
Wer Material nach Handewitt bringt, kommt fast immer über die Straße. Die Bahnstrecke mit den früheren Stationen Handewitt und Unaften ist stillgelegt, der Personenverkehr endete 1981. Dafür kreuzen sich im Gemeindegebiet die A 7 von Hamburg nach Dänemark, die B 199, die B 200, die E 3 sowie mehrere Landes- und Kreisstraßen. Die Anschlussstelle Flensburg/Harrislee ist die letzte vor der dänischen Grenze.
Unser Logistik-Management sorgt dafür, dass Lkw, Betonmischer und Kranfahrzeuge zu einem festen Zeitpunkt am Tor stehen und nicht in Wohnstraßen oder auf dem Seitenstreifen warten. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Lieferfenster und halten den Plan mit den Gewerken aktuell.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An der A 7 liegt der Scandinavian Park, ein Einkaufs- und Gewerbezentrum mit rund 125.000 Quadratmetern, das seit 2006 vor allem Kundschaft aus Skandinavien anspricht. Daneben dient ein Autohof als Anlaufpunkt für den Fernverkehr. Baustellen im Umfeld teilen sich die Zufahrten mit Einkaufs-, Pendel- und Transitverkehr. Lieferfenster gehören deshalb in Stunden, in denen dieser Verkehr schwächer ist.
Viele Ortsteile hängen an Kreis- und Gemeindestraßen. In Ellund etwa führt die alte Dorfstraße seit Jahrhunderten durch den Ort, Haurup, Gottrupel und Hüllerup sind landwirtschaftlich geprägt. Ein Sattelzug, der sich dort verfährt, steht schnell zwischen Feldern und Höfen. Klare Routen mit festgelegten Abzweigen sind hier mehr wert als jede Navigation.
In Jarplund und Weding ist die Gemeinde städtisch und dicht bebaut, Teile gehören zum Siedlungsgebiet von Flensburg. Für Baustellen in diesen Lagen zählen Ruhezeiten, Schulwege und Anwohnerparkplätze. Das Logistik-Management bündelt Fahrten, damit weniger Lkw durch Wohnstraßen rollen.

Wir erfassen Materialmengen, Gewerke, Bauphasen und Lagerkapazität. Daraus entsteht ein Konzept mit Routen, Ladezonen und Regeln für alle Lieferanten.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten melden sich an, wir prüfen Kollisionen und geben Bescheid, wenn ein Fenster verschoben werden muss.
Für jedes Baufeld legen wir fest, über welche Straße Lkw anfahren, wo sie abbiegen und wo sie im Notfall warten dürfen. Die Beschreibung geht an alle Spediteure.
Sperrungen, Halteverbote und Sondertransporte stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab. Anlieger informieren wir vorab über laute oder verkehrsreiche Tage.
Lkw kommen dann, wenn Kran und Personal bereitstehen. Zufahrten bleiben frei.
Mit einem Lieferplan sehen alle Gewerke, wann welches Material eintrifft.
Routen über A 7 und Bundesstraßen halten Schwerverkehr aus Dörfern und Wohngebieten heraus.
Abstimmungen mit Gemeinde, Straßenbaulastträgern und Nachbarn laufen über eine Stelle.
→ Großlieferungen legen wir in die Stunden mit wenig Kundschaft, etwa früh am Morgen. In verkehrsreichen Zeiten gelten nur kleine, fest angemeldete Fahrten.
→ Alle Bestellungen laufen über den Lieferplan. Doppelbelegungen fallen beim Eintragen auf und werden vor dem Liefertag gelöst.
→ Die Anfahrtsbeschreibung nennt Ausfahrt, Straße und letzten Abzweig, auf Wunsch auch auf Dänisch oder Englisch, mit einem Ansprechpartner am Tor.
→ Wir definieren eine Ladezone auf dem Baufeld, sperren Warteplätze in Wohnstraßen und bündeln Fahrten auf weniger, dafür volle Ladungen.
Neubauten im interkommunalen Gewerbegebiet an A 7 und B 199 mit vielen Schwertransporten und Kranhüben.
Umbau oder Erweiterung von Verkaufsflächen am Scandinavian Park, bei denen Kundenverkehr und Lieferverkehr getrennt bleiben müssen.
Mehrere Häuser gleichzeitig in Gebieten wie Kätnerland, wo Bauherren sich Zufahrten teilen.
Arbeiten an Kreis- und Landesstraßen, bei denen Material in den Arbeitsbereich passen muss, ohne die Umleitung zu stören.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materiallisten und Lieferanten und schauen uns Zufahrt und Umfeld an.
Ladezonen, Anfahrtswege, Wartebereiche und Regeln für Lieferanten werden in einem Konzept beschrieben.
Lieferanten tragen sich ein, wir bestätigen Fenster und lösen Überschneidungen vor dem Liefertag.
Wir begleiten die Anlieferungen, reagieren auf Verspätungen und werten aus, wo der Plan nachgeschärft werden muss.
Wird eine Halle im Gewerbegebiet an der B 199 gebaut und kommen Stahlträger, Fertigteile und Fassadenelemente von unterschiedlichen Lieferanten, dann reicht ein einfacher Bestellzettel nicht aus. Ohne Steuerung treffen zwei Sattelzüge zugleich ein, während der Kran noch hebt. Einer davon wartet auf der Erschließungsstraße.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jeder Lieferant ein Zeitfenster. Die Fahrer fahren über die A 7 und die B 199 an, melden sich vor der Ankunft und werden direkt an die Ladezone geleitet. Verspätungen verschieben das nächste Fenster, statt den Platz zu verstopfen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan funktioniert nur, wenn Lagerflächen, Kran und Personal ihn tragen. Deshalb planen wir ihn zusammen mit der Baustelleneinrichtung und der operativen Logistik auf dem Gelände. Die Zugangskontrolle am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit dem Plan ab.
Für Bauherren mit mehreren Bauabschnitten führen wir den Plan über die ganze Bauzeit fort. So bleibt nachvollziehbar, welche Lieferung wann kam und wo es Verzug gab.
Weil fast alles per Lkw kommt und die Hauptzufahrten auch Einkaufs-, Pendel- und Grenzverkehr tragen. Ohne Zeitfenster treffen Lieferungen gebündelt ein und warten auf der Straße. Mit Fenstern verteilen sie sich über den Tag.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und die wichtigsten Lieferungen. Wir zeigen Ihnen, wie ein Lieferplan dafür aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Handewitt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit