
Nordrhein-Westfalen ist ein Verkehrsland. Die Metropolregion Rhein-Ruhr zählt rund zehn Millionen Einwohner auf etwa 7.100 Quadratkilometern. Schon 2015 entfiel jede dritte Staumeldung in Deutschland auf dieses Land. Wer eine Baustelle beliefert, plant deshalb nie nur die Baustelle, sondern auch den Weg dorthin.
Das Logistik-Management steuert, wann welches Fahrzeug mit welchem Material an die Baustelle kommt. Wir entwickeln Konzepte für Lieferfenster, Reihenfolgen und Abstellflächen und halten sie mit der Bauleitung im Takt. Das Ziel: Material ist da, wenn es gebraucht wird. Davor steht es niemandem im Weg.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rhein, Rhein-Herne-Kanal, Wesel-Datteln-Kanal, Datteln-Hamm-Kanal und Dortmund-Ems-Kanal bilden ein dichtes Netz von Wasserstraßen. Die Häfen in Duisburg sind eine Drehscheibe der Binnenschifffahrt. Schwere und sperrige Baustoffe lassen sich dort auf das Schiff verlagern. Wir prüfen im Konzept, ob für Massengut ein Umschlag über das Wasser in Frage kommt.
Auf der Schiene gehört Köln Eifeltor zu den großen Containerumschlagbahnhöfen und Hagen-Vorhalle zu den größten Rangierbahnhöfen des Landes. Für Baustellen in Köln, Dortmund oder Hamm heißt das: Es gibt Alternativen zur Straße. In der Planung wird abgewogen, welches Material auf welchem Weg ankommt.
Auf der Straße sind es die dichten Korridore zwischen Köln, Düsseldorf und Dortmund, die Planung brauchen. Ein Lieferfenster, das morgens nicht hält, kostet Stunden. Wir legen Zeitfenster so, dass Spitzen im Berufsverkehr umgangen werden. Zudem planen wir Puffer ein und stimmen Reihenfolgen so ab, dass ein verspäteter Lastwagen nicht den ganzen Tag kippt.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Zeitpläne und entwickeln daraus ein Konzept für Zufahrt, Abstellflächen und Reihenfolgen.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. Das vermeidet Schlangen vor dem Tor und lange Standzeiten auf der Fläche.
Wir prüfen, welche Lieferungen über Straße, Schiene oder Wasser sinnvoll laufen. Umschlagpunkte planen wir mit.
Materialbedarf und Kranzeiten werden zwischen den Gewerken abgestimmt, damit Lieferungen nicht um dieselbe Fläche konkurrieren.
Material kommt zu festen Zeiten und nicht gebündelt zur Spitze.
Warteschlangen vor der Baustelle werden seltener.
Transporte lassen sich auf Wasser und Schiene verlagern, wo es passt.
Alle Gewerke arbeiten nach einem gemeinsamen Lieferplan.
→ Lieferfenster außerhalb der Spitzen, Pufferzeiten und eine Reihenfolge, die einzelne Verspätungen verkraftet.
→ Lieferungen werden so getaktet, dass wenig gelagert werden muss. Material kommt kurz vor dem Einbau.
→ Wir prüfen, ob sich Transporte auf Schiff oder Schiene verlagern lassen. Den Anschluss an die Baustelle planen wir mit.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan zeigt, wer wann Zufahrt und Kran braucht. Konflikte werden vorher gelöst.
In Köln, Düsseldorf oder Bonn treffen Betonlieferungen auf enge Straßen und dichten Verkehr.
Große Hallen an Kanälen und Autobahnen brauchen Baustoffe in Mengen. Verkehrsträger wählen lohnt sich.
Im Ruhrgebiet laufen Rückbau und Neubau nebeneinander. Abfuhr und Anlieferung teilen sich dieselben Zufahrten.
Brücken, Straßen und Bahnstrecken bringen lange Lieferketten und viele Fahrzeuge in kurzer Zeit.

Wir sammeln Zeitplan, Gewerke, Materialmengen und die Lage der Baustelle im Verkehrsnetz.
Zufahrt, Zeitfenster, Abstellflächen und Verkehrsträger werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Fahrzeuge erhalten ihre Fenster, am Tor wird abgeglichen und bei Abweichungen umgeplant.
Wir prüfen, wo es hakt. Fenster und Reihenfolge passen wir dem Baufortschritt an.
Entsteht ein Bürohaus in Düsseldorf oder Neuss, dann kommen Betonlieferungen, Fassadenelemente und Haustechnik in kurzer Folge. Die Straße vor dem Grundstück ist eng, Haltemöglichkeiten fehlen. Wir legen fest, welche Lieferung wann kommt. Jedes Fahrzeug erhält dafür ein Fenster.
Sperriges Gut wird am Vortag avisiert und bei Bedarf in einem nahen Zwischenlager gesammelt. Wenn dann ein Lastwagen im Stau steht, rückt der nächste nach, statt dass die Baustelle stillsteht. Der Plan wird jede Woche neu abgestimmt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management nutzt die Tore, Wege und Abstellflächen aus der Baustelleneinrichtung. Wer dort etwas ändert, ändert auch die Lieferfenster. Beides wird gemeinsam gedacht.
Die Baustellensicherheit prüft am Tor, ob jedes Fahrzeug auf der Liste steht. So passen Zeitfenster und Zugangskontrolle zusammen. Bei Baustellen in Nordrhein-Westfalen mit mehreren Zufahrten legen wir je Tor eigene Fenster fest.
Das Land hat sehr dichten Verkehr und enge Innenstädte. Lieferungen, die ungeplant eintreffen, blockieren schnell Straße und Tor. Ein Konzept mit festen Zeitfenstern sorgt dafür, dass Material ankommt, wenn es gebraucht wird.

Schildern Sie uns Lage, Gewerke und Zeitplan. Wir schlagen ein Logistikkonzept vor, das zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nordrhein-Westfalen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit