
Auf jeder Baustelle kann etwas passieren, vom Schnitt in der Hand bis zum Sturz vom Gerüst. In Recklinghausen entscheidet dann oft die erste Viertelstunde, wie gut die Hilfe organisiert ist. Wer weiß, wo der Rettungswagen hinfahren soll? Wer kümmert sich um den Verletzten, bis er eintrifft?
Betriebssanitäter im Bauwesen übernehmen genau diese Aufgabe. Sie leisten Erste Hilfe, sichern die Unfallstelle, rufen den Rettungsdienst und weisen ihn ein. Zudem helfen sie bei der Notfallplanung der Baustelle. Welche Besetzung sinnvoll ist, richtet sich nach Größe, Gefährdung und Zahl der Beschäftigten.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wie viele Menschen auf einer Baustelle arbeiten, bestimmt die Pflicht. Nach der DGUV Vorschrift 1 ist ein Betriebssanitäter erforderlich, wenn mehr als 100 Versicherte gleichzeitig auf der Baustelle arbeiten. In Recklinghausen kommen große Zahlen bei Quartiersentwicklungen, Hallenbauten und Infrastrukturvorhaben zusammen. Bei kleineren Baustellen genügen ausgebildete Ersthelfer, oft mit zusätzlicher Begleitung bei Spitzenzeiten.
Die Stadt hat Krankenhäuser, unter anderem im Paulusviertel und im Westviertel. Auf dem Papier ist der Weg also nicht weit, doch auf dem Weg dorthin liegen Bahnlinien, Kreuzungen und die Autobahnen. Wie lange der Rettungswagen tatsächlich braucht, hängt von Tageszeit und Verkehr ab. Deshalb legen wir die Anfahrt und den Treffpunkt für den Rettungsdienst vorab fest und halten sie frei.
Schwer wiegt die Art der Arbeiten. Tiefbau, Kanalarbeiten, Abbruch und Arbeiten in der Höhe bergen Verletzungsrisiken. Auf Flächen mit Bergbauvergangenheit oder an Böschungen kommen Absturz- und Verschüttungsgefahren hinzu. Wir stimmen Rettungswege und Notfallablauf auf die jeweilige Arbeit ab und weisen die Beteiligten ein.

Sanitäter versorgen Verletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und entscheiden, ob ein Krankenhaus nötig ist. Die Ausstattung, etwa ein Defibrillator, wird nach Absprache mit der Bauleitung festgelegt.
Wir erfassen Zufahrt, Treffpunkt und Wegeführung für den Rettungsdienst und halten sie frei. Die Wege werden mit der Bauleitung und der Baustelleneinrichtung abgestimmt.
Mitarbeiter erfahren, wie ein Notruf abläuft, wo sich der Sanitätsplatz befindet und wer vor Ort Ansprechpartner ist.
Vorfälle werden festgehalten und an die Bauleitung gemeldet, soweit sie für Meldepflichten und Auswertung gebraucht werden.
Verletzte werden schnell und strukturiert versorgt.
Der Rettungsdienst wird eingewiesen und findet die Baustelle zügig.
Die Beschäftigten wissen, was im Notfall zu tun ist.
Die Bauleitung erfüllt ihre Pflichten nach DGUV Vorschrift 1.
→ Wir legen einen Treffpunkt fest und benennen jemanden, der den Rettungsdienst am Tor einweist. Die Zufahrt wird freigehalten.
→ Wir planen Sanitätsplatz und Wegepunkte so, dass jede Stelle gut erreichbar ist. Was die Baustelle an Ausstattung braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
→ Für schwer zugängliche Arbeitsplätze planen wir vorab, wie Verletzte versorgt und herausgebracht werden. Die Beschäftigten kennen diesen Ablauf.
→ Wir prüfen mit der Bauleitung die Zahl der gleichzeitig Beschäftigten. Ab mehr als 100 Versicherten ist ein Betriebssanitäter Pflicht, darunter beraten wir zu sinnvollen Lösungen.
Große Wohnbauprojekte, bei denen viele Gewerke zugleich arbeiten.
Baustellen mit Kranarbeiten, Stahlbau und viel Schwerlastverkehr.
Arbeiten in Gräben und Schächten mit erhöhtem Risiko.
Vorhaben an Autobahnen und Bahnstrecken mit Arbeiten in der Höhe und neben fließendem Verkehr.

Wir besprechen mit der Bauleitung Zahl der Beschäftigten, Arbeiten und Gefahrenstellen.
Besetzung, Sanitätsplatz, Rettungswege und Treffpunkt werden festgelegt, die Ausstattung nach Absprache.
Beschäftigte und Rettungsdienst erfahren den Ablauf, bevor die Arbeiten starten.
Mit jeder Bauphase prüfen wir, ob Besetzung und Wege noch passen.
Arbeiten auf einer Baustelle in Recklinghausen zeitweise mehr als 100 Versicherte, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. In diesem Fall planen wir die Besetzung nach den Spitzenzeiten, richten einen Sanitätsplatz nach Absprache ein und legen den Treffpunkt für den Rettungsdienst fest.
Ist die Baustelle kleiner, aber mit gefährlichen Arbeiten wie Abbruch oder Kanalbau verbunden, dann liegt der Schwerpunkt auf Notfallplanung und Einweisung. Wir klären, wie Verletzte aus Gräben oder aus der Höhe gerettet werden. Den Ablauf stimmen wir mit den Gewerken ab.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Betriebssanitäter nutzen die Zufahrten und Wege, die Einrichtung und Sicherheit festlegen. Der Zugang am Tor ist zugleich der Weg des Rettungsdienstes. Das Personal am Tor kennt den Notfallablauf.
Aus der Logistik wissen wir, wann viele Fahrzeuge unterwegs sind. Diese Zeiten fließen in die Planung der Rettungswege ein, damit ein Einsatzfahrzeug nicht zwischen Lieferwagen stecken bleibt.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen erforderlich, wenn mehr als 100 Versicherte gleichzeitig arbeiten. Bei weniger Beschäftigten reichen ausgebildete Ersthelfer, ergänzt nach Gefährdung.

Nennen Sie Größe, Bauzeit und Art der Arbeiten. Wir machen einen Vorschlag für Besetzung und Notfallablauf.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Recklinghausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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