
Zwischen der Hansestadt Lübeck und den Ostseebädern Timmendorfer Strand und Scharbeutz gelegen, ist Ratekau von außen gut zu erreichen. Die A 1 durchquert das Gemeindegebiet mit drei Anschlussstellen, über die A 20 und die A 226 bestehen weitere Verbindungen ins Fernstraßennetz. Schwieriger wird es auf den letzten Kilometern, wenn Lkw in eine der dreizehn Dorfschaften abbiegen und dort auf Wohnstraßen, Schulwege und landwirtschaftlichen Verkehr treffen.
Das Logistik-Management bringt Ordnung in diese Wege. Wir erstellen ein Logistikkonzept für Ihr Vorhaben in Ratekau, vergeben Lieferzeitfenster, legen Routen fest und stimmen die Anlieferung mit dem Bauablauf ab. So kommt Material zum Zeitpunkt des Einbaus an und nicht zu einer Stunde, in der kein Platz zum Abladen frei ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde ist in West- und Ostgemeinde geteilt, dazwischen liegt der Hemmelsdorfer See. Wer von der Autobahn in die Ostgemeinde nach Warnsdorf, Häven oder Kreuzkamp liefert, fährt über Landes- und Kreisstraßen wie die K 15. Eine Route, die für einen Standort in Sereetz passt, kann für eine Baustelle östlich des Sees ein Umweg sein. Wir planen die Strecke je Standort und geben sie den Lieferanten mit.
Der Küstenbereich der Gemeinde ist im Landschaftsplan als Raum für Fremdenverkehr und Erholung beschrieben. In der Saison kann dort zusätzlicher Verkehr Richtung Lübecker Bucht hinzukommen. Großtransporte und Betonlieferungen lassen sich so takten, dass sie nicht in die Stunden mit dem stärksten Ausflugsverkehr fallen.
Die Siedlungsentwicklung verläuft entlang der Achse von Lübeck nach Ratekau, in den Ortsteilen wohnen viele Menschen dicht an möglichen Bauflächen. Ruhezeiten, Schulwege und Busverkehr gehören deshalb in die Zeitplanung. Ein Lieferfenster, das morgens um sieben endet, bevor die Kinder auf dem Weg zur Schule sind, vermeidet Konflikte.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Liefertermine und Abladestellen und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Für eine Baustelle in Ratekau gehören dazu die Anfahrt ab der passenden Anschlussstelle und die Abstimmung mit den Anliegern.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich vorher an, die Abladestelle ist dann frei. Das verhindert, dass Lkw auf Wohnstraßen oder am Seitenstreifen einer Landesstraße warten.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge ein- und ausfahren. Jeder Lieferant erhält dazu eine Anfahrtsbeschreibung. Hinweisschilder an den Abzweigen führen Fahrer, die die Dorfschaften nicht kennen.
Takte, Puffer und Materialmengen werden so gewählt, dass auf der Baustelle wenig zwischengelagert werden muss. Das spart Fläche und vermeidet doppelte Wege mit dem Stapler.
Material kommt in der Reihenfolge des Einbaus und blockiert keine Lagerfläche.
Lkw stehen nicht wartend auf öffentlichen Straßen in den Ortsteilen.
Die Nachbarschaft weiß, wann Verkehr zu erwarten ist, das senkt das Konfliktpotenzial.
Die Bauleitung behält über einen Lieferkalender den Überblick über alle Gewerke.
→ Über feste Zeitfenster kommt immer nur ein Fahrzeug zur Abladestelle, die nächsten werden zeitversetzt eingeplant.
→ Lieferanten erhalten mit dem Zeitfenster eine verbindliche Anfahrt ab der Autobahn, an den Abzweigen stehen Hinweisschilder.
→ Schwere Anlieferungen werden in die Morgenstunden oder auf ruhigere Wochentage gelegt, die Liefermengen je Tag angepasst.
→ Wir informieren die Nachbarschaft vorab über Lieferzeiten, benennen einen Ansprechpartner und halten die vereinbarten Zeiten ein.
Wohnbau in Ortsteilen wie Ratekau, Techau oder Pansdorf mit Nachbarschaft, Schulweg und begrenzter Zufahrt.
Bauvorhaben, bei denen Stahlbau, Dachelemente und Großgeräte in engen Zeitfenstern ankommen müssen.
Leitungs-, Straßen- und Bahnbau, bei dem Material auf mehrere Abschnitte verteilt und der laufende Verkehr berücksichtigt wird.
Sanierungen von Schulen, Verwaltungsgebäuden oder Betrieben, bei denen Anlieferungen außerhalb der Nutzungszeiten liegen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Lieferumfänge und Abladestellen aller Gewerke.
Aus den Daten entstehen Lieferfenster, Anfahrtswege und Regeln für die Abladestelle, abgestimmt mit der Bauleitung.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir überwachen Ankünfte und reagieren auf Verspätungen.
Regelmäßige Auswertungen zeigen Engpässe, die Planung wird für die nächsten Bauphasen angepasst.
Wird in Ratekau ein Mehrfamilienhaus oder eine Gewerbehalle im Rohbau errichtet, kommen an einzelnen Tagen Beton, Bewehrung, Schalung und Fertigteile zusammen. Gibt es nur eine Zufahrt, dann reicht eine einzige verspätete Lieferung, um den ganzen Vormittag durcheinanderzubringen.
In so einem Fall wird für jeden Tag ein Lieferplan erstellt, der Betonpumpe, Fahrmischer und Fertigteiltransport nacheinander einplant. Die Fahrer erhalten eine Route ab der Anschlussstelle, die Ankunft wird telefonisch angekündigt und ein Einweiser steht an der Einfahrt bereit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf dem Einrichtungsplan auf: Lagerzonen, Tore und Aufstellflächen bestimmen, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt meldet die Liefersteuerung, wenn Flächen knapp werden.
Auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik das Abladen, Verteilen und Lagern. Die Zugangskontrolle am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit dem Lieferkalender ab.
Das hängt vom Ortsteil ab. Für Sereetz bietet sich meist die Abfahrt Sereetz an, für Pansdorf die gleichnamige Abfahrt. Wir prüfen die Strecke bis zur Einfahrt und geben die passende Route jedem Lieferanten verbindlich mit.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und Gewerke. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ratekau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit