
Ein Lkw mit Fertigteilen, der zur falschen Zeit kommt, steht vor einem verschlossenen Tor oder blockiert eine Wohnstraße. Drei Lieferungen zur selben Stunde bringen jede Baustelle aus dem Takt. In Hohenlockstedt kommt das Material praktisch immer über die Straße: Auf der Bahnstrecke zwischen Wrist und Itzehoe endete der Personenverkehr 1975, ein Bebauungsplan spricht heute von der ehemaligen Bahnlinie.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Verkehr. Wir erstellen ein Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Anlieferung, legen Routen und Warteplätze fest und stimmen den Takt mit allen Gewerken ab. So kommt das Material dann, wenn es gebraucht wird. Wann der Lieferant gerade Zeit hat, spielt keine Rolle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die großen Achsen liegen günstig, führen aber durch bewohntes Gebiet. Die B 206 verläuft zwischen Itzehoe und Kellinghusen durch das Gemeindegebiet, die B 77 von Itzehoe nach Hohenwestedt durch den Ortsteil Hungriger Wolf. Die L 121 endet im Ort und heißt dort Kieler Straße. Wir wählen für jede Baustelle eine Route, die Schwerverkehr möglichst lange auf diesen Straßen hält und erst auf den letzten Metern in die Wohngebiete führt.
Hohenlockstedt ist zugleich Industriestandort. Ein Arzneimittelhersteller hat hier seit dem 19. Jahrhundert seinen Sitz, seit 1949 werden im Ort Sturmlaternen gefertigt. Wer an oder neben solchen Betrieben baut, teilt sich Zufahrten mit Werksverkehr. Lieferfenster müssen deshalb mit Schichtwechseln und Werksanlieferungen abgestimmt sein.
In den Wohnstraßen rund um den Wasserturm, am Bückener Weg oder an der Breiten Straße wohnen die Nachbarn direkt an der Baustelle. Frühe Anlieferungen, wartende Lkw mit laufendem Motor oder Lieferverkehr zu Schulbeginn sorgen schnell für Beschwerden. Wir planen Zeitfenster und Warteplätze so, dass die Belastung für die Anwohner gering bleibt.

Wir erfassen Mengen, Gewerke, Bauabschnitte und Zufahrten und entwickeln daraus einen Ablaufplan für alle Materialflüsse vom ersten Aushub bis zum Innenausbau.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. Lieferanten melden sich vorher an, so dass Ablader, Kran und Lagerfläche zur richtigen Zeit bereitstehen.
Wir legen fest, über welche Straßen Lkw anfahren, wo sie bei Verspätung warten und wie sie wenden. Die Routenbeschreibung geht mit jeder Bestellung an den Lieferanten.
Angrenzende Betriebe und Anwohner erfahren rechtzeitig von großen Lieferungen oder Kranaktionen. Für Werksgelände stimmen wir Lieferzeiten mit der Werkslogistik ab.
Lkw stehen nicht in der Warteschlange vor dem Tor.
Material wird abgeladen, wenn Kran und Personal frei sind.
Nachbarn und angrenzende Betriebe werden weniger belastet.
Engpässe zeigen sich im Lieferkalender, bevor sie auf der Baustelle auftreten.
→ Ein Lieferkalender mit festen Zeitfenstern verteilt die Anlieferungen über den Tag. Wer ohne Termin kommt, wird auf einen Warteplatz geleitet.
→ Wir prüfen Wenderadien vorab, legen die Einfahrtsrichtung fest und lassen bei Bedarf auf kleinere Fahrzeuge umladen.
→ Lieferfenster richten sich nach den Werkszeiten. Für gemeinsam genutzte Zufahrten vereinbaren wir klare Vorfahrtsregeln.
→ Lärmintensive Lieferungen planen wir in verträgliche Zeiten, Nachbarn bekommen vorab eine kurze Information mit Ansprechpartner.
Hallen und Betriebsgebäude im Gewerbe- und Industriegebiet am Ridderser Weg mit Stahlbau, Fertigteilen und Großgeräten.
Wohngebiete nördlich von Bückener Weg und Breiter Straße oder das Baugebiet zwischen Breiter Straße, Mittelstraße und Schäferweg, wo mehrere Häuser parallel entstehen können.
Vorhaben im Bereich des Bebauungsplans Ortszentrum mit enger Zufahrt und viel Nachbarschaft.
Erweiterungen und Umbauten an Produktionsstandorten, bei denen Baustelle und Werksbetrieb dieselben Wege nutzen.

Wir sammeln Liefermengen, Bauphasen, Fahrzeuggrößen und mögliche Zufahrten und prüfen die Route vom Hauptnetz bis zum Tor.
Logistikkonzept, Lieferkalender, Routenbeschreibung und Warteplätze werden festgelegt und mit allen Gewerken besprochen.
Lieferanten melden sich für Zeitfenster an, wir überwachen die Einhaltung und greifen bei Verspätungen ein.
Wöchentlich gleichen wir Kalender und Baufortschritt ab und verschieben Zeitfenster, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle in Hohenlockstedt in einer Wohnstraße abseits der Kieler Straße, dann fehlt Platz zum Warten und Wenden. Wir bündeln in diesem Fall Lieferungen auf wenige feste Termine, leiten Lkw über die Hauptstraße heran und nutzen bei Bedarf eine Pufferfläche am Ortsrand, von der aus in kleinen Mengen nachgeliefert wird.
Soll neben einem laufenden Produktionsbetrieb gebaut werden, dann darf der Werksverkehr nicht ins Stocken geraten. Wir vereinbaren dann mit der Werkslogistik Zeitfenster außerhalb der eigenen Spitzenzeiten, trennen Baustellen- und Werkszufahrt soweit möglich und melden jede Großanlieferung vorab an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferkalender wirkt nur, wenn Tor, Abladefläche und Personal dazu passen. Deshalb planen wir Zeitfenster gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung und der Zugangskontrolle am Tor.
Für Bauvorhaben in Hohenlockstedt verbinden wir das Logistik-Management mit operativer Baulogistik vor Ort. Das Personal, das die Lieferungen annimmt, arbeitet nach demselben Plan, den wir im Konzept festgelegt haben.
In der Regel über die B 206 oder die B 77 und danach auf möglichst kurzem Weg über Kreis- oder Ortsstraßen. Für Großraum- und Schwertransporte braucht es eine eigene Genehmigung. Wir klären die Route vorab und stimmen sie mit Spediteur und Bauleitung ab.

Nennen Sie uns Projekt, Bauzeit und Lieferumfang. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern und Routen für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohenlockstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit