
Stockelsdorf liegt im Ostholsteinischen Hügel- und Seenland. Zur Gemeinde gehören nicht nur der Kernort und zehn Dorfschaften, sondern auch empfindliche Lebensräume: Teile des Curauer Moors, die Curauer Au, die nördlich an Curau vorbeifließt, sowie der Fackenburger Landgraben an der Grenze zu Lübeck.
Wer in der Nähe solcher Flächen baut, muss Auflagen zu Artenschutz, Gewässern und Boden einhalten. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht diese Auflagen auf der Baustelle, kontrolliert Schutzzäune und dokumentiert, was geprüft wurde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Curauer Moor ist Teil des FFH-Gebiets „Schwartautal und Curauer Moor“. Das Teilgebiet umfasst rund 300 Hektar Niederung zwischen Böbs, Curau, Sarkwitz und Malkendorf. Dort kommen Kalktuffquellen und Übergangsmoore vor, der Fischotter nutzt das Gebiet als Rückzugsraum. Für Moorfrosch und Kammmolch bietet es geeigneten Lebensraum.
Gewässer durchziehen die Gemeinde. Die Curauer Au fließt durch das Moor und mündet in die Schwartau, der Fackenburger Landgraben trennt Stockelsdorf auf rund vier Kilometern von Lübeck und ist als Naturerlebnisraum anerkannt. Baustellen in ihrer Nähe brauchen Schutz vor Einträgen von Schlamm, Zement oder Kraftstoff.
Der Boden ist ein eigenes Thema. In der Curauer Niederung liegt Niedermoor, das entwässert und früher abgetorft wurde. Verdichtung und Absenkung des Grundwassers treffen solche Böden besonders. Bei Planungen für Windenergie verlangt die Gemeinde zudem Gutachten zu kollisionsgefährdeten Vogelarten.

Wir prüfen auf der Baustelle, ob Naturschutzauflagen aus Genehmigung und Fachgutachten eingehalten werden: Baufeldgrenzen, Bauzeitenfenster, Schutz von Gehölzen und Gewässerabstände.
Wo Amphibien wandern, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, dokumentieren Funde und bringen Tiere fachgerecht auf die andere Seite.
An Curauer Au, Landgraben und Gräben achten wir auf Absetzbecken, sichere Betankung und Abstände zum Ufer, damit nichts ins Wasser gelangt.
Auf Niedermoor und feuchten Böden überwachen wir Fahrwege, Lastverteilung und Lagerflächen, um Verdichtung und dauerhafte Schäden gering zu halten.
Auflagen werden auf der Baustelle überwacht und nicht erst am Ende geprüft.
Dokumentation, die gegenüber Behörden nachweist, was getan wurde.
Weniger Risiko von Baustopps durch Verstöße gegen Arten- oder Gewässerschutz.
Ökologische Kontrollen im selben Ablauf wie die übrige Baulogistik.
→ Ein Amphibienschutzzaun mit täglicher Kontrolle in der Wanderzeit und einer Dokumentation aller Funde.
→ Absetzbecken, Filter und eine regelmäßige Sichtkontrolle am Einleitpunkt, bei Auffälligkeiten sofortige Meldung an die Bauleitung.
→ Feste Fahrtrassen mit Lastverteilung, Sperrflächen und eine Kontrolle, dass sie eingehalten werden.
→ Schutzzäune um Bäume und Hecken, Einweisung der Fahrer und Kontrolle während der Arbeiten.
Flächen zwischen den Dorfschaften, für die Vogelschutz, Bodenschutz und Bauzeitenregeln zu beachten sind.
Höchstspannungsvorhaben wie die Ostküstenleitung, deren Trassen Gewässer, Gehölze und Grünland queren.
Anlagen, die nach dem Planungskonzept der Gemeinde mit Abwägung von Klima-, Umwelt- und Artenschutz entstehen.
Wohn- und Gewerbebau an der Grenze zu Grünland, Gräben und Bachläufen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Bauzeitenplan und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Zäune, Absetzbecken und Sperrflächen werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir nach festem Rhythmus und reagieren auf Befunde sofort.
Alle Kontrollen und Funde werden dokumentiert und für die Behörde aufbereitet.
Liegt eine Baustelle bei Curau in der Nähe der Niederung, dann gehört ein Amphibienschutz oft zu den Auflagen. In diesem Fall stellen wir mit Beginn der Wanderzeit einen Zaun am Rand des Baufelds und kontrollieren ihn täglich in den frühen Morgenstunden, Funde werden nach Art und Zahl erfasst.
Wenn auf derselben Fläche zusätzlich ein Graben verläuft, dann prüfen wir parallel Absetzbecken und Betankungsplatz. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht, den der Bauherr an die Naturschutzbehörde des Kreises weitergeben kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen greifen dann verlässlich, wenn sie in die tägliche Arbeit eingebunden sind. Wir stimmen Kontrollzeiten mit Lieferungen und Bauablauf ab und berücksichtigen Schutzflächen schon bei der Baustelleneinrichtung.
So werden Fahrwege nicht durch Sperrflächen geplant und Lagerplätze nicht an Gewässern angelegt. Für Bauherren in Stockelsdorf bedeutet das weniger Nacharbeit und klare Nachweise.
Ein Teil des Curauer Moors gehört zum FFH-Gebiet „Schwartautal und Curauer Moor“. Dazu kommen Gewässer wie die Curauer Au und der Fackenburger Landgraben, der als Naturerlebnisraum anerkannt ist. Welche Auflagen für Ihr Grundstück gelten, steht in Genehmigung und Fachgutachten.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir planen die ökologische Baubegleitung passend zu Ihrem Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Stockelsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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