
Ein Plan für Anlieferung und Lager hilft nur, wenn jemand ihn auf der Baustelle umsetzt. Die operative Baulogistik übernimmt genau diesen Teil: Fahrzeuge einweisen, Material abladen, in die Geschosse bringen, Lagerflächen ordnen und Abfälle getrennt sammeln. Damit konzentrieren sich die Gewerke auf ihre eigentliche Arbeit.
In Bremen-Nord reicht die Bandbreite von der Modernisierung großer Wohnsiedlungen über Gewerbebauten auf früheren Werft- und Industrieflächen bis zu Arbeiten an Gesundheitsstandorten. Jede dieser Baustellen stellt andere Anforderungen an das Personal vor Ort, an die Lagerführung und an die Entsorgung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil der Bautätigkeit spielt sich im Bestand ab. Siedlungen wie das Marßeler Feld in Burglesum, in den 1960er-Jahren mit rund 2.300 Wohnungen und 300 Einfamilienhäusern entstanden, werden Haus für Haus erneuert. Material muss dort durch bewohnte Treppenhäuser oder über Gerüste nach oben, während Mieter ein- und ausgehen.
Auf den früheren Industrieflächen an der Weser sieht die Arbeit anders aus. Auf dem einstigen Werftgelände in Vegesack und auf dem Gelände der früheren Woll-Kämmerei in Blumenthal entstehen Gewerbebauten, teils neben Gebäuden unter Denkmalschutz. Hier geht es um große Mengen, schwere Teile und klare Wege zwischen Lager und Einbauort.
Ein drittes Feld sind Bauarbeiten bei laufendem Betrieb, etwa am Klinikum Bremen-Nord mit über 500 Betten oder in Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen in Lesum. Dort zählen saubere Wege, wenig Lärm und eine Baustelle, die Patienten, Personal und Rettungsdienst nicht in die Quere kommt.

Wir nehmen Fahrzeuge am Tor in Empfang, weisen sie zum Abladeplatz ein und prüfen Lieferscheine gegen die Bestellung. Fehlmengen und Schäden melden wir direkt an die Bauleitung.
Paletten, Platten und Kleinteile bringen wir per Kran, Aufzug oder von Hand an den Einbauort. In bewohnten Häusern schützen wir Treppenhäuser und Eingänge vorher mit Abdeckungen.
Wir halten Lagerflächen geordnet, beschriften Bereiche nach Gewerk und führen einen Überblick über Bestände. So findet jeder Monteur sein Material und Doppelbestellungen werden seltener.
Container für Holz, Metall, Mineralik und gemischte Abfälle stellen wir nach Bedarf auf, kontrollieren die Trennung und organisieren die Abholung. Wege und Treppenhäuser halten wir sauber.
Fachkräfte verbringen ihre Zeit am Einbauort statt mit Tragen und Suchen.
Bewohner und Patienten erleben eine Baustelle, die geordnet und sauber wirkt.
Lieferungen werden geprüft angenommen, Fehlmengen fallen sofort auf.
Abfälle sind getrennt und der Entsorgungsnachweis ist vollständig.
→ Wir prüfen einen Bauaufzug am Gerüst oder legen Tragezeiten fest, in denen das Treppenhaus für Bewohner möglichst wenig genutzt wird. Abdeckungen schützen Stufen und Wände.
→ Wir teilen das Lager in Zonen je Gewerk und Bauabschnitt, kennzeichnen sie und räumen nicht mehr benötigtes Material zurück.
→ Wir planen getrennte Wege für Material und Abfall, sorgen für Staubschutz an Übergängen und legen Transportzeiten in ruhige Phasen des Betriebs.
→ Wir beobachten die Füllstände täglich und rufen die Abholung rechtzeitig ab. Wo Platz knapp ist, setzen wir kleinere Behälter mit häufigerem Wechsel ein.
Fenster-, Bad- und Leitungssanierung in Wohnsiedlungen wie dem Marßeler Feld, bei der Mieter in ihren Wohnungen bleiben.
Neubauten auf dem früheren Werftgelände in Vegesack oder dem Kämmereigelände in Blumenthal mit großen Mengen und schweren Bauteilen.
Umbauten an Klinik- und Pflegegebäuden, bei denen der Betrieb weiterläuft.
Arbeiten an Bildungsbauten, etwa auf dem Campus der privaten Hochschule in Grohn, mit festen Ruhezeiten und vielen Menschen auf dem Gelände.

Wir besprechen Gewerke, Mengen, Bauzeit und Besonderheiten wie bewohnte Häuser oder laufenden Betrieb.
Anzahl und Einsatzzeiten der Logistikkräfte richten wir nach dem Bauablauf.
Lagerzonen, Abfallbehälter und Wege werden eingerichtet, das Team wird eingewiesen.
Wir nehmen an, verteilen, räumen und melden Stand und Abweichungen an die Bauleitung.
Wird in einer Großsiedlung in Bremen-Nord ein Block mit neuen Fenstern, Bädern und Leitungen ausgestattet, dann arbeiten mehrere Gewerke gleichzeitig in bewohnten Wohnungen. Wir nehmen das Material morgens an, verteilen es nach einem Tagesplan auf die Wohnungen und holen am Nachmittag Altfenster und Bauschutt wieder ab.
Sind die Bewohner nur stundenweise aus ihren Wohnungen, dann richten wir die Verteilung nach diesen Zeiten aus. Material steht erst kurz vorher vor der Tür, Abfälle verlassen die Wohnung noch am selben Tag. Treppenhäuser bleiben begehbar und werden täglich gereinigt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik setzt um, was das Logistik-Management plant. Zeitfenster, Routen und Lieferkalender kommen aus der Planung, wir sorgen auf der Fläche dafür, dass sie eingehalten werden. Abweichungen melden wir zurück, damit der Plan aktuell bleibt.
Auch mit der Baustellensicherheit arbeiten wir eng zusammen: Wer am Tor einweist, sieht auch, wer die Baustelle betritt. Auf Projekten in Bremen-Nord stimmen wir Zuständigkeiten so ab, dass Einlass, Annahme und Kontrolle reibungslos ineinandergreifen.
Das hängt von der Zahl gleichzeitig bearbeiteter Wohnungen ab. Ebenso zählt, wie viele Gewerke dort arbeiten. Wir rechnen den Bedarf aus dem Bauablauf und passen ihn an, wenn sich das Tempo ändert. Am Anfang stehen meist wenige Kräfte, in der Hochphase mehr.

Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir schlagen Ihnen vor, wie die operative Baulogistik den Bauablauf entlasten kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit