
Eine Baustelle lebt von Lieferungen. In Recklinghausen kommen sie auf sehr unterschiedlichen Wegen an. Der Lkw nimmt die Autobahn, biegt in eine Wohnstraße ein und muss dort genau dann ankommen, wenn der Kran frei ist. Wartet er stattdessen am Straßenrand, ist der Ärger schnell groß.
Logistik-Management plant diesen Weg von der Erstanalyse bis zum Ablaufplan. Es legt fest, wer wann liefert, wo abgeladen wird und wie Fahrzeuge ein- und ausfahren. Das Ziel sind weniger Wartezeiten, weniger Stau vor dem Tor und ein Materialfluss, der zum Bauablauf passt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt zwischen zwei Autobahnen. Die A 2 verläuft südlich der Kernstadt, die A 43 im Westen, beide treffen am Kreuz Recklinghausen zusammen. Für Lieferanten ist die Anbindung gut, aber ausgerechnet dort staut sich der Verkehr gern. Die Ankunftszeiten schwanken, deshalb arbeiten wir mit Zeitfenstern und Puffern statt mit festen Uhrzeiten.
Hinzu kommen Bahnlinien und Gewässer, die das Stadtgebiet gliedern. Die Hamm-Osterfelder Bahn und die Strecke Richtung Hamburg trennen Stadtteile voneinander, die Emscher begrenzt den Süden. Wer eine Baustelle beliefert, muss deshalb auf die Streckenführung achten, Unterführungen, Gewichtsgrenzen und Wendemöglichkeiten eingeschlossen.
Besonders eng wird es im Stadtkern und in dicht bebauten Vierteln. Dort stehen Anwohner und Geschäfte direkt neben der Baustelle. Lieferungen müssen sich in Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten fügen. Fahrzeuge dürfen nicht in zweiter Reihe warten. Wo ein Stadthafen am Rhein-Herne-Kanal liegt, kommen Schüttgüter und Schwergut zusätzlich auf dem Wasserweg an.

Wir analysieren Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er zeigt, wann welches Material in welcher Menge auf der Baustelle sein muss.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das Tor weiß, wer kommt. Die Annahme ist vorbereitet. Fahrzeuge ohne Fenster werden gebeten zu warten, bevor sie die Straße blockieren.
Wir legen Anfahrtswege fest, die zu Fahrzeuggröße und Straßennetz passen. Mit den Lieferanten stimmen wir sie ab. Das betrifft Zufahrt, Wendemöglichkeiten und Abstellplätze für Wartende.
Kran, Aufzug und Abladestelle werden nach Bedarf der Gewerke eingeteilt. So blockiert niemand die Abladezone. Knappe Kranzeiten werden nicht verschenkt.
Lieferungen kommen verteilt statt gebündelt, die Abladezone bleibt frei.
Weniger Wartezeit für Fahrer und Gewerke spart Zeit im Bauablauf.
Die Nachbarschaft wird durch ruhige, planbare Verkehre entlastet.
Engpässe zeigen sich im Plan und nicht erst am Tor.
→ Feste Zeitfenster verteilen die Ankünfte über den Tag. Jedes Fahrzeug weiß, wann es dran ist. Warten muss es nicht auf der Straße.
→ Wir planen Route und Fahrzeugart gemeinsam und legen Lieferungen auf Zeiten, in denen wenig Verkehr herrscht. Anwohner werden so wenig wie möglich belastet.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung, ob sich ein Teil der Mengen über den Wasserweg am Kanalhafen oder die Schiene bewegen lässt. Den Weg zur Baustelle planen wir dazu.
→ Ein gemeinsamer Plan teilt Kran- und Abladezeiten zu. Konflikte fallen vorher auf und lassen sich verschieben.
Neubauten und Umbauten mit enger Zufahrt, Anwohnern am Zaun und knappen Abladeflächen.
Hallenbauten in Gewerbegebieten nahe der Autobahn mit hohem Lieferaufkommen.
Wohngebiete mit vielen Gewerken und Lieferanten gleichzeitig.
Vorhaben an A 2 und A 43, bei denen Baustellenverkehr und fließender Verkehr nebeneinander laufen.

Wir prüfen Zufahrten, Straßenverhältnisse und Nachbarschaft und erfassen die geplanten Lieferungen.
Aus Bauablauf und Lieferplan entsteht ein Konzept mit Fenstern, Routen und Abladezonen.
Lieferanten und Fahrer erfahren Zeitfenster, Route und Ansprechpartner, bevor die erste Lieferung kommt.
Der Plan wird laufend gepflegt und an Bauphase und Verkehrslage angepasst.
Liegt eine Baustelle in Recklinghausen an einer stark befahrenen Straße, dann kann kein Lkw einfach am Rand halten. In diesem Fall teilen wir die Betonlieferungen in Fenster ein, halten einen Wartebereich abseits der Straße bereit und klären vorab, aus welcher Richtung angefahren wird.
Entsteht der Bau dagegen weitab vom Zentrum, zum Beispiel an einer Autobahnanbindung, dann ist die Zufahrt einfacher. Dort kommt es mehr auf die Abstimmung der vielen Lieferanten und auf die Auslastung des Krans an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Abladezonen und Lagerflächen sind dort festgelegt. Die Zeitfenster richten sich nach diesen Punkten.
Die operative Baulogistik setzt die Planung vor Ort um. Wer Lieferungen annimmt, verteilt und Leergut abfährt, arbeitet nach demselben Plan, den wir im Vorfeld erstellt haben.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster, in dem sie abgeladen werden kann. So kommen Fahrzeuge nicht gleichzeitig an. Das Tor ist vorbereitet. Gerade in engen Lagen verhindert das Rückstau auf der Straße.

Schildern Sie Lage, Zufahrt und Bauablauf. Wir machen einen Vorschlag für Lieferfenster und Verkehrsführung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Recklinghausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit