
Ratekau ist keine geschlossene Ortschaft, sondern eine Großgemeinde aus dreizehn Dorfschaften auf knapp 60 Quadratkilometern. Der Hemmelsdorfer See teilt das Gebiet in eine Westgemeinde mit Sereetz, Ratekau, Pansdorf, Techau und Luschendorf und eine Ostgemeinde mit Warnsdorf, Häven, Ovendorf und Kreuzkamp. Jede Baustelle hat deshalb ihre eigene Ausgangslage: mal ein Grundstück am Rand einer gewachsenen Siedlung, mal eine Fläche zwischen Acker, Knick und Wald.
Die Baustelleneinrichtung legt vor dem ersten Erdaushub fest, wo Container stehen, wo Material lagert, wie Lkw ein- und ausfahren und welcher Boden welche Last aushält. Wir planen Unterkünfte, Sanitäranlagen, Baustrom, Bauwasser, Bauzaun und Beschilderung als ein zusammenhängendes Bild, abgestimmt auf die Lage des Grundstücks in Ratekau und auf die Vorgaben des Bebauungsplans.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. Das Relief stammt aus der Weichsel-Kaltzeit: Gletscher haben Sand, Kies und Gestein zu Stauchendmoränen aufgeschoben, etwa nordöstlich des Ortsteils Ratekau, wo der Wald Hohelied auf einem solchen Rücken steht. In den Senken dazwischen liegen feuchte Standorte mit Moorböden. Eine Lagerfläche auf trockenem Kies verhält sich anders als eine Baustraße am Rand einer Niederung, die nach Regen nachgibt.
Das gesamte Gemeindegebiet liegt nach dem Landschaftsplan der Gemeinde in einem Wasserschongebiet. Für die Einrichtung heißt das: Betankungsplätze, Ölvorräte, Farben und Bauchemie brauchen befestigte, abgedeckte Standorte mit Auffangwannen, die Waschplätze für Fahrzeuge einen kontrollierten Ablauf. Diese Punkte gehören in den Einrichtungsplan und nicht in eine spätere Nachbesserung.
Die Zufahrt von außen ist gut, die letzten Meter oft nicht. Mit den Anschlussstellen Pansdorf, Ratekau und Sereetz liegen drei Abfahrten der A 1 im Gemeindegebiet. Von dort führen Landes- und Kreisstraßen wie die L 309 und die K 15 in die Dorfschaften, deren Ortslagen einen ländlichen Charakter haben. Wo eine Zufahrt schmal ist, entscheidet der Einrichtungsplan über Wendemöglichkeiten, Aufstellflächen und die Reihenfolge der Anlieferung.

Wir teilen das Grundstück in Zonen für Unterkünfte, Material, Kran, Container für Abfälle und Fahrwege. In Ratekau achten wir dabei auf den Untergrund: Schwere Lasten kommen auf tragfähigen Boden, empfindliche Flächen bleiben frei oder erhalten eine Lastverteilung aus Platten oder Schotter.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden nach Belegung und Bauzeit bemessen. Sanitärcontainer stehen dort, wo Ver- und Entsorgung ohne lange Leitungen möglich ist. Bei Baustellen in Ortsrandlage planen wir den Standort so, dass Nachbargrundstücke nicht direkt auf Container und Abfallbereich blicken.
Wir stimmen Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege mit dem Versorger ab und legen fest, welches Gewerk wann welche Leistung braucht. Auf weitläufigen Grundstücken in den Dorfschaften werden Kabeltrassen so geführt, dass sie Fahrwege nicht kreuzen oder geschützt überfahren werden können.
Bauzaun, Tore und Beschilderung grenzen die Baustelle ab und regeln die Zufahrt. Wo Lkw von einer Landes- oder Kreisstraße abbiegen, planen wir Sichtfelder, Einfahrbreiten und die nötige verkehrsrechtliche Anordnung mit ein.
Der Boden wird geschont, weil Lasten und Fahrwege schon vor Baubeginn dorthin gelegt werden, wo der Untergrund sie trägt.
Auflagen zum Schutz des Grundwassers sind im Plan verankert und nicht erst Thema bei der ersten Kontrolle.
Lkw finden eine klare Zufahrt mit Aufstellfläche, Wartezeiten auf öffentlichen Straßen werden kürzer.
Nach Bauende lässt sich die Fläche geordnet zurückbauen, weil jede Befestigung und jede Leitung dokumentiert ist.
→ Wir verlegen Lagerplätze auf höher gelegene, sandig-kiesige Teile des Grundstücks oder sehen eine tragfähige Befestigung vor, die nach Bauende vollständig zurückgebaut wird.
→ Der Einrichtungsplan weist feste Plätze für Kraftstoff, Öle und Bauchemie aus, mit Auffangwannen, Abdeckung und Bindemittel griffbereit. So ist die Lagerung von Anfang an geregelt.
→ Wir legen eine Wendemöglichkeit auf dem Grundstück an oder planen die Anlieferung mit kleineren Fahrzeugen von einem Zwischenlager aus, das näher an der Autobahnabfahrt liegt.
→ Wir erstellen für jeden Abschnitt einen eigenen Einrichtungsplan nach demselben Schema, damit Container, Zaunelemente und Beschilderung zwischen den Standorten austauschbar bleiben.
Neue Wohnhäuser und Siedlungserweiterungen in Ortsteilen wie Sereetz, Pansdorf oder Techau mit engen Zufahrten und Nachbarschaft auf mehreren Seiten.
Hallen und Betriebsgebäude mit großen Lagerflächen, bei denen Kranstandort, Stahlanlieferung und Baustraße früh feststehen müssen.
Vorhaben im Umfeld der Bahnstrecken Lübeck–Kiel und Lübeck–Puttgarden, bei denen Einrichtungsflächen außerhalb der Gleisbereiche gefunden werden müssen.
Schulen, Kitas oder Sporthallen, bei denen die Baustelle neben laufendem Betrieb eingerichtet und klar abgegrenzt wird.

Wir sehen uns Lage, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft an und werten Bebauungsplan sowie Baugrundgutachten aus.
Container, Lagerzonen, Kran, Fahrwege, Strom, Wasser und Schutzflächen werden in einem Plan zusammengeführt und mit Ihnen abgestimmt.
Die Einrichtung wird aufgebaut, geprüft und an die Bauleitung übergeben, mit einer Baustellenordnung für alle Gewerke.
Mit dem Baufortschritt verschieben wir Zonen, am Ende bauen wir alles zurück und stellen befestigte Flächen wieder her.
Liegt eine Baustelle für eine Wohnanlage am Rand einer der größeren Dorfschaften wie Techau oder Pansdorf, grenzt das Grundstück oft an Acker oder Knick und hat nur eine Zufahrt über eine Wohnstraße. Dann beginnt die Planung mit der Frage, welche Teile des Grundstücks tragfähig sind und wo später Gärten entstehen, die nicht verdichtet werden sollen.
Danach werden Containerstandort, Lagerzone und Kranaufstellung so gesetzt, dass die Fahrspur kurz bleibt und die künftigen Gartenflächen frei bleiben. Ist das Grundstück in Ratekau feucht, kommt eine rückbaubare Baustraße hinzu, die Kraftstofflagerung erhält eine Wanne mit Abdeckung und die Zufahrt wird mit Beschilderung für die Anlieger klar geregelt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Auf dem Flächenplan baut die Liefersteuerung auf, die Bewachung braucht die Lage von Toren und Containern, die Entsorgung die Standorte der Abfallbehälter.
Wenn in Ratekau zusätzlich Auflagen aus dem Naturschutz bestehen, etwa in der Nähe von Mooren, Seen oder Wäldern, stimmen wir die Einrichtung mit der ökologischen Baubegleitung ab, damit Schutzzonen von Anfang an frei bleiben.
Weil die Gemeinde von eiszeitlichen Moränen mit Sand und Kies geprägt ist, zwischen denen feuchte Senken mit Moorböden liegen. Wo Lagerflächen, Kranstandorte und Baustraßen hinkommen, hängt davon ab, welcher Teil des Grundstücks Last trägt und welcher nach Regen aufweicht.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der zu Grundstück, Boden und Zufahrt passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ratekau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit