
Ein Betonmischer, der vor einer Schule im Stau steht, ein Sattelzug, der in einer Altstadtgasse nicht wenden kann, drei Lieferungen, die gleichzeitig vor demselben Tor warten: Solche Szenen kosten Zeit und Nerven. Sie entstehen fast immer, wenn Anlieferungen nicht geplant, sondern nur bestellt werden.
Unser Logistik-Management für Baustellen in Schönberg setzt genau dort an. Wir erarbeiten ein Konzept für Lieferwege, Zeitfenster und Ladestellen. Während der Bauzeit steuern wir die Anlieferung danach. Grundlage sind die Straßen der Stadt, die Lage der Baustelle und der Takt der Gewerke.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Schönberg ist über drei Achsen erreichbar. Die Anschlussstelle an der A 20 verbindet mit Lübeck und Wismar, die Bundesstraße 104 führt von Lübeck nach Schwerin und die Landesstraße L 01 verläuft zwischen Dassow und Ratzeburg. Welche Achse eine Lieferung nimmt, entscheidet darüber, ob sie den Stadtkern berührt oder ihn umfahren kann.
Im sanierten Kern um Rathaus und Markt sind Straßen schmal und Wohnhäuser nah. Große Fahrzeuge brauchen dort feste Ladestellen und Zeiten, die Anwohner und Geschäfte möglichst wenig stören. Hinzu kommen Schulwege: Mit Gymnasium, Grundschule am Oberteich, Förderschule und einer evangelischen Grundschule sind morgens viele Kinder unterwegs.
Für das Gewerbegebiet Sabower Höhe gilt anderes. Die Nähe zur A 20 erlaubt kurze Wege für schwere Lieferungen, doch auf dem Gelände teilen sich Baustelle und Betriebe die Zufahrten. Ein Lieferplan muss dort den Werksverkehr mitdenken.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauphasen und leiten daraus Lieferwege, Ladestellen und Lagerbedarf ab. Für Schönberg gehört dazu die Wahl der Zufahrt über A 20, B 104 oder L 01.
Jede Lieferung bekommt einen festen Termin. So kommen Lastwagen nacheinander statt gleichzeitig an. Ladestellen in engen Straßen sind dadurch nur kurz belegt.
Wir legen Lieferzeiten so, dass sie Schulbeginn, Ruhezeiten und Geschäftsverkehr berücksichtigen. Wo nötig, informieren wir Anwohner vorab über Schwerlast- oder Krantage.
Wir halten den Lieferplan aktuell, verschieben Termine bei Verzögerungen und sorgen dafür, dass Material dann ankommt, wenn das Gewerk es einbaut, nicht Tage vorher.
Weniger Wartezeit für Lieferfahrzeuge und weniger Leerlauf für die Gewerke.
Nachbarn, Schulen und Geschäfte erleben die Baustelle als geordnet.
Lagerflächen bleiben klein, weil Material im Takt des Baufortschritts kommt.
Verzögerungen werden früh sichtbar und lassen sich im Plan auffangen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt die Ankünfte über den Tag. Wer außerhalb seines Termins kommt, wartet an einem vereinbarten Platz außerhalb der Wohnstraßen.
→ Wir geben jedem Lieferanten eine verbindliche Anfahrtsbeschreibung mit, die den Kern möglichst umfährt und die passende Ausfahrt von der A 20 oder der B 104 nennt.
→ Schwere Lieferungen legen wir außerhalb der Zeiten, in denen Kinder zur Schule gehen. Wo das nicht reicht, sichert ein Posten den Übergang.
→ Anlieferung und Montage planen wir so, dass Teile direkt vom Fahrzeug eingehoben werden. Den Tag stimmen wir mit Kran und Monteuren ab.
Schwere Bauteile, große Mengen und ein Gelände, auf dem Betriebe weiterarbeiten, verlangen eng getaktete Lieferungen.
Jede Lieferung muss durch schmale Straßen, Ladestellen sind knapp, Anwohner und Geschäfte liegen direkt nebenan.
Lieferungen müssen um Unterricht und Schulwege herum geplant werden, oft mit Schwerpunkt in den Ferien.
Arbeiten an Bundes- und Landesstraßen brauchen Lieferungen, die mit Verkehrsführung und Sperrzeiten zusammenpassen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materiallisten und Lieferanten und prüfen Zufahrten, Ladestellen und Engstellen rund um die Baustelle.
Lieferwege, Zeitfenster und Regeln für Lieferanten werden schriftlich festgehalten und mit Bauleitung und Nachbarn abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Termine, wir bestätigen, verschieben bei Bedarf und halten den Tagesplan für alle sichtbar.
Regelmäßig sehen wir nach, wo es hakt. Zeitfenster und Wege passen wir dem Baufortschritt an.
Entsteht auf der Sabower Höhe ein Hallenanbau neben einem laufenden Betrieb, dann teilen sich Baustelle und Werk die Zufahrt. In diesem Fall klären wir mit der Werksleitung die Zeiten, zu denen Lkw des Betriebs ein- und ausfahren. Die Baulieferungen legen wir in die Lücken dazwischen.
Stahlträger und Dachelemente kommen dann über die A 20 zu festen Terminen, werden direkt vom Fahrzeug montiert und blockieren die Zufahrt nur für die Dauer des Abladens. Kleinmaterial wird gebündelt und einmal am Tag angeliefert, statt mit vielen einzelnen Fahrten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Ladestellen, Lagerflächen und Zufahrten stehen dort fest. Ändert sich die Einrichtung, passen wir den Lieferplan an, damit beide zusammenpassen.
Vor Ort setzen Kräfte der operativen Baulogistik den Plan um. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen sie gegen den Lieferschein und bringen das Material an den Einbauort. Das Torpersonal der Baustellensicherheit kennt die Termine und lässt nur angemeldete Fahrzeuge ein.
Jeder Lieferant erhält eine feste Anfahrtsroute, die je nach Lage der Baustelle über die Anschlussstelle an der A 20, die B 104 oder die L 01 führt. Fahrten durch die engen Straßen am Markt planen wir nur dort ein, wo die Baustelle selbst im Kern liegt.

Nennen Sie uns Lage, Umfang und Zeitplan Ihres Vorhabens. Wir zeigen Ihnen, wie die Anlieferung geordnet ablaufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schönberg (Mecklenburg). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit