
Auf einer Baustelle zählt im Notfall jede Minute zwischen Unfall und erster Versorgung. In Ratekau liegen viele Baustellen außerhalb geschlossener Ortslagen, verteilt auf dreizehn Dorfschaften zwischen Lübeck und der Ostsee. Bis der Rettungsdienst eintrifft und den Verletzten übernimmt, muss jemand vor Ort wissen, was zu tun ist.
Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer für Baustellen in Ratekau. Sie übernehmen die Erstversorgung, alarmieren den Rettungsdienst, weisen ihn auf dem Gelände ein und dokumentieren jeden Einsatz. Für größere Vorhaben planen wir den Sanitätsdienst gemeinsam mit der Bauleitung und der Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Pflicht hängt von der Größe der Baustelle ab. Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen erforderlich, auf denen mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. Diese Zahl erreichen in der Gemeinde vor allem große Gewerbe- und Infrastrukturvorhaben oder Wohnanlagen, bei denen mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten. Auch unterhalb dieser Grenze kann ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn gefährliche Arbeiten anstehen.
Der Weg in die Klinik führt meist nach Lübeck. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat dort einen seiner beiden Standorte, gilt als Klinikum der Maximalversorgung und betreibt einen Hubschrauberlandeplatz. Von Ratekau aus liegt die Hansestadt rund zehn Kilometer südlich. Bis zur Übergabe an den Rettungsdienst muss die Versorgung auf der Baustelle stehen, gerade wenn das Grundstück am Ende eines Feldwegs liegt.
Bestimmte Arbeiten erhöhen das Risiko. Dazu zählen tiefe Baugruben in sandig-kiesigem Boden, Arbeiten an Gewässern wie dem bis zu 39,5 Meter tiefen Hemmelsdorfer See, Gleisarbeiten an den Bahnstrecken nach Kiel und Puttgarden sowie Arbeiten in großer Höhe beim Hallenbau. Für solche Einsätze legen wir Rettungswege, Ausrüstung und Zuständigkeiten vorab fest.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzungen, betreuen Erkrankte bis zur Übergabe und führen das Verbandbuch. Auf großen Baustellen in Ratekau sind sie fester Teil der Baustellenorganisation.
Wir legen fest, wie der Rettungsdienst die Baustelle findet, welche Zufahrt er nimmt und wo ein Landeplatz für einen Hubschrauber möglich ist. Im Notfall weist eine Kraft das Fahrzeug am Tor ein.
Brandschutzhelfer kennen Löschmittel und Fluchtwege, kontrollieren Feuerlöscher und begleiten Heißarbeiten wie Schweißen oder Trennen. Bei einem Brand leiten sie die Räumung ein.
Jeder Einsatz wird dokumentiert. Auf Wunsch unterstützen wir bei Unterweisungen der Gewerke zu Notrufnummern, Sammelstellen und Erste-Hilfe-Material.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Die Rettungskette ist vorbereitet, die Einweisung am Tor klappt auch auf abgelegenen Grundstücken.
Pflichten aus der DGUV Vorschrift 1 werden nachweisbar erfüllt.
Sanitätsdienst und Brandschutz kommen aus einer Hand und sind mit der Baustellenorganisation verzahnt.
→ Eine Anfahrtsbeschreibung mit Koordinaten liegt bereit, beim Notruf wird ein fester Treffpunkt genannt und dort wartet eine Kraft zur Einweisung.
→ Rettungswege aus der Grube, Leitern und Tragen sind vorab geplant, der Sanitäter kennt die Zugänge und kann sofort helfen.
→ Rettungsmittel wie Ringe und Wurfleinen liegen bereit, der Sanitätsdienst ist auf diese Lage vorbereitet und die Rettung ist mit der Bauleitung abgesprochen.
→ Ein Brandschutzhelfer begleitet die Heißarbeiten, kontrolliert die Umgebung danach und hält Löschmittel griffbereit.
Großprojekte mit vielen Beschäftigten, Arbeiten in der Höhe und schwerem Gerät.
Arbeiten an den Bahnstrecken Lübeck–Kiel und Lübeck–Puttgarden oder an Straßen mit laufendem Verkehr.
Vorhaben an Seen, Bächen oder in Niederungen, bei denen Absturz ins Wasser und unsicherer Boden Risiken sind.
Mehrgeschossige Bauvorhaben, bei denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten und Heißarbeiten anfallen.

Wir klären Beschäftigtenzahl, gefährliche Arbeiten und Lage der Baustelle und leiten daraus den Bedarf ab.
Zufahrten, Treffpunkte, Sanitätsraum und Ausrüstung werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sind während der vereinbarten Zeiten auf der Baustelle.
Einsätze werden festgehalten, der Dienst wird an Bauphasen und Personalstärke angepasst.
Arbeiten auf einer Großbaustelle in Ratekau zeitweise mehr als 100 Beschäftigte, etwa beim Bau eines großen Gewerbeobjekts oder einer umfangreichen Wohnanlage, dann wird ein Betriebssanitäter Pflicht. Liegt die Baustelle zudem am Ortsrand mit längerer Zufahrt, wird die Rettungskette besonders wichtig.
Für diese Lage wird ein Sanitätsraum im Containerdorf eingerichtet, der Rettungsweg vom Tor bis zu den Bauabschnitten markiert und ein Treffpunkt für den Rettungsdienst festgelegt. Der Sanitäter ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle, Brandschutzhelfer begleiten Heißarbeiten. Jeder Einsatz wird schriftlich festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ist eng mit der Zugangskontrolle verbunden: Am Tor ist bekannt, wer sich auf der Baustelle befindet. Von dort wird der Rettungsdienst sofort eingewiesen. Bei einer Räumung hilft die Zugangsliste, Personen vollständig zu erfassen.
Die Lage von Sanitätsraum, Sammelstelle und Rettungswegen legen wir mit der Baustelleneinrichtung fest. Mit dem Logistik-Management stimmen wir ab, dass Rettungszufahrten auch zu Spitzenzeiten der Anlieferung frei bleiben.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte beschäftigt sind. In Ratekau betrifft das vor allem große Gewerbe-, Verkehrs- oder Wohnbauvorhaben mit vielen gleichzeitig tätigen Gewerken.

Nennen Sie uns Größe, Dauer und besondere Arbeiten Ihres Vorhabens. Wir planen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer passend dazu.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ratekau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit