
Der Bremer Norden ist reich an geschützter Natur. Sechs Naturschutzgebiete liegen in den Stadtteilen Burglesum, Vegesack und Blumenthal, dazu kommt die Lesum, die zwischen dem Zusammenfluss von Wümme und Hamme und dem Sperrwerk als europäisches FFH-Gebiet geschützt ist. Wer in Bremen-Nord baut, hat deshalb oft Auflagen zu Gewässern, Arten und Boden.
Mit der ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir übersetzen Genehmigungen in konkrete Regeln für die Gewerke, kontrollieren die Einhaltung und dokumentieren den Zustand vor, während und nach den Arbeiten. Umweltkontrollen sind dabei kein Zusatz, sondern Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Süden des Bezirks liegt das Naturschutzgebiet Werderland in der Marsch zwischen Lesum und Weser. Daneben finden sich in Burglesum der Dunger See, der Grambker Feldmarksee und das Ruschdahlmoor. Baustellen in der Nähe dieser Gebiete brauchen klare Grenzen, damit weder Fahrzeuge noch Material in geschützte Flächen gelangen.
Weiter nördlich prägen Bachtäler die Landschaft. In Vegesack stehen die Hammersbecker Wiesen an der Beckedorfer Beeke unter Schutz, die Schönebecker Aue durchzieht den Stadtteil. In Blumenthal liegt das Gebiet Eispohl, Sandwehen und Heideweiher. An solchen Gewässern geht es um Gewässerschutz, Uferrandstreifen und Arten, die auf feuchte Lebensräume angewiesen sind.
Auch der Boden verlangt Aufmerksamkeit. In der Marsch südlich der Lesum liegt das Gelände nur ein bis zwei Meter über dem Meeresspiegel, Grundwasser steht hoch. Auf früheren Werft- und Industrieflächen an der Weser können Auffüllungen und belastete Schichten im Untergrund liegen. Bodenaushub muss dort getrennt, beprobt und nachweisbar entsorgt werden.

Wir markieren Grenzen zu geschützten Flächen vor Ort, prüfen Schutzzäune und kontrollieren, dass Baufahrzeuge, Lager und Aushub außerhalb bleiben.
Gemeinsam mit den Fachgutachtern setzen wir Bauzeitenfenster, Schutzmaßnahmen für Amphibien, Brutvögel oder Fledermäuse und Kontrollen vor Rodungen oder Abrissen auf der Baustelle um.
Wir überwachen Wasserhaltungen, Einleitungen und den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nahe Lesum, Weser und den Bachläufen. Abweichungen melden wir sofort.
Oberboden wird getrennt gelagert, belastete Chargen werden separiert und beprobt. Wir führen die Nachweise und achten darauf, dass verdichtungsempfindliche Böden geschont werden.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt und nicht nur abgeheftet.
Konflikte mit Schutzgebieten und Arten werden erkannt, bevor ein Baustopp droht.
Die Dokumentation ist bei Abnahme oder Kontrolle durch die Behörde vollständig.
Böden und Gewässer werden geschont, Entsorgungswege sind belegt.
→ Wir stecken die Grenze sichtbar ab, lassen einen Schutzzaun aufstellen und kontrollieren regelmäßig, dass niemand die Fläche befährt oder dort Material ablegt.
→ Nach Vorgabe des Gutachtens werden Leiteinrichtungen aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Wir dokumentieren die Kontrollen und informieren die Bauleitung über Funde.
→ Wir prüfen, ob die Wasserhaltung den Auflagen entspricht, kontrollieren Absetzbecken und Einleitstellen und halten Messwerte fest.
→ Der Bereich wird abgegrenzt, das Material separiert und der Gutachter informiert. Erst nach Freigabe geht der Aushub dort weiter.
Arbeiten an Deichen, Ufern und am Sperrwerk entlang von Weser und Lesum, oft nahe dem FFH-Gebiet.
Leitungs- und Straßenbau im Umfeld von Werderland, Dunger See oder Grambker Feldmarksee.
Vorhaben nahe Schönebecker Aue, Beckedorfer Beeke oder Blumenthaler Aue mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Neubau auf ehemaligen Werft- und Kämmereiflächen, bei dem Bodenaushub getrennt und beprobt werden muss.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und fassen die Pflichten für die Baustelle zusammen.
Tabuflächen, Schutzzäune und Kontrollpunkte werden festgelegt, die Gewerke eingewiesen.
Wir kontrollieren regelmäßig, halten Befunde fest und melden Abweichungen an Bauleitung und Behörde.
Zum Ende erstellen wir einen Bericht mit allen Kontrollen, Nachweisen und dem Zustand der Flächen.
Grenzt eine Baustelle in Burglesum an ein Naturschutzgebiet, dann legen wir vor dem ersten Erdbewegen die Tabufläche fest und lassen sie einzäunen. Während der Bauzeit kontrollieren wir den Zaun, die Lagerflächen und die Fahrwege. Liegt die Baustelle zudem in der Brutzeit, setzen wir die Bauzeitenfenster aus dem Artenschutzgutachten um.
Wird in Bremen-Nord auf einer früheren Gewerbefläche an der Weser gebaut, dann begleiten wir den Aushub. Oberboden, unbelastetes und auffälliges Material landen auf getrennten Mieten. Für jede Charge liegen Beprobung und Entsorgungsnachweis vor, bevor sie die Baustelle verlässt.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Umweltkontrollen wirken dann zuverlässig, wenn sie in die Baustelleneinrichtung eingebaut sind. Lage von Lagerflächen, Tankplätzen und Baustraßen stimmen wir deshalb schon im Einrichtungsplan mit den Schutzauflagen ab.
Auch die Gewerke müssen die Regeln kennen. Wir weisen sie ein, hängen die wichtigsten Auflagen an zentraler Stelle aus und sind während der Bauzeit Ansprechpartner. Für Bauherren in Bremen-Nord entsteht so ein nachvollziehbarer Nachweis, dass Natur- und Bodenschutz eingehalten wurden.
In Burglesum sind es Werderland, Dunger See, Grambker Feldmarksee und Ruschdahlmoor, in Vegesack die Hammersbecker Wiesen und in Blumenthal Eispohl, Sandwehen und Heideweiher. Hinzu kommt die Lesum als FFH-Gebiet zwischen dem Zusammenfluss von Wümme und Hamme und dem Sperrwerk.

Senden Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung auf Ihrer Baustelle aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremen-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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