
Wer eine Baustelle in Essen beliefert, fährt durch eine der verkehrsreichsten Regionen Deutschlands. Auf der A40 zwischen Essen und Dortmund staut es sich nach Auswertungen des ADAC so häufig wie auf kaum einer anderen Autobahnstrecke. Eine Lieferung, die ohne Plan losfährt, steht schnell im Stau und kommt zur falschen Zeit an.
Das Logistik-Management setzt hier an. Wir entwickeln Konzepte, die Lieferungen auf Zeitfenster verteilen, Zufahrten ordnen und die Gewerke auf der Baustelle mit dem Materialfluss abstimmen. Für Vorhaben in Essen richten wir das an Verkehrsachsen, Stadtteilen und Nachbarschaft aus.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Verkehrsachsen der Stadt sind der erste Faktor. Die A40 führt als Ruhrschnellweg quer durch die Stadt und unterquert die Innenstadt in einem Tunnel. Am Dreieck Essen-Ost trifft die A52 aus dem Süden auf sie. Wer Fahrzeuge zu Baufeldern führt, plant die Anfahrt nach diesen Knoten und legt fest, welche Strecke bei Störungen genommen wird.
Der zweite Faktor ist die Struktur der Stadt. Essen hat 50 Stadtteile mit sehr unterschiedlichem Charakter. In dicht bebauten Straßen um Rüttenscheid oder im Nordviertel am Campus gibt es enge Querschnitte, Haltestellen und Radwege. Dort braucht ein Lkw ein festes Zeitfenster und einen Platz zum Entladen, sonst blockiert er die Straße.
Dazu kommen die Nachbarn. Bei Baufeldern neben Wohnhäusern, Hochschulgebäuden oder Kliniken zählen Ruhezeiten und Sicht auf den Verkehr. Ein Anlieferkonzept legt deshalb auch fest, wann laute oder lange Anlieferungen stattfinden und wie Fußgänger vor Rangierbewegungen geschützt werden.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus ab, wann was an welchem Tor ankommt. Das Ergebnis ist ein Ablaufplan, den Bauleitung und Lieferanten gleichermaßen nutzen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Das vermeidet Schlangen vor dem Tor und verteilt die Entladung gleichmäßig über den Tag.
Wir legen Anfahrtsstrecken fest, die zu Fahrzeuglänge, Tonnage und Lage des Baufelds passen. Alternativrouten für Störungen auf den Hauptachsen gehören dazu.
Wir prüfen den Materialfluss auf Leerlauf, Doppelwege und Zwischenlager und ziehen Abläufe, wo es möglich ist, zusammen.
Die Lieferungen kommen verteilt statt gebündelt an.
Gewerke erhalten Material zum Bedarfszeitpunkt und warten seltener.
Die Straße vor der Baustelle bleibt befahrbar.
Die Bauleitung sieht im Ablaufplan, wann was erwartet wird.
→ Wir vergeben Zeitfenster pro Lieferung und halten einen Aufstellplatz abseits der Fahrbahn bereit.
→ Wir planen Pufferzeiten in die Fenster ein und halten eine Ausweichstrecke bereit, damit nicht der ganze Tag verrutscht.
→ Wir legen Einbahnführung, Rückwärtseinweisung oder einen Umschlagplatz fest und sagen den Fahrern vorab, wie sie fahren.
→ Wir verschieben laute Lieferungen in verträgliche Zeiten und sprechen die Fenster mit den Vorgaben der Baustelle ab.
Viele Gewerke und Lieferanten teilen sich Zufahrten und Straßen.
Enge Straßen, Anwohner und knappe Entladeflächen.
Hochschul-, Klinik- und Verwaltungsbauten mit Besucher- und Fußgängerverkehr.
Große Materialmengen mit Anfahrt über die Autobahnen.

Wir sehen uns Zufahrten, Verkehrslage und Gewerke an.
Zeitfenster, Routen und Entladeplätze werden im Ablaufplan festgelegt.
Lieferanten und Fahrer bekommen Fenster, Route und Ansprechpartner.
Der Plan wird laufend an Baufortschritt und Verkehrslage angepasst.
Liegt eine Baustelle in Essen an einer Hauptstraße in Autobahnnähe, dann hängt die Anlieferung von der Verkehrslage auf der A40 und der A52 ab. Das Konzept teilt den Tag in Fenster ein, sieht Pufferzeiten vor und benennt eine zweite Anfahrt für den Fall einer Störung.
Entsteht ein Neubau in einem dicht bebauten Stadtteil, dann bekommt jede Lieferung eine feste Zeit und einen Entladeplatz. Der Baulogistiker prüft vorab, ob der Lkw dort wenden kann. Die Route gibt er den Fahrern vorab durch.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Die Flächen und Tore, die dort geplant sind, bestimmen die Zeitfenster. Die operative Baulogistik führt das Konzept auf dem Baufeld aus.
Mit dem Sicherheitsdienst stimmen wir die Zufahrtskontrolle ab, damit nur gemeldete Fahrzeuge einfahren. So wird das Logistik-Management in Essen ein Teil des Gesamtablaufs.
Wir bauen Pufferzeiten ein, wählen die Anfahrt nach den Autobahnknoten und halten eine Ausweichstrecke bereit. So wirkt sich ein Stau auf der A40 nicht auf den ganzen Tag der Baustelle in Essen aus.

Schildern Sie Baufeld und Gewerke. Wir entwerfen ein Anlieferkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Essen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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