
Bottrop liegt mitten im nördlichen Ruhrgebiet und ist von mehreren Autobahnen umgeben. Die A 2, die A 31 und die A 42 führen an der Stadt vorbei oder durch sie hindurch. Für den Baustellenverkehr ist das ein Vorteil, denn Lieferungen erreichen die Stadt auf kurzem Weg über das Fernstraßennetz. Die letzten Kilometer verlaufen dann aber über Stadtstraßen, die für viele Fahrzeuge zugleich gebraucht werden.
Genau dort setzt Logistik-Management an. Wir entwickeln für eine Baustelle ein Konzept, das Lieferungen, Entladung und Lagerung zeitlich ordnet. Jedes Fahrzeug bekommt ein Zeitfenster und einen Weg auf das Gelände. So bleibt der Baustellenverkehr berechenbar, für das Bauteam wie für die Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist weit gestreckt. Von Kirchhellen im Norden bis zum Kanal im Süden sind es etwa 17 Kilometer. Je nach Lage der Baustelle fahren Lieferanten über die A 31 oder die A 42 an und müssen anschließend durch ganz unterschiedliche Straßennetze. Ein Konzept braucht deshalb eine feste Anfahrtsroute je Baustelle, die in den Lieferpapieren steht und nicht jedes Mal neu gesucht wird.
In den dichter bebauten Stadtteilen sind Straßen und Parkflächen knapp. Wartende Lkw behindern dort schnell den Bus- und Anwohnerverkehr. Hier sind Zeitfenster außerhalb der Verkehrsspitzen wichtiger als eine große Lagerfläche. Dazu kommt ein Platz zum Warten auf dem eigenen Gelände.
Der Rhein-Herne-Kanal bildet die südliche Stadtgrenze und ist eine Wasserstraße für schwere Güter. Bei großen Bauvorhaben mit Massengut lohnt sich ein Blick darauf, ob und in welchem Umfang sich der Transport verlagern lässt. Das hängt vom Material und von der Lage des Vorhabens ab und wird im Konzept geprüft.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, wann welches Material wo ankommt. Daraus entsteht ein Ablaufplan, den Bauleitung, Gewerke und Lieferanten gemeinsam nutzen.
Jede Anlieferung bekommt ein Zeitfenster. Das gilt für Betonfahrzeuge ebenso wie für Paletten mit Ausbaumaterial. Ist ein Fenster belegt, sieht man es und kann umplanen, bevor das Fahrzeug auf der Straße steht.
Wir legen Routen für den Zulauf fest und prüfen, wo Fahrzeuge warten können, ohne die Straße zu blockieren. Dazu gehören Wendemöglichkeiten und der Weg bis zur Entladestelle.
Wo Anwohner oder Betriebe betroffen sind, nehmen wir deren Belange in den Plan auf, etwa ruhige Zeiten oder freizuhaltende Zufahrten. Das senkt die Zahl der Beschwerden und die Zahl der Unterbrechungen.
Lieferungen kommen zu festen Zeiten an. Die Gewerke können ihre Arbeit danach ausrichten.
Wartende Fahrzeuge blockieren keine Straßen mehr, was die Nachbarschaft entlastet.
Die Lagerflächen bleiben kleiner, weil Material erst kurz vor dem Einbau eintrifft.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit demselben Plan und müssen weniger telefonieren.
→ Durch Zeitfenster entzerren wir die Ankünfte. Fahrzeuge, die zu früh sind, warten auf einem festgelegten Platz außerhalb der Straße.
→ Wir legen Lieferzeiten fest, die den Verkehr in den Spitzenzeiten schonen. Große Fahrzeuge werden zeitlich getrennt von kleinen eingeplant.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt allen Beteiligten, wer wann beliefert wird. Konflikte um Kran, Aufzug und Lagerfläche fallen früh auf.
→ Wir planen Puffer ein und stimmen Zeitfenster so ab, dass eine Verspätung nicht den ganzen Tag verschiebt.
Neubau und Umbau in Straßen mit wenig Platz, wo jede Anlieferung abgestimmt sein muss.
Viele kleine Lieferungen an mehreren Gebäuden gleichzeitig, mit Rücksicht auf Anwohner.
Große Bauvorhaben mit hohem Materialbedarf und vielen parallelen Gewerken.
Linienbaustellen, bei denen Lieferungen und Verkehrsführung eng zusammenhängen.

Wir erfassen Bauablauf, Gewerke, Materialmengen und die Verkehrslage rund um die Baustelle.
Routen, Zeitfenster, Warteplätze und Entladestellen werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten und Gewerke erhalten die Regeln und den Kalender, bevor der erste Lkw kommt.
Im laufenden Betrieb passen wir Fenster und Routen an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Liegt eine Baustelle an einer Straße mit Busverkehr, dann legen wir Lieferfenster außerhalb der Hauptverkehrszeit fest. Fahrzeuge melden sich vorab an, werden an einem Warteplatz gesammelt und einzeln auf das Gelände gelassen.
Sind mehrere Gewerke gleichzeitig tätig, dann wird zusätzlich ein Kalender für Kran und Aufzug geführt. Dadurch steht die Hebetechnik nicht dem Gewerk im Weg, das gerade Material braucht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Wendefläche und Warteplatz sind dort festgelegt und bilden die Grundlage für die Zeitfenster. Auf der Baustelle setzen operative Kräfte die Planung um, indem sie Fahrzeuge einweisen und Material verteilen.
Auch Zugangskontrolle und Entsorgung werden mitgedacht. Wer Fahrzeuge einlässt, braucht Regeln für Ein- und Ausfahrt. Auch Container für Abfall müssen zu bestimmten Zeiten abgeholt werden.
Über die Autobahnen A 2, A 31 und A 42 erreichen Fahrzeuge das Stadtgebiet. Für die letzten Kilometer legen wir je Baustelle eine feste Route fest und tragen sie in die Lieferpapiere ein, damit Fahrer nicht suchen müssen.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben und den Bauzeitenplan. Wir schlagen ein Konzept für Anlieferung und Ablauf vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bottrop. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit