
Die Stadt ist grüner, als viele erwarten. Der Norden ist überdurchschnittlich bewaldet, mehrere Landschaftsschutzgebiete reichen bis an die Wohngebiete, die Stör fließt mitten durch die Stadt. Wer in Itzehoe baut, hat deshalb oft Auflagen zu Gewässern, Bäumen, Boden oder Artenschutz im Genehmigungsbescheid.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir überwachen Schutzmaßnahmen, kontrollieren Amphibienzäune, dokumentieren Funde und Abweichungen und stimmen uns mit Bauleitung und Fachgutachtern ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stör ist der prägende Fluss. Die Wasserfläche und ein schmaler Uferstreifen gehören zum FFH-Gebiet „Schleswig-Holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen“. Die Stör ist bei Itzehoe tidebeeinflusst und eine Bundeswasserstraße. Bei Baustellen am Ufer, an der Neuen Störschleife oder auf dem Planet-Alsen-Gelände geht es darum, dass weder Boden noch Betriebsstoffe ins Wasser gelangen.
Mehrere Landschaftsschutzgebiete liegen im Stadtgebiet, darunter Twiedtberge, Stormsteich, Vorderholz, Lehmwohld, Hackstruck und Teile des Heiligenstedtener Holzes. Für den Stormsteich wird eine Ausweisung als Naturschutzgebiet erwogen. Grenzt eine Baustelle an diese Flächen, sind Gehölzschutz, Wurzelbereiche und Störungen von Tieren ein Thema. Beim geplanten Ausbau des Klinikums ist die Rodung im Hackstruck vorgesehen, ein Beispiel dafür, wie eng Bauen und Schutz hier zusammenliegen.
Dazu kommen zahlreiche Stillgewässer: Große und Kleine Tonkuhle, Edendorfer Tonkuhle, Stormsteich und Malzmüllerwiesenteich, an der Itzequelle liegt ein Naturerlebnisraum. Liegt eine Baustelle in ihrer Nähe, kann die Genehmigung Schutzmaßnahmen für Gewässer und Tiere verlangen. Das Trinkwasser der Stadt kommt aus den Wasserwerken Tonkuhle und Twietberge, daher ist bei Baustellen in deren Umfeld der Schutz des Grundwassers besonders wichtig.

Wir prüfen, ob die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten auf der Baustelle eingehalten werden, etwa Schutzzäune, Baufeldgrenzen und Bauzeitenfenster. Jeden Kontrollgang dokumentieren wir.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Zäune und Fangeimer an Baustellen nahe Tonkuhlen und Teichen, setzen Tiere nach Vorgabe um und halten Funde fest.
Wir achten auf dichte Lagerung von Betriebsstoffen, auf Tankplätze abseits der Ufer und darauf, dass Bodenaushub und Schlamm nicht in Gräben oder in die Stör gelangen.
An Baustellen nahe Waldrändern und Schutzgebieten kontrollieren wir Stammschutz, Wurzelbereiche und Abstände, damit Bäume nicht durch Fahrzeuge oder Lager beschädigt werden.
Auflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und belegt, nicht nur im Bescheid gelesen.
Probleme an Gewässern und Schutzgebieten fallen auf, bevor die Behörde sie findet.
Kontrollprotokolle schaffen Nachweise für Bauherr und Genehmigungsbehörde.
Umweltschutz wird in den Bauablauf eingeplant und bremst ihn weniger.
→ Absetzbecken, Abdeckung offener Flächen und Kontrollen nach Starkregen halten Boden auf dem Baufeld.
→ Amphibienzäune nach Vorgabe, regelmäßige Kontrollen und Umsetzen der Tiere schützen die Wanderung.
→ Geschützte Bereiche werden abgegrenzt, Lager außerhalb der Kronentraufe angelegt und Verstöße sofort gemeldet.
→ Feste Kontrollgänge mit Protokoll machen sichtbar, ob Maßnahmen wirken. Sie geben der Bauleitung eine Grundlage für Gespräche mit der Behörde.
Die Neue Störschleife am Theater mit Wasser- und Landschaftsbau, bei dem Gewässer- und Bodenschutz zählt.
Umnutzung früherer Industrieflächen an der Stör nahe dem FFH-Gebiet.
Neue Quartiere wie Lehmwohld – Suder Höhe in der Nähe von Waldflächen und Landschaftsschutzgebieten.
Vorhaben wie der geplante Ausbau des Klinikums, bei denen Gehölze und Schutzflächen betroffen sind.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und leiten daraus ab, was auf der Baustelle zu kontrollieren ist.
Kontrollpunkte, Häufigkeit und Wanderzeiten werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir prüfen Schutzzäune, Gewässerschutz, Gehölze und Amphibienzäune nach Plan.
Jeder Kontrollgang wird dokumentiert, Abweichungen werden sofort gemeldet.
Liegt eine Baustelle am Ufer der Stör, etwa bei der Umnutzung früherer Industrieflächen, dann verlangt die Genehmigung meist Schutz vor Einträgen ins Gewässer. In diesem Fall kontrollieren wir Absetzbecken, Lager für Betriebsstoffe und Abdeckungen, besonders nach Regen. Wir protokollieren jeden Kontrollgang für die Bauleitung.
Grenzt ein Wohnbaugebiet an ein Landschaftsschutzgebiet oder an eine der Tonkuhlen, dann stehen Gehölzschutz und Amphibien im Vordergrund. Wir prüfen Schutzzäune, kontrollieren in der Wanderzeit die Amphibienzäune und melden Schäden an Bäumen sofort.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung beginnt mit der Baustelleneinrichtung: Wo Lager, Tankplatz und Zufahrt liegen, entscheidet oft darüber, ob Gewässer und Bäume geschützt bleiben. Wir bringen die Umweltauflagen deshalb früh in den Einrichtungsplan ein.
Während der Bauzeit arbeiten wir mit Bauleitung, Fachgutachtern und der unteren Naturschutzbehörde zusammen. Unsere Protokolle zeigen, welche Maßnahmen umgesetzt sind und wo nachgesteuert werden muss.
Im Stadtgebiet liegen mehrere Landschaftsschutzgebiete, etwa Twiedtberge, Stormsteich, Vorderholz, Lehmwohld und Hackstruck. Die Wasserfläche der Stör und ein Uferstreifen gehören zum FFH-Gebiet des Elbästuars. Naturschutzgebiete gibt es bislang nicht.

Senden Sie uns Genehmigung und Lage Ihrer Baustelle. Wir erstellen einen Kontrollplan für Gewässer, Gehölze und Artenschutz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Itzehoe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit