
Der Stadtbezirk Bremen-Nord reicht über gut 60 Quadratkilometer am rechten Weserufer entlang und schließt Blumenthal, Vegesack und Burglesum ein. Innerhalb dieser Fläche wechselt der Baugrund deutlich: südlich der Lesum liegt flache Marsch nur ein bis zwei Meter über dem Meeresspiegel, nördlich davon steigt die Geest an. Im Friedehorstpark erreicht sie mit 32,5 Metern den höchsten natürlichen Punkt des Landes Bremen.
Für die Baustelleneinrichtung bedeutet das: Ein Containerdorf, ein Kranstandort oder eine Lagerfläche wird in Bremen-Nord nicht nach Schema geplant, sondern nach dem Grundstück. Wir legen vor Baubeginn fest, wo Unterkünfte, Material, Baustrom und Zufahrt liegen. Der Plan wächst mit jedem Bauabschnitt mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Niederung zwischen Lesum und Weser, etwa im Werderland und in Burg-Grambke, trägt der Boden schwere Punktlasten oft erst nach einer Befestigung. Kranfundamente, Silos und Stapelflächen für Fertigteile ordnen wir deshalb erst zu, wenn das Baugrundgutachten vorliegt. Baustraßen aus Schotter oder Lastverteilungsplatten gehören hier häufig zum Einrichtungsplan dazu.
Auf der Geest sieht es anders aus. Am Hohen Ufer der Lesum und am Rand von Rekum fällt das Gelände teils steil ab. Ebene Flächen für Container und Lager sind dort knapp und Zufahrten müssen für beladene Fahrzeuge befahrbar bleiben. Regenwasser darf nicht über Lagerflächen in Richtung Nachbargrundstück abfließen.
Ein dritter Punkt ist das Wasser selbst. Die Lesum ist auf ganzer Länge tidebeeinflusst, das Lesumsperrwerk schützt die Niederungen bei Sturmflut. Baustellen in Ufernähe brauchen einen Einrichtungsplan, der Container, Betriebsstoffe und Stromverteiler hochwassersicher anordnet und Fluchtwege auf höher gelegene Flächen offenhält.

Wir übertragen Container, Lager, Kran, Tore und Wege in einen maßstäblichen Plan und berücksichtigen dabei die Tragfähigkeit des Bodens. So ist früh sichtbar, an welcher Stelle in der Marsch befestigt oder am Geesthang ausgeglichen werden muss.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer ordnen wir so an, dass sie trocken stehen, über kurze Fußwege erreichbar sind und den Materialfluss nicht kreuzen. Anzahl und Ausstattung richten sich nach Belegschaft und Bauzeit.
Anschlüsse an das Netz stimmen wir mit den Versorgern ab und legen die Trassen über die Fläche fest. In tiefer gelegenen Bereichen planen wir die Verteiler erhöht und sehen eine geordnete Ableitung von Oberflächenwasser vor.
Der Zaun folgt der Grundstücksgrenze, Tore liegen dort, wo Lkw ohne langes Rangieren einschwenken können. Für Absperrungen im öffentlichen Straßenraum holen wir die nötigen Anordnungen bei den zuständigen Stellen ein.
Kranstandorte und Lagerflächen werden von Anfang an auf tragfähigem Grund geplant statt später umgesetzt.
Container, Strom und Wasser sind betriebsbereit, bevor die ersten Gewerke auf die Fläche kommen.
Ufernahe Baustellen haben einen klaren Plan für hohe Wasserstände.
Änderungen im Bauablauf fließen in denselben Plan ein, sodass alle Beteiligten mit einem Stand arbeiten.
→ Wir ziehen das Baugrundgutachten heran und planen Kranstellfläche und Abstützung danach. Wo nötig, sehen wir Lastverteilungsplatten oder eine befestigte Fläche vor.
→ Die Einrichtung wird gestaffelt: Teilflächen werden nacheinander genutzt und Material kommt erst kurz vor dem Einbau auf die Fläche. Container können auch gestapelt werden.
→ Betriebsstoffe, Stromverteiler und Unterkünfte ordnen wir auf erhöhten oder höher gelegenen Flächen an. Ein Räumplan legt fest, was bei Sturmflutwarnung verlegt wird.
→ Wir prüfen Schleppkurven, wählen die Torposition passend und beantragen bei Bedarf eine Haltverbotszone für die Einfahrt der Lieferfahrzeuge.
Auf dem einstigen Werftgelände in Vegesack und dem früheren Kämmereigelände in Blumenthal entstehen Gewerbeflächen. Dort zählen tragfähige Kranstandorte und der Umgang mit Bestandsbauten.
Siedlungen wie das Marßeler Feld mit rund 2.300 Wohnungen werden abschnittsweise modernisiert. Die Einrichtung muss in bewohntem Umfeld mit wenig Platz auskommen.
In St. Magnus, Lesum oder Schönebeck liegen Grundstücke oft am Hang. Ebene Flächen für Container und Lager sind knapp.
Am Vegesacker Hafen und entlang der Weser verlangen tidebeeinflusste Lagen eine hochwasserbewusste Anordnung von Containern und Lagern.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Höhenlage und Nachbarschaft an und werten das Baugrundgutachten aus.
Container, Kran, Lager, Tore und Leitungen kommen in einen maßstäblichen Einrichtungsplan.
Den Entwurf besprechen wir mit Bauleitung und Versorgern und beantragen nötige Genehmigungen.
Wir begleiten den Aufbau und passen den Plan bei jedem neuen Bauabschnitt an.
Liegt ein Gewerbebau auf einer früheren Industriefläche nahe der Weser, dann prüfen wir zuerst, welche Flächen befestigt sind und welche nicht. Alte Hallenböden und Hofflächen tragen oft mehr als offene Bereiche, deshalb kommen Kran und Stapelflächen bevorzugt dorthin. Unterkünfte und Sanitär stellen wir auf den höher gelegenen Teil des Grundstücks.
Steht auf dem Gelände zusätzlich ein Gebäude unter Denkmalschutz, dann wird es im Einrichtungsplan als Tabufläche geführt. Abstände für Kranausleger, Schutzzäune und die Fahrwege der Lkw legen wir so fest, dass das Bauwerk nicht berührt wird. Der Plan geht vor Baubeginn an Bauleitung und Denkmalpflege.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Wo das Tor liegt, bestimmt die Anlieferung. Wo das Lager liegt, bestimmt die Wege der Gewerke. Darum stimmen wir den Plan mit dem Logistik-Management und der operativen Baulogistik ab, wenn diese Leistungen ebenfalls beauftragt sind.
Im Verlauf eines Projekts in Bremen-Nord ändert sich die Fläche mehrfach: Erst braucht der Rohbau Platz für Schalung und Bewehrung, später der Ausbau für Paletten und Container. Wir passen den Einrichtungsplan bei jedem Wechsel an und geben die neue Fassung an alle Beteiligten weiter.
Weil der Bezirk zwei sehr verschiedene Böden hat. Südlich der Lesum liegt weiche Marsch nur knapp über dem Meeresspiegel, nördlich davon die festere Geest. Ein Kranstandort, der auf der Geest ohne Weiteres funktioniert, braucht in der Marsch oft eine Befestigung.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit