
Ein Lkw, der zur falschen Zeit in eine Wohnstraße einbiegt, blockiert Busse, Anwohner und die eigene Baustelle zugleich. In Bremerhaven-Leherheide treffen Hafenzubringer, Buslinien, Schulwege und dicht bewohnte Quartiere auf engem Raum zusammen. Hier entscheidet die Planung der Anlieferung darüber, ob der Bau zügig vorankommt.
Mit dem Logistik-Management legen wir fest, wer wann was anliefert, wo das Fahrzeug hält und wie es die Baustelle wieder verlässt. Lieferfenster werden digital vergeben, damit sich Fahrzeuge nicht stauen und Material dann ankommt, wenn es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 1974 ist der Stadtteil über die Anschlussstelle Überseehäfen/Leherheide an die A 27 angebunden. Die Cherbourger Straße verbindet die Autobahn mit den Häfen und führt den Hafenverkehr inzwischen durch einen eigenen Tunnel am übrigen Stadtverkehr vorbei. Für Baustellenverkehr bedeutet das eine kurze Strecke von der Autobahn bis an den Rand der Quartiere.
Im Inneren verteilen Langener Landstraße, die frühere B 6, sowie Hans-Böckler-Straße, Debstedter Weg und Mecklenburger Weg den Verkehr. Auf diesen Achsen fahren auch die Busse, die Bremerhaven-Leherheide mit neun Linien erschließen. Haltende Lieferfahrzeuge an diesen Straßen planen wir daher in Abstimmung mit dem Linienverkehr.
Der Stadtteil hat mehrere Grundschulen und zwei Gesamtschulen. Morgens und mittags sind viele Kinder und Jugendliche zu Fuß unterwegs. Lieferfenster legen wir deshalb nach Möglichkeit außerhalb dieser Zeiten, gerade bei Baustellen in der Nähe von Schulen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen pro Tag kommen und wo sie entladen werden. Das Konzept berücksichtigt die Lage im Stadtteil, ob in der Großsiedlung oder am Stadtrand.
Jeder Lieferant bucht ein festes Zeitfenster. So stehen keine Fahrzeuge Schlange auf der Langener Landstraße oder vor einer Bushaltestelle.
Wir beschreiben Lieferanten die Route ab der Autobahn und legen fest, wo ein Fahrzeug warten darf, falls es zu früh ankommt. Wendemanöver in Wohnstraßen werden vermieden.
Anwohner, Schulen und Hausverwaltungen erfahren rechtzeitig, wann besonders viel Verkehr zu erwarten ist, etwa bei Betonage oder Gerüstanlieferung.
Lieferungen kommen planbar und ohne Wartezeiten auf der Straße.
Busse, Schulwege und Anwohner werden möglichst wenig gestört.
Material liegt dann auf der Baustelle, wenn die Gewerke es brauchen.
Engpässe werden sichtbar, bevor sie den Bauablauf aufhalten.
→ Feste Lieferfenster und eine Wartezone abseits der Wohnstraßen sorgen dafür, dass immer nur ein Fahrzeug an der Entladestelle steht.
→ Entladestellen planen wir abseits der Haltestellen und weisen Fahrer vorab ein. Wo es nicht anders geht, stimmen wir uns mit dem Verkehrsbetrieb ab.
→ Solche Lieferungen legen wir in ruhige Zeiten und kündigen sie Anwohnern an. Bei Bedarf beantragen wir eine kurze Sperrung.
→ Jeder Lieferant bekommt eine Anfahrtsbeschreibung mit Treffpunkt an einer Hauptstraße und eine Telefonnummer für die Einweisung.
Viele Lieferungen für Fassade, Fenster und Dach in einer dicht bewohnten Siedlung mit begrenzten Entladeflächen.
Erschließung und Hochbau nach neuen Bebauungsplänen, etwa an der Wilhelm-Leuschner-Straße, mit gebündeltem Lieferverkehr.
Bauvorhaben an Schulen oder Sportstätten, bei denen Lieferzeiten an Unterrichts- und Trainingszeiten angepasst werden.
Baustellen im Straßenraum der Hauptachsen, bei denen Lieferverkehr, Busse und Umleitungen gemeinsam geplant werden.

Wir sammeln mit Ihnen, welche Gewerke wann welche Mengen anliefern und welche Fahrzeuge dafür kommen.
Anfahrt, Entladestelle, Wartezone und Lieferfenster werden festgelegt und mit Bauleitung und Nachbarschaft abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir überwachen die Einhaltung und greifen ein, wenn sich etwas verschiebt.
Mit jeder Bauphase prüfen wir die Fenster und passen das Konzept an den neuen Stand an.
Wird in Bremerhaven-Leherheide ein Wohngebäude neu gebaut und liegt die Baustelle an einer Nebenstraße nahe einer Schule, dann planen wir die großen Lieferungen für den Vormittag nach Schulbeginn. Die Fahrzeuge kommen über die A 27 und die Cherbourger Straße, biegen auf eine der Hauptachsen ab und erreichen die Baustelle ohne Umweg durch das Wohngebiet.
Steht eine Betonage an, dann bekommen Mischer und Pumpe ein gemeinsames Fenster. Die Hausverwaltungen und die Schule wissen einige Tage vorher Bescheid. Vor Ort regelt ein Einweiser die Reihenfolge der Fahrzeuge.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort sind Entladezone, Lagerflächen und Zufahrt festgelegt. Hier wird bestimmt, wie die Fahrzeuge diese Punkte nacheinander anfahren.
Die operative Baulogistik nimmt die Lieferungen an und verteilt das Material auf der Baustelle. Die Torkontrolle der Baustellensicherheit gleicht ankommende Fahrzeuge mit dem Lieferplan ab. In Bremerhaven-Leherheide greifen so Planung und Umsetzung ineinander.
Weil sich schon wenige gleichzeitige Lieferungen gegenseitig blockieren können, besonders in den engen Zufahrten der Großsiedlung. Mit festen Lieferfenstern bleibt die Zufahrt frei und Wartezeiten der Fahrer entfallen. Das spart in Bremerhaven-Leherheide vor allem Ärger mit Anwohnern und Busverkehr.

Nennen Sie uns Lage, Bauphasen und Gewerke. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern und Anfahrtswegen für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bremerhaven-Leherheide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit