
Geschützte Natur ist auf Sylt nie weit von der Baustelle entfernt. Auf der Wattseite grenzt die Insel an den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Auf der Insel selbst liegen zehn Naturschutzgebiete mit zusammen rund 3.600 Hektar, von den Dünen im Norden bis zum Rantumbecken.
Bauvorhaben in dieser Umgebung bekommen fast immer Auflagen mit: Schutzzeiten, Abstände, Bodenschutz, Baumschutz. Unsere ökologische Baubegleitung und Umweltkontrollen sorgen dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag ankommen, kontrolliert und belegt werden, ohne dass der Bau unnötig stillsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Wattenmeer ist als Vogelschutzgebiet und FFH-Gebiet Teil des europäischen Netzes Natura 2000. Im Frühjahr und Herbst rasten im gesamten Wattenmeer rund zehn Millionen Zugvögel. Vor der Westküste erstreckt sich zudem ein Schutzgebiet für Schweinswale. Bauarbeiten an der Wattseite, an Häfen oder an der Küste müssen deshalb Lärm, Licht und Störungen in empfindlichen Zeiten begrenzen.
Dünen und Heide prägen große Teile der Insel. Naturschutzgebiete wie Nord-Sylt, die Braderuper Heide, die Rantumer Dünen oder die Dünenlandschaft auf dem Roten Kliff schützen Lebensräume, die auf Befahren, Ablagern und Abgraben empfindlich reagieren. Die Gemeinde betreibt zudem eigenen Binnendünenschutz. Baufelder am Rand dieser Flächen brauchen klare Grenzen.
Auch auf den Baugrundstücken selbst gelten Regeln. Eine Baumschutzsatzung der Gemeinde Sylt regelt Eingriffe an Bäumen, das Morsum-Kliff ist seit 1923 geschützt und gilt als Fenster in fünf Millionen Jahre Erdgeschichte. Wer in solcher Nachbarschaft Boden bewegt, braucht eine saubere Dokumentation von Bestand und Schutzmaßnahmen.

Wir übersetzen die Auflagen der Genehmigung in feste Regeln für die Baustelle, prüfen ihre Einhaltung und berichten an Bauherr und Behörde.
Baufeldgrenzen werden markiert und abgezäunt. Wir kontrollieren, dass niemand auf geschützte Flächen fährt, dort Material ablegt oder Sand abträgt.
Wir prüfen vor lauten oder lichtintensiven Arbeiten, ob Schutzzeiten gelten und stimmen den Bauablauf darauf ab.
Geschützte Bäume erhalten Stammschutz und abgegrenzte Wurzelbereiche. Oberboden und Sand werden getrennt gelagert und wieder eingebaut.
Auflagen aus Naturschutz und Baumschutz werden erfüllt und belegt.
Der Bauablauf berücksichtigt Schutzzeiten von Anfang an statt sie nachträglich einzuschieben.
Dünen, Heide und Bäume rund um das Baufeld bleiben unbeschädigt.
Sie haben bei Rückfragen der Behörden lückenlose Unterlagen zur Hand.
→ Feste Grenzen mit Zaun, eine markierte Wendefläche und tägliche Kontrolle halten Fahrzeuge aus der Düne. Verstöße werden dokumentiert und abgestellt.
→ Wir klären die Schutzzeiten früh, legen laute Arbeiten außerhalb davon und begleiten die übrigen Arbeiten mit Kontrollen vor Ort.
→ Wir verlegen das Lager, schützen Stamm und Wurzelbereich und halten den Zustand vor, während und nach dem Bau mit Fotos fest.
→ Unsere Protokolle mit Datum, Fotos und Befunden liegen laufend vor und lassen sich jederzeit an Bauherr und Behörde übergeben.
Sandvorspülungen am Strand sowie Arbeiten an Buhnen, Deckwerken und Lahnungen an der Ostseite mit Auflagen aus dem Nationalparkschutz.
Wohn- und Ferienhäuser auf Grundstücken, die an Dünen- oder Heideflächen grenzen.
Bauten für Strandversorgung und Strandübergänge, für die eine Prüfung der Schutzkulisse vorgesehen ist.
Arbeiten an Leitungen, Rad- und Fußwegen, die durch oder entlang geschützter Flächen führen.

Wir lesen Genehmigung und Fachgutachten und listen, welche Schutzzeiten, Abstände und Nachweise verlangt sind.
Vor Baubeginn werden Grenzen markiert, Bäume geschützt und alle Beteiligten in die Regeln eingewiesen.
In festen Abständen prüfen wir vor Ort, halten Befunde mit Fotos fest und melden Abweichungen sofort.
Zum Ende dokumentieren wir den Zustand der Umgebung und übergeben die Unterlagen für Abnahme und Behörde.
Liegt ein Grundstück in Braderup am Rand der Heide und ist in der Genehmigung ein Schutzstreifen vorgeschrieben, dann markieren wir diesen Streifen vor Baubeginn und zäunen ihn ab. Lager und Wendefläche liegen auf der abgewandten Seite, Oberboden wird getrennt gelagert.
Kommt es während der Bauzeit zu Arbeiten, die in eine Schutzzeit fallen, dann stimmen wir den Ablauf mit der Bauleitung ab und kontrollieren den Streifen regelmäßig. Am Ende dokumentieren wir den Zustand der angrenzenden Heide für die Abnahme.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Grenzen zu Dünen, Heide und Bäumen fließen in die Baustelleneinrichtung ein, bevor das erste Fahrzeug kommt. Lieferwege und Abladeflächen plant das Logistik-Management so, dass sie geschützte Bereiche nicht berühren.
Unsere operativen Kräfte achten bei Entsorgung und Reinigung darauf, dass kein Material in Dünen, Gräben oder ins Watt gelangt. Auffälligkeiten melden sie direkt an die ökologische Baubegleitung.
Der Nationalpark liegt im Watt, nicht auf den Baugrundstücken. Baustellen an der Wattseite von Sylt können ihn aber durch Lärm, Licht oder abfließendes Material berühren. Dann enthält die Genehmigung oft Auflagen, die wir auf der Baustelle umsetzen und kontrollieren.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Auflagen auf Ihrer Baustelle umsetzen lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sylt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit