fahrzeuge dafür kommen.
Für jede Lieferung bestimmen wir Anfahrtsweg, Zeitfenster und Abladeort.
Lieferanten erhalten ihre Fenster, die Nachbarschaft einen Überblick über größere Transporte.
Während der Bauzeit rufen wir Fahrzeuge ab, reagieren auf Verspätungen und pflegen den Kalender.
Liegt eine Wohnbaustelle in Vegesack nahe dem Bahnhof und einer Schule, dann sperren wir die Zeiten, in denen Schulweg und Busverkehr am dichtesten sind, für Anlieferungen. Betonage und Fertigteile planen wir in die Vormittagsstunden danach. Die Anwohner erhalten vorher einen Aushang mit den Tagen, an denen große Fahrzeuge kommen.
Kommen am gleichen Tag Stahl, Schalung und ein Mobilkran, dann vergeben wir drei getrennte Zeitfenster und halten zwischen ihnen Abstand. Verspätet sich ein Fahrzeug auf der A 270, rückt das nächste nicht automatisch nach, sondern wird von uns abgerufen, sobald die Zufahrt wieder frei ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Tore, Wartezonen und Lagerflächen bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Wir nutzen den Einrichtungsplan als Grundlage oder erstellen ihn mit, wenn er noch fehlt.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik um, was wir planen: Einweisen, Abladen, Verteilen auf die Geschosse. Beide Seiten arbeiten mit demselben Lieferkalender. Für Projekte in Bremen-Nord bleibt so nachvollziehbar, wer was wann geliefert hat.
Weil die Zufahrten begrenzt sind. Die A 270 hat auf langen Strecken keinen Standstreifen und hinter den Abfahrten beginnt meist Wohnbebauung. Kommen mehrere Lkw gleichzeitig, stehen sie auf der Straße. Zeitfenster verteilen die Fahrzeuge über den Tag.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Konzept für Anlieferung und Zeitfenster vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit