
Eine Straße auf die Insel gibt es nicht. Der Hindenburgdamm trägt nur die Bahn, Lkw und Transporter fahren in Niebüll auf den Autozug und erreichen Westerland nach rund 35 Minuten. Der zweite Weg führt mit der Fähre von Rømø nach List. Für jede Baustelle auf Sylt ist die Anlieferung damit an Abfahrten, Stellplätze und Buchungen gebunden.
Unser Logistik-Management plant diese Kette vom Lieferanten bis zur Abladestelle. Wir bündeln Transporte, vergeben Zeitfenster für die Baustelle, stimmen Gewerke ab und halten den Ablauf so, dass kein Lkw auf dem Grundstück warten muss und kein Gewerk auf fehlendes Material.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Autozug fährt bis zu 36-mal am Tag, je Zug gibt es eine begrenzte Zahl an Plätzen. Die Fähre zwischen Rømø und List verkehrt bis zu sechzehnmal täglich. Wer eine Betonpumpe, einen Kran oder eine Ladung Fertigteile auf die Insel bringen will, muss Abfahrt und Ankunft auf der Baustelle zusammen planen. Ein fehlender Platz verschiebt den ganzen Tagesablauf.
Die Saison verändert den Verkehr auf der Insel spürbar. Im Juli und August kommen fast 240.000 Gäste, im ganzen Jahr 2024 waren es mehr als 900.000. Dazu pendeln täglich rund 4.500 Menschen vom Festland mit Zug und Fähre zur Arbeit. In dieser Zeit sind Straßen, Parkplätze und Verladung stärker belegt als im Winter.
Viele Baustellen liegen mitten in Wohn- und Ferienquartieren. Die Nachbarn sind Dauerbewohner, Vermieter oder Gäste. Lieferfahrzeuge, die vor dem Grundstück warten oder Einfahrten zustellen, sorgen schnell für Ärger. Zeitfenster und kurze Standzeiten sind deshalb hier nicht nur eine Frage der Effizienz.

Wir legen fest, welche Lieferungen über Autozug oder Fähre kommen, wo auf dem Festland gesammelt wird und welche Mengen auf einmal sinnvoll sind.
Jeder Lieferant erhält ein festes Fenster für die Baustelle, abgestimmt auf die Ankunft auf der Insel. Verspätungen melden wir den nachfolgenden Gewerken weiter.
Teilladungen mehrerer Lieferanten fassen wir zu vollen Fahrten zusammen. Das spart Plätze auf dem Zug und Fahrten durch die Ortsteile.
Aus dem Bauzeitenplan leiten wir ab, wann welches Material vor Ort sein muss und gleichen das laufend mit dem Baufortschritt ab.
Transporte über Damm und Fähre sind geplant, bevor sie gebraucht werden.
Weniger Einzelfahrten bedeuten weniger Plätze auf dem Zug und weniger Verkehr im Ort.
Gewerke arbeiten mit dem Material, das gerade ansteht, statt darauf zu warten.
Nachbarn und Gäste erleben eine geordnete Baustelle statt wartender Fahrzeuge.
→ Wir buchen frühzeitig, planen eine Ausweichabfahrt ein und verschieben, falls nötig, die Montage auf der Baustelle, statt einen Kran stundenlang warten zu lassen.
→ Alle Lieferungen laufen über einen gemeinsamen Plan mit Fenstern. So steht immer nur ein Fahrzeug an der Abladestelle.
→ Kurze Standzeiten, feste Haltepunkte und ein Ansprechpartner für die Nachbarschaft nehmen den Druck aus der Situation.
→ Wir halten Material auf dem Festland zurück, bis die Fläche frei ist und rufen es passend zum Bauablauf ab.
Umbauten in Häusern, die einen großen Teil der über 62.000 Gästebetten der Insel stellen und oft im laufenden Betrieb bleiben.
Mehrfamilienhäuser für Einheimische, bei denen viele Gewerke nacheinander Material über den Damm brauchen.
Arbeiten an Buhnen, Deckwerken und Lahnungen, bei denen Steine und Holz in großen Mengen anzuliefern sind.
Vorhaben in den öffentlichen Häfen von List und Hörnum, wo Anlieferung, Ausflugsverkehr und Seenotrettung den Platz teilen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Bestellungen und Lieferanten und schätzen, wie viele Fahrten zu welcher Zeit anstehen.
Sammelpunkte, Inselweg, Buchungen und Fenster auf der Baustelle werden zu einem gemeinsamen Plan.
Wir rufen Lieferungen ab, verfolgen Abweichungen und verschieben Fenster, wenn Zug, Fähre oder Baustelle es verlangen.
In regelmäßigen Abständen prüfen wir mit der Bauleitung, wo es gehakt hat und passen den Plan an.
Liegt eine Baustelle in Westerland und stehen in einer Woche Betonage, Bewehrung und Gerüst an, dann kommen sechs bis acht Fahrzeuge zusammen. Wir verteilen sie auf feste Fenster, prüfen die Buchungen auf dem Autozug und halten eine Reserve für die Pumpe frei.
Wird eine Fahrt kurzfristig verschoben, dann rücken die übrigen Lieferungen nach und das betroffene Gewerk erhält eine neue Zeit. So bleibt der Kran ausgelastet und auf der Zufahrt steht nie mehr als ein Fahrzeug.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Wo eine Abladefläche liegt und wie lange sie frei bleibt, entscheidet, wie viele Fenster am Tag möglich sind.
Auf der Baustelle setzen unsere operativen Kräfte den Plan um: Sie nehmen Lieferungen an, prüfen die Ware und melden Abweichungen zurück, damit die nächsten Fahrten angepasst werden können.
Ja. Der Autozug zwischen Niebüll und Westerland nimmt neben Pkw auch Lkw, Transporter und Busse mit. Die Fahrt dauert rund 35 Minuten. Die Zahl der Plätze je Zug ist begrenzt, deshalb gehören Baufahrten früh in die Planung.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir entwerfen den Lieferplan für Ihren Weg auf die Insel.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sylt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit