
Auf der Altstadtinsel zählt jeder Quadratmeter, am Stadtrand fehlt dagegen oft jede befestigte Zufahrt. Wer in Lübeck baut, bekommt es je nach Lage mit beidem zu tun. Die Baustelleneinrichtung legt deshalb fest, wo Container stehen, wo Material lagert und wie Fahrzeuge an den Platz kommen, lange bevor das erste Gewerk anrückt.
Wir erarbeiten den Baustelleneinrichtungsplan, stimmen Aufstellflächen und Zufahrten ab und richten Strom, Wasser, Sanitär und Bauzaun so ein, dass der Betrieb vom ersten Tag an trägt. Maßstab ist das Grundstück mit seinen Grenzen, seinem Untergrund und den Straßen drumherum.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist seit 1987 UNESCO-Welterbe und zählt mehr als 1.000 Kulturdenkmale. Zwischen Trave und Kanal-Trave stehen giebelständige Häuser dicht an dicht, dahinter liegen Gänge und Höfe. Von Königstraße und Breite Straße zweigen schmale Rippenstraßen ab. Für Container, Lager und Kranstandort bleibt hier meist nur eine Fläche im Straßenraum, die mit der Stadt abgestimmt werden muss.
Der Untergrund wechselt stark. Der Altstadthügel steigt an der Marienkirche auf etwa 20 Meter über Normalhöhennull, tiefer liegende Bereiche an der Obertrave gelten dagegen als hochwassergefährdet. Am westlichen Altstadtrand, in den Hafengebieten und in Teilen Travemündes wächst dieses Risiko mit dem steigenden Meeresspiegel. Lagerflächen, Baustraßen und Stromverteiler gehören dort nicht an den tiefsten Punkt.
Ganz anders sieht es im Süden aus. Der Hochschulstadtteil in St. Jürgen entstand auf den früheren Flächen des Gutes Strecknitz und wächst westlich der B 207 mit dem rund 30 Hektar großen Bornkamp weiter. Auf solchen Flächen ist Platz vorhanden, Wege und Anschlüsse müssen aber erst geschaffen werden.

Wir zeichnen Container, Lagerzonen, Kranschwenkbereich, Rettungswege und Zufahrt maßstäblich ein und gleichen sie mit Nachbarbebauung und Leitungsbestand ab. In der Altstadt von Lübeck führt das häufig zu gestapelten Containern und kleinen Lagerinseln, die zur Anlieferung passen.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär stellen wir so zusammen, wie es die Belegschaft und die Fläche verlangen. Wo kein Platz am Boden frei ist, werden Container übereinander geplant oder auf eine nahe Ausweichfläche gelegt.
Wir legen Verteiler, Leitungswege und Zählerplätze fest und stimmen die Anschlüsse ab. Auf neuen Flächen am Stadtrand beginnt das mit dem Übergabepunkt, auf der Altstadtinsel mit der Frage, wo eine Leitung überhaupt geführt werden darf.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrung richten wir nach dem BE-Plan ein. Gehwege und Radwege bleiben nutzbar, Feuerwehrzufahrten frei. In engen Straßen wird die Absperrung so knapp wie möglich gehalten.
Jedes Gewerk weiß vom ersten Tag an, wo es parkt, lagert und anschließt.
Flächen im Straßenraum werden früh beantragt und nicht erst gesucht, wenn die Container auf dem Lkw stehen.
Strom, Wasser und Sanitär stehen bereit, bevor die Belegschaft wächst.
Änderungen im Bauablauf werden im BE-Plan nachgezogen, damit der Plan zur Baustelle passt.
→ Wir prüfen Stapelcontainer über dem Bauzaun, eine abgestimmte Fläche im Straßenraum oder einen Standort in der Nähe, von dem aus das Personal zu Fuß zur Baustelle gelangt.
→ Lager für empfindliches Material, Stromverteiler und Container kommen auf die höher gelegenen Teile der Fläche. Der BE-Plan hält fest, was bei Hochwasser zuerst geräumt wird.
→ Wir planen Baustraße, Lastflächen und Übergabepunkte als ersten Bauabschnitt, damit Kran, Container und Anlieferung von Beginn an tragfähigen Grund haben.
→ Zaun, Tore und Lagerflächen werden so angeordnet, dass Fußwege frei bleiben und die Zufahrt nicht mit dem Verkehr zum Hafen kollidiert.
Stadthäuser auf schmalen Grundstücken der Altstadtinsel, etwa im Gründungsviertel mit seinen 38 Grundstücken zwischen Marienkirche und Stadttrave.
Neue Wohngebiete wie die Erweiterung des Hochschulstadtteils am Bornkamp, bei denen Baustraßen und Anschlüsse zuerst entstehen.
Hallen und Betriebsflächen an der A 1 in Buntekuh oder im rund 264 Hektar großen Hafengebiet entlang der Trave.
Neubauten und Sanierungen in Travemünde, wo Promenade, Gäste und Hafenzufahrt den verfügbaren Platz begrenzen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarbebauung, Höhenlage und Leitungsbestand an und klären, welche Flächen im Straßenraum in Frage kommen.
Container, Lager, Kran, Wege und Anschlüsse werden maßstäblich geplant und mit Ihrer Bauleitung durchgesprochen.
Bauzaun, Container, Sanitär, Baustrom und Bauwasser werden in der vereinbarten Reihenfolge aufgebaut und übergeben.
Wechselt der Bauabschnitt, passen wir Lagerzonen und Wege an und halten den BE-Plan auf dem aktuellen Stand.
Liegt eine Baustelle auf einem der schmalen Grundstücke im Gründungsviertel westlich der Marienkirche, dann ist der Baukörper oft so breit wie die Parzelle. Für Büro- und Aufenthaltscontainer bleibt dann nur der Raum über dem Bauzaun oder eine abgestimmte Fläche in der Nähe, der Kran braucht einen Standort mit genehmigtem Schwenkbereich über dem Straßenraum.
Dann zeichnen wir zuerst die Lagerzone für die nächste Lieferung ein und legen fest, wie lange sie belegt sein darf. Nachbarhäuser und erhaltene Keller, wie sie dort an der Fischstraße gefunden wurden, werden im Plan als Schutzbereiche geführt, über die keine schweren Lasten gehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der BE-Plan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Aus ihm ergibt sich, wie viele Lieferungen gleichzeitig Platz haben und wo Fahrzeuge warten können. Ohne festgelegte Lagerzonen lässt sich keine Anlieferung sinnvoll takten.
Auch Zugangskontrolle, Sanitätsdienst und Umweltauflagen setzen auf der Einrichtung auf. Tor, Erste-Hilfe-Raum und Schutzbereiche für Bäume oder Gewässerufer werden deshalb von Anfang an mit eingeplant.
Meist über dem Bauzaun als Stapelcontainer, auf einer genehmigten Fläche im Straßenraum oder auf einem nahen Ausweichplatz. Welche Lösung passt, hängt von Straßenbreite, Rettungswegen und der Abstimmung mit der Hansestadt ab. Wir klären das, bevor der BE-Plan festgeschrieben wird.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Infrastruktur.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lübeck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit