
Viele Baugenehmigungen enthalten heute Auflagen zum Natur- und Gewässerschutz: Gehölze dürfen nur zu bestimmten Zeiten fallen, Amphibien müssen vom Baufeld ferngehalten werden, Gräben dürfen nicht verschlammen. Wer diese Auflagen nicht laufend kontrolliert und dokumentiert, riskiert einen Baustopp oder Nachforderungen der Behörde.
Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt diese Kontrollen auf Baustellen in Hohenlockstedt. Wir prüfen Schutzzäune und Gehölzschutz, überwachen den Umgang mit Boden und Wasser und halten alle Maßnahmen schriftlich fest. Die Umweltkontrollen laufen im normalen Baustellenbetrieb mit, ohne den Ablauf zu bremsen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Westen der Gemeinde fließt die Rantzau. Ab Ridders gehören der Fluss und sein Tal zum FFH-Gebiet Rantzau-Tal, einem Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Bauvorhaben in der Nähe brauchen oft eine Verträglichkeitsprüfung. Auf der Baustelle muss sichergestellt sein, dass kein Schlamm, Öl oder Zement in das Gewässer gelangt.
Auch kleinere Gewässer zählen. Der Steinteichgraben nimmt als Vorfluter das Wasser aus dem Ort auf und mündet in die Rantzau, weitere Zuflüsse sind die Silzen und der Schlotfelder Graben. Wer am Ortsrand baut, leitet Baustellenwasser deshalb nicht ungefiltert in einen Graben, sondern über Absetzbecken oder Filter.
Teile der Gemarkung gehören zum Naturpark Aukrug, im Ort selbst liegen der Lohmühlenteich und das Lohmühlengelände, das im Ortsentwicklungskonzept als Thema für Tourismus steht. Grenzen Hecken, Gehölze oder Kleingewässer an ein Baufeld auf der Geest rund um Hohenlockstedt, müssen Rodungen und Erdarbeiten die Brutzeit der Vögel und die Wanderzeit der Amphibien berücksichtigen.

Wir prüfen die Umweltauflagen der Genehmigung, weisen die Firmen ein, kontrollieren die Umsetzung auf der Baustelle und dokumentieren jede Maßnahme mit Datum und Foto.
Wo Laichgewässer in der Nähe liegen, kontrollieren wir die Schutzzäune in der Wanderzeit regelmäßig, sammeln Tiere aus den Fangeimern und setzen sie auf der richtigen Seite aus.
Absetzbecken, Ölbindemittel, Abstände zu Böschungen und befestigte Tankplätze schützen Gräben und die Rantzau vor Einträgen aus der Baustelle.
Wir sichern Bäume mit Schutzzäunen, legen getrennte Mieten für Oberboden und Unterboden an und achten darauf, dass Maschinen nur auf festgelegten Flächen fahren.
Auflagen der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Gräben und Rantzau bleiben frei von Einträgen aus der Baustelle.
Geschützte Arten werden rechtzeitig erkannt und geschützt.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden vermieden.
→ Ein Absetzbecken oder ein Filter vor der Einleitung, dazu eine regelmäßige Kontrolle der Trübung und ein sofortiges Eingreifen bei Auffälligkeiten.
→ Ein Amphibienzaun mit Fangeimern, der in der Wanderzeit kontrolliert wird. Die Funde werden gezählt und für die Naturschutzbehörde dokumentiert.
→ Wir planen die Rodung außerhalb der Brutzeit vor Baubeginn oder klären mit der Behörde eine Kontrolle auf Nester und eine Ausnahme.
→ Feste Fahrwege mit Lastverteilungsplatten, getrennte Lagerung des Oberbodens und eine Lockerung vor der Rückgabe der Fläche.
Großflächige Vorhaben wie im Plangebiet Springhoe mit Auflagen für Boden, Bodenbrüter und Amphibien.
Vorhaben in der Nähe der Rantzau und ihrer Zuflüsse, etwa Leitungen, Brücken oder Durchlässe.
Erschließung neuer Wohn- und Gewerbeflächen auf bisher unbebauten Flächen mit Gehölzen und Gräben.
Ausbau von Radwegen und Umgestaltung am Lohmühlengelände, beides Themen im Ortsentwicklungskonzept.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und Auflagen und prüfen das Baufeld auf Gewässer, Gehölze und geschützte Arten.
Schutzzäune, Absetzbecken, Bodenmieten und Bauzeitenfenster werden festgelegt und in den Einrichtungsplan übernommen.
Während der Bauzeit kontrollieren wir die Maßnahmen regelmäßig, weisen Firmen ein und greifen bei Verstößen sofort ein.
Alle Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir in Berichten fest, die Sie an die Naturschutzbehörde weitergeben können.
Liegt ein Baufeld in Hohenlockstedt am westlichen Ortsrand in der Nähe der Rantzau oder eines Zuflusses, dann gelten meist strenge Auflagen für Wasser und Boden. In diesem Fall richten wir vor Beginn der Erdarbeiten Absetzbecken ein, markieren Abstandsflächen zum Gewässer und kontrollieren nach jedem starken Regen die Einleitstellen.
Soll auf einer großen Freifläche eine Solaranlage entstehen, dann verlangt die Genehmigung oft Schutz für Bodenbrüter und Amphibien. Wir planen dann Bauzeiten außerhalb der Brutzeit, stellen Amphibienzäune auf und dokumentieren jeden Kontrollgang für die Behörde.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltrisiken entstehen in der Logistik: beim Tanken, beim Lagern von Boden und beim Waschen von Fahrzeugen. Wir legen Tankplätze, Bodenmieten und Waschplätze deshalb schon im Einrichtungsplan fest.
Auf Baustellen in Hohenlockstedt verbinden wir die ökologische Baubegleitung mit operativer Baulogistik und Entsorgung. Dadurch werden Abfälle, Bodenaushub und Baustellenwasser nach denselben Regeln behandelt.
Wenn die Baugenehmigung sie verlangt oder Natur- und Gewässerschutzauflagen enthält. Das ist häufig der Fall bei Vorhaben in der Nähe der Rantzau, bei großen Freiflächen am Ortsrand und dort, wo Gehölze gerodet oder Gräben verlegt werden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage des Baufelds. Wir planen die ökologische Baubegleitung und die Umweltkontrollen passend zu Ihren Auflagen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohenlockstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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