
Lübeck hat viel Wasser und geschützte Natur innerhalb seiner Stadtgrenzen. Im Stadtgebiet liegen sechs Naturschutzgebiete und 13 Landschaftsschutzgebiete, dazu Flussufer, Lagunen, Steilküste und ein großer Stadtwald. Wer hier baut, trifft früher oder später auf Auflagen zum Schutz von Gewässern, Vögeln, Amphibien oder Boden.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Alltag der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, überwachen Tabuflächen, dokumentieren Funde und halten Ihre Bauleitung über alles auf dem Laufenden, was die Genehmigung verlangt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wakenitz fließt rund 15 Kilometer vom Ratzeburger See nach Lübeck und wird wegen ihres naturnahen Charakters auch Amazonas des Nordens genannt. Auf der schleswig-holsteinischen Seite ist sie Naturschutzgebiet. Baustellen in der Nähe solcher Ufer müssen Einträge von Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffen verhindern.
An der unteren Trave liegen zwei bedeutende Schutzgebiete. Der Schellbruch umfasst 146 Hektar mit Brackwasserlagunen, Wiesen und Bruchwald, über 200 Vogelarten wurden dort beobachtet. Das rund 340 Hektar große Dummersdorfer Ufer zwischen Skandinavienkai und Kücknitz ist FFH-Gebiet und europäisches Vogelschutzgebiet. Vorhaben im Hafen und an der Trave rücken damit nah an empfindliche Lebensräume heran.
Auch der Boden erzählt in Lübeck Geschichte. Im Gründungsviertel wurden bei Grabungen alte Keller und eine Grube mit Quecksilber gefunden, in Kücknitz wurden bis in die 1980er Jahre Roheisen, Koks, Zement und Kupfer hergestellt. Auf früheren Industrieflächen und in alten Quartieren gehört der Umgang mit belastetem Boden zur Begleitung dazu.

Wir überwachen die Umweltauflagen der Genehmigung, markieren Tabuflächen, prüfen Gehölzschutz und dokumentieren den Zustand vor, während und nach den Arbeiten.
Wo Amphibienzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie zu den festgelegten Zeiten, sammeln Tiere aus den Fangeimern, setzen sie auf die andere Seite und führen Buch über jeden Fund.
An Trave, Wakenitz und Elbe-Lübeck-Kanal achten wir darauf, dass Sperren gegen Schwebstoffe stehen, Betankung abseits des Ufers erfolgt und Ölbindemittel bereitliegen.
Wir trennen Oberboden, sichern Mieten gegen Abschwemmen und melden auffälligen Aushub sofort an die Bauleitung, damit er gesondert untersucht wird.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Funde und Kontrollen sind lückenlos belegt, wenn die Behörde nachfragt.
Konflikte mit Brutzeiten oder Amphibienwanderungen fallen früh auf.
Gewässer und Boden werden vor Einträgen geschützt, die teure Sanierungen nach sich ziehen.
→ Wir achten auf Abstände, Bauzeitenfenster aus der Genehmigung und Lärmquellen und dokumentieren, dass Lagerflächen und Fahrwege außerhalb des Schutzgebiets bleiben.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern wird vor der Wanderzeit gestellt und von uns regelmäßig kontrolliert, die Tiere werden umgesetzt und gezählt.
→ Absetzbecken, Schlammsperren und abgedeckte Bodenmieten halten Material zurück. Wir prüfen sie nach jedem Starkregen.
→ Der Bereich wird abgegrenzt, das Material getrennt gelagert und die Bauleitung informiert, bevor weitergearbeitet wird.
Arbeiten an der unteren Trave nahe Schellbruch und Dummersdorfer Ufer mit Vorgaben zu Vogelschutz und Gewässer.
Vorhaben in der Nähe des Naturschutzgebiets Wakenitz oder am Elbe-Lübeck-Kanal mit Ufer- und Gewässerschutz.
Bauen nahe dem Naturschutzgebiet im Süden des Priwalls oder an der Steilküste des Brodtener Ufers.
Neubau auf früheren Industrie- und Hafenflächen, etwa in Kücknitz, mit Bodenuntersuchung und getrenntem Aushub.

Wir werten Genehmigung, Artenschutzgutachten und Nebenbestimmungen aus und leiten konkrete Aufgaben für die Baustelle ab.
Tabuflächen, Amphibienzäune, Schlammsperren und Betankungsplatz werden vor Baubeginn eingerichtet.
Zäune, Sperren und Schutzbereiche werden nach festem Plan geprüft, Funde und Mängel sofort gemeldet.
Wir führen Protokolle mit Datum und Foto und stellen sie der Bauleitung und der Behörde zur Verfügung.
Liegt ein Bauvorhaben an der unteren Trave in der Nähe des Schellbruchs oder des Dummersdorfer Ufers, dann enthält die Genehmigung meist Vorgaben zu Bauzeiten, Abständen und Gewässerschutz. Brutzeiten von Wasservögeln können Arbeiten in bestimmten Monaten einschränken.
Dann markieren wir Tabuflächen, prüfen vor Beginn jedes Abschnitts auf Brutvorkommen und kontrollieren Schlammsperren und Betankungsplatz. Alles wird mit Datum und Foto festgehalten, damit der Nachweis gegenüber der Naturschutzbehörde vollständig ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen und Schutzzäune werden im BE-Plan eingetragen, damit Lager und Fahrwege sie von Anfang an aussparen. Ändert sich die Einrichtung, prüfen wir, ob die Schutzbereiche weiter eingehalten werden.
Bei Entsorgung und Aushub arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen. Auffälliges Material wird getrennt erfasst, Betankung und Gerätewäsche finden an festen Plätzen abseits der Gewässer statt.
Im Stadtgebiet liegen sechs Naturschutzgebiete und 13 Landschaftsschutzgebiete. Häufig berührt werden die Wakenitz, der Schellbruch und das Dummersdorfer Ufer an der Trave sowie der Süden des Priwalls bei Travemünde. Welche Auflagen gelten, steht in der jeweiligen Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie wir sie in den Ablauf einbauen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lübeck. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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