
Wer in Dorsten baut, muss sein Material über ein weitläufiges Straßennetz heranbringen. Die Stadt erstreckt sich über mehr als 171 Quadratkilometer und ist damit die größte im Kreis Recklinghausen. Zwischen den Stadtteilen liegen Felder und Wälder. Lippe und Kanal teilen das Gebiet. Lieferwege sind deshalb oft länger und weniger flexibel, als es auf dem Plan aussieht.
Logistik-Management bedeutet, Lieferungen vorab zu takten: Wer kommt wann an, wo wird abgeladen und wie lange dauert es. Wir entwickeln dafür ein Konzept, das Gewerke, Lieferanten und Baustellenzufahrt zusammenbringt. Im laufenden Betrieb steuern wir die Zeitfenster.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Fluss und Kanal verlaufen nahezu parallel durch das Stadtgebiet. Wer von der einen Seite zur anderen will, muss eine der Querungen nutzen. Für schwere Fahrzeuge zählt deshalb nicht nur die Strecke, sondern auch, welche Brücke oder Straße sie befahren dürfen. Das gehört in jedes Lieferkonzept.
Als Verkehrsachsen dienen unter anderem die B 58 und die Autobahnen A 43 und A 31 im Umfeld. Der Bahnhof Wulfen ist an die Regionalbahn RE 14 angebunden. Für die Baulogistik ist vor allem entscheidend, wie die letzte Strecke von der Hauptstraße bis zum Baufeld aussieht, denn dort entstehen die meisten Wartezeiten.
In der Altstadt, die zu rund 80 Prozent im Krieg zerstört und auf dem alten Grundriss wieder aufgebaut wurde, sind Straßen schmal. Lieferungen müssen hier in kleinen Einheiten und festen Zeitfenstern erfolgen. Neben der Fußgängerzone bleibt wenig Raum zum Warten.

Wir betrachten Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er berücksichtigt die Wege zwischen Hauptstraße und Baufeld ebenso wie die Reihenfolge der Anlieferungen.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster am Tor. So stauen sich keine Fahrzeuge vor dem Baufeld. Die Nachbarschaft wird weniger belastet. Das hilft besonders in dicht bewohnten Quartieren.
Wir stimmen Termine, Fahrzeugarten und Abladeorte mit den Beteiligten ab. Wenn ein Gewerk mehr Material braucht, passen wir die Fenster an.
Wir werten aus, wo Wartezeiten entstehen. Danach ändern wir das Konzept entsprechend. Lean-Ansätze helfen dabei, unnötige Wege und Umlagerungen zu vermeiden.
Lieferungen kommen zum geplanten Zeitpunkt an.
Wartezeiten vor dem Tor werden kürzer.
Gewerke arbeiten ohne Materiallücken weiter.
Anwohner erleben weniger Lärm und Verkehr.
→ Wir prüfen die Route vorab und weisen Lieferanten auf passende Fahrzeuge und Wege hin.
→ Feste Zeitfenster entzerren die Ankunft. Wer zu früh kommt, wartet nicht auf der Straße.
→ Wir legen Lieferzeiten so, dass die Nachbarschaft nicht unnötig belastet wird. Ruhezeiten halten wir ein.
→ Wir planen Anlieferung in mehreren kleinen Fahrten und lassen Material nur für den aktuellen Abschnitt kommen.
Auf Gewerbeflächen im Stadtgebiet fallen viele Lieferungen in kurzer Zeit an, etwa Beton, Stahl und Fassadenelemente.
Beim Umbau von Wohnsiedlungen im Stadtteil Wulfen-Barkenberg lebt die Nachbarschaft direkt neben dem Baufeld.
Die Altstadt verlangt kleine Fahrzeuge und feste Zeiten, damit Anwohner und Geschäfte erreichbar bleiben.
Entlang von Lippe und Kanal gibt es Bauvorhaben, bei denen Material über wenige Querungen herangebracht wird.

Wir klären Art und Menge der Lieferungen, die beteiligten Gewerke und die Zufahrt.
Wir legen Wege, Abladeorte und Zeitfenster fest und stimmen sie mit Ihnen ab.
Wir geben den Beteiligten ihre Fenster und die Regeln für die Zufahrt bekannt.
Wir beobachten den Betrieb und ändern Fenster und Wege, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle abseits der Hauptstraßen in einem Stadtteil wie Holsterhausen oder Hervest, dann zählt die letzte Strecke. Wir legen fest, welche Straße genutzt wird, wo Fahrzeuge wenden und wo sie warten dürfen, falls das Tor noch belegt ist.
Fällt dagegen ein großes Bauteil an, das nur mit Sondertransport kommt, dann stimmen wir den Termin mit allen Beteiligten ab. Das Zeitfenster wird freigehalten und der Weg abgesichert. Das Gewerk steht bereit, wenn die Lieferung eintrifft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tore, Lager und Fahrwege liegen, bestimmt, welche Zeitfenster realistisch sind. Beides wird deshalb gemeinsam geplant.
Auf Wunsch übernehmen wir auch die Umsetzung vor Ort. Dann steuern Baulogistiker die Fenster direkt am Tor, weisen Fahrzeuge ein und melden der Bauleitung, wo es klemmt.
Jede Lieferung erhält vorab ein Zeitfenster am Tor der Baustelle. Fahrzeuge melden sich an und werden eingewiesen. So entstehen keine Warteschlangen. Das Material kommt, wenn das Gewerk es braucht.

Erzählen Sie uns kurz, was gebaut wird und wo. Wir besprechen mit Ihnen, wie die Anlieferung geordnet werden kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Dorsten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit