
Leck liegt an einer Nahtstelle der Landschaft. Die Lecker Au fließt von der Geest kommend durch den Ort, wird dort kanalisiert geführt und erreicht über den Bongsieler Kanal schließlich die Nordsee. Östlich des Ortskerns liegen Teile des FFH-Gebiets „Wälder an der Lecker Au“, im Süden grenzt der Langenberger Forst an, mit rund 1.000 Hektar der größte Wald im Kreis Nordfriesland.
Wer in dieser Umgebung baut, muss Gewässer, Boden und Arten im Blick haben. Unsere ökologische Baubegleitung kontrolliert, ob Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan eingehalten werden, dokumentiert den Zustand und greift ein, bevor Schäden entstehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Wasser ist das zentrale Thema. Die Lecker Au entwässert ein Einzugsgebiet von gut 134 Quadratkilometern. Baustellen in ihrer Nähe dürfen weder Schlamm noch Betonwasser oder Öl in das Gewässer leiten. Bei Wasserhaltung und Starkregen kommt es auf Absetzbecken, Filter und eine saubere Ableitung an.
Schutzgebiete liegen nah am Ort. Arbeiten im Umfeld des FFH-Gebiets „Wälder an der Lecker Au“ oder am Rand des Langenberger Forstes, eines Mischwalds auf sandigem Boden mit Eichen, Buchen, Lärchen und Fichten, verlangen Rücksicht auf Gehölze, Brutzeiten und Wanderwege von Tieren.
Der Boden wechselt zwischen trockener, sandiger Geest und den feuchten Niederungen zur Marsch hin. Beide reagieren empfindlich auf schwere Maschinen: Sand wird ausgeschwemmt, nasser Boden verdichtet. Ein schonender Umgang mit Oberboden und Fahrwegen gehört deshalb in jede Planung.

Wir kontrollieren Wasserhaltung, Absetzbecken und Einleitstellen, prüfen Ölbindemittel und Tankplätze und achten darauf, dass nichts in die Au oder in Gräben gelangt.
Vor Beginn prüfen wir Bäume, Hecken und Gebäude auf Brutvögel und Fledermäuse, begleiten Fällungen außerhalb der Brutzeit und überwachen Schutzzäune an Gehölzen.
Oberboden wird getrennt abgetragen und gelagert, Fahrwege werden festgelegt und Verdichtungen dokumentiert, damit Flächen nach dem Bau wieder hergestellt werden können.
Wir führen ein Protokoll mit Fotos und Messwerten, das Auflagen und deren Umsetzung belegt und bei Abnahme oder Kontrolle durch die Behörde vorliegt.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden nachweisbar eingehalten.
Gewässer, Gehölze und Boden werden vor vermeidbaren Schäden bewahrt.
Konflikte mit Behörden und Naturschutzverbänden werden früh erkannt.
Baustopps wegen Umweltverstößen werden unwahrscheinlicher.
→ Wir planen Absetzbecken und Filter vor der Einleitung, kontrollieren sie nach jedem Starkregen und lassen die Pumpen bei Bedarf drosseln.
→ Schutzzäune grenzen den Wurzelbereich ab, Fahrwege werden markiert und regelmäßig kontrolliert.
→ Wir prüfen vor dem Abriss, stimmen mit der Naturschutzbehörde einen Termin außerhalb der Brutzeit ab und begleiten die Arbeiten.
→ Wir empfehlen Baggermatten oder Baustraßen, beschränken Fahrten auf feste Wege und dokumentieren den Zustand für die spätere Wiederherstellung.
Vorhaben im Ort nahe dem kanalisierten Flusslauf, bei denen Wasserhaltung und Einleitung kontrolliert werden müssen.
Neue Hallen und Versiegelung auf dem ehemaligen Flugplatzgelände mit Auflagen zu Entwässerung, Boden und Artenschutz.
Erschließung in Mühlenberg II und am Gewerbegebiet Nord mit Ausgleichsflächen und Gehölzschutz aus dem Bebauungsplan.
Bauarbeiten in der Nähe des Langenberger Forstes und des FFH-Gebiets mit besonderem Augenmerk auf Brutzeiten und Gehölze.

Wir werten Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten aus und benennen die Schutzgüter der Baustelle.
Absetzbecken, Schutzzäune, Fahrwege und Zeitfenster für sensible Arbeiten werden festgelegt.
Wir begehen die Baustelle regelmäßig, messen, fotografieren und melden Mängel sofort an die Bauleitung.
Zum Ende dokumentieren wir die Wiederherstellung von Flächen und übergeben die Unterlagen für die Behörde.
Liegt eine Baustelle nahe an der Lecker Au, dann prüfen wir vor Baubeginn, wo das Wasser aus Baugrube und Baufeld abfließt. Wir planen Absetzbecken, legen Tank- und Waschplätze weit vom Gewässer entfernt fest und kontrollieren diese Stellen besonders nach Regen.
Grenzt ein Vorhaben an den Langenberger Forst oder an Gehölze im FFH-Gebiet, dann rücken Artenschutz und Gehölzschutz in den Vordergrund. In diesem Fall stellen wir Schutzzäune, legen Rodungen außerhalb der Brutzeit und halten Fahrwege der Maschinen auf das Nötigste beschränkt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie in die Baustellenorganisation eingebunden sind. Darum stimmen wir Lagerflächen, Tankplätze und Baustraßen schon in der Einrichtungsplanung ab und weisen neue Gewerke auf Schutzbereiche hin.
Die operative Baulogistik sorgt dafür, dass Abfälle getrennt und Gefahrstoffe sicher gelagert werden, die Zugangskontrolle hält Fahrzeuge von gesperrten Flächen fern. So greift der Schutz der Umwelt in den täglichen Ablauf der Baustelle.
Die Au fließt mitten durch Leck und mündet über den Bongsieler Kanal in die Nordsee. Schlamm, Betonwasser oder Öl aus Baustellen würden das Gewässer belasten. Deshalb kontrollieren wir Wasserhaltung, Einleitstellen und Tankplätze besonders sorgfältig.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihr Vorhaben braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Leck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit