
Auf einer Baustelle kommt fast alles per Lkw: Beton, Stahl, Fertigteile, Fenster, Dämmstoff. Wenn diese Fahrzeuge ungeplant eintreffen, warten sie auf der Straße, blockieren Nachbarn und halten die Kolonnen auf. Logistik-Management sorgt dafür, dass jede Lieferung einen festen Zeitpunkt und einen festen Entladeplatz hat.
Lüdersdorf liegt an der Landesgrenze direkt vor Lübeck. Viele Lieferanten kommen über die A 20 und die Anschlussstelle Lüdersdorf, andere fahren durch das Lübecker Stadtgebiet oder über die Landesstraße L 02 aus Richtung Rehna an. Für jede Baustelle stellt sich daher die Frage, welcher Weg zu welcher Tageszeit funktioniert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die L 02 verbindet Lübeck mit Rehna und führt durch das Gemeindegebiet. Die Gemeinde ist in den Lübecker Stadtverkehr und den NAHBUS Nordwestmecklenburg eingebunden. Busse, Pendler und Lieferverkehr teilen sich also dieselben Straßen. Ein Sattelzug, der hier vor einer Baustelle hält, staut schnell den Berufsverkehr Richtung Lübeck. Wir legen Anlieferungen deshalb möglichst außerhalb der Spitzenzeiten.
Herrnburg ist nach 1990 stark gewachsen. In den Wohngebieten sind die Straßen schmal und auf Anlieger ausgelegt. Hier kommt es auf kleine Fahrzeuge, kurze Standzeiten und abgestimmte Uhrzeiten an, damit Nachbarschaft und Schulweg nicht leiden.
Die Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen quert die Gemeinde mit dem Bahnhof Herrnburg und dem Haltepunkt Lüdersdorf. Quert eine Route die Gleise an einem Bahnübergang, bremsen Schrankenzeiten jeden Lkw-Takt. Wer mehrere Lieferungen hintereinander plant, rechnet diese Wartezeiten mit ein oder wählt eine Route ohne Querung.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann welches Material ankommen muss. Das Konzept beschreibt Zufahrten, Entladeplätze und Pufferflächen für die Baustelle.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So kommen in Lüdersdorf nicht drei Lkw gleichzeitig vor einem Grundstück an, das nur einen Entladeplatz hat.
Wir geben Fahrern eine Route vor, etwa über die Anschlussstelle der A 20 und den Zubringer statt durch Wohnstraßen. Querungen der Bahn und enge Ortsdurchfahrten werden dabei berücksichtigt.
Mit Lean-Construction-Methoden stimmen wir Liefermengen auf den Baufortschritt ab. Material liegt nur so lange auf der Baustelle, wie es nötig ist.
Weniger Wartezeit für Lkw und Kolonnen auf der Baustelle.
Rücksicht auf Nachbarschaft und Schulwege in den Wohngebieten.
Ein Überblick, welches Material wann ankommt und wo es liegt.
Klare Absprachen mit Lieferanten von beiden Seiten der Landesgrenze.
→ Wir verlegen große Anlieferungen in ruhigere Zeiten und lassen kleinere Lieferungen gebündelt kommen.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartepunkt außerhalb des Wohngebiets sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst bei freiem Entladeplatz einfahren.
→ Wir planen Routen, die Querungen vermeiden, oder rechnen Wartezeiten in die Fenster ein.
→ Jeder Fahrer erhält vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit Treffpunkt und Ansprechpartner.
Bauvorhaben an Anliegerstraßen mit wenig Platz, bei denen jede Anlieferung getaktet sein muss.
Hallen und Betriebsgebäude mit hohem Lkw-Aufkommen und Anbindung an die A 20.
Arbeiten im Umfeld von Bahnhof Herrnburg und Haltepunkt Lüdersdorf, wo Bahnbetrieb und Baustelle sich Zufahrten teilen.
Schul- und Kitabauten, bei denen Lieferungen nicht mit Bring- und Abholzeiten zusammenfallen dürfen.

Wir sammeln Mengen, Gewerke und Termine und sehen uns Zufahrten und Entladeplätze vor Ort an.
Routen, Zeitfenster, Wartepunkte und Regeln für Lieferanten werden in einem Logistikkonzept festgehalten.
Lieferanten buchen ihre Fenster, wir bestätigen, verschieben und halten die Baustelle auf dem Laufenden.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir Fenster und Routen an und werten aus, wo es gehakt hat.
Entsteht in Herrnburg ein Mehrfamilienhaus an einer Anliegerstraße, dann gibt es meist nur einen Entladeplatz direkt am Grundstück. Wir teilen den Tag in Lieferfenster und vergeben sie an Beton, Mauerwerk und Fertigteile. Große Fahrzeuge kommen am Vormittag nach dem Berufsverkehr, kleine am frühen Nachmittag.
Kommen Fertigteile auf Sattelzügen aus dem Hamburger Raum, dann führen wir sie über die A 20 und die Anschlussstelle Lüdersdorf an. Ein Wartepunkt außerhalb der Wohnstraßen nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh eintreffen. Erst wenn der Entladeplatz frei ist, ruft die Baustelle sie ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management funktioniert nur, wenn es mit dem Bauzeitenplan verbunden ist. Wir nehmen an Baubesprechungen teil, passen Lieferfenster an Verschiebungen an und informieren Lieferanten, wenn sich etwas ändert.
Auf Wunsch übernehmen wir auch die Umsetzung vor Ort: Einweiser an der Zufahrt, Schrankendienst oder Staplerfahrer für die Entladung. Dann liegt in Lüdersdorf die Planung der Anlieferung und ihre Ausführung in einer Hand.
Für die Gewerbegebiete im Süden führt der Weg meist über die A 20, die Anschlussstelle Lüdersdorf und den Zubringer. Für Baustellen in Herrnburg kommt oft die L 02 in Frage. Welche Route passt, hängt von Fahrzeuggröße, Tageszeit und Lage des Grundstücks ab.

Nennen Sie uns Lage, Umfang und Zeitplan Ihres Bauvorhabens. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Routen und Lieferfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lüdersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit