
Eine Baustelle lebt davon, dass Material zur rechten Zeit ankommt. Das Logistik-Management plant Routen, Zeitfenster und Abladestellen, damit Lieferungen sich nicht stauen. Für Castrop-Rauxel mit seinen rund 72.000 Einwohnern ist das keine Nebensache, weil mehrere Verkehrsachsen die Stadt durchschneiden.
Im Kern geht es um ein Konzept für alle Gewerke und Lieferketten, ein digitales Slot-Management, die Vermeidung von Wartezeiten und Ansätze aus dem Lean Construction. Wir bauen das auf die Lage Ihrer Baustelle auf und halten es im Projekt aktuell.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 2, die A 42 und die A 45 laufen im Stadtgebiet zusammen, am Kreuz Castrop-Rauxel-Ost treffen sich A 42 und A 45. Dazu kommt die B 235, die die Stadt von Nord nach Süd quert. Das ist für Lieferanten ein Vorteil bei der Anfahrt und ein Risiko, weil Staus auf den Achsen die Ankunftszeit verschieben. Ein Zeitfenster braucht deshalb Puffer.
Im Norden folgen Rhein-Herne-Kanal und Emscher ihrem Lauf. Wer ein Baufeld in Habinghorst oder Henrichenburg beliefert, fährt über Brücken. Deren Tragfähigkeit und lichte Höhe fließen in die Routenwahl ein. Im Südwesten wiederum liegen Bahnstrecken, deren Übergänge bei Schrankenzeiten Wartezeit verursachen können.
In der Altstadt und in den Wohnquartieren stößt ein Lkw rasch an enge Straßen und Anwohnerinteressen. Dort zählen kleine Zeitfenster, frühe Absprachen mit der Nachbarschaft und die Abladung ohne Rückstau in den Straßenraum. Im Außenbereich ist dagegen eher die Befahrbarkeit der Zufahrt das Thema.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen Anfahrtsrouten, Abladestellen und Lagerzonen fest. Das Konzept dient als Grundlage für alle späteren Absprachen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster, das mit dem Bauablauf abgestimmt ist. Ein Kran- oder Aufzugstermin wird so geplant, dass Fahrzeuge nicht nebeneinander warten.
Wir geben Fahrern den Weg vom Autobahnanschluss bis zum Tor vor, mit Hinweisen zu Brücken, Höhenbegrenzungen und Abbiegebeziehungen.
Anwohner, Betriebe und Ämter bekommen eine Ansprechstelle. Wo Zufahrten geteilt werden, legen wir Regeln für Zeiten und Vorrang fest.
Lkw stehen nicht in Schlangen vor dem Tor, weil jede Lieferung ihr Zeitfenster kennt.
Die Gewerke bekommen Material, wenn sie es brauchen. Zwischenlagern müssen sie weniger.
Anwohner und Nachbarbetriebe werden früh informiert. Das senkt die Zahl der Beschwerden.
Der Bauablauf wird planbarer, weil verspätete Lieferungen früh sichtbar werden.
→ Zeitfenster erhalten Puffer. Lieferungen mit festem Takt, etwa Frischbeton, werden zeitlich vorgezogen oder gestaffelt.
→ Die Route wird vorab geprüft. Fahrer erhalten eine schriftliche Wegbeschreibung mit Ausweichstrecke.
→ Wir planen Abladung in kleinen Fenstern und halten ein Einweiser-Konzept bereit.
→ Ein Tagesplan mit festen Kranzeiten verteilt die Nutzung und zeigt Konflikte früh.
Neubau oder Umbau im Bereich der Altstadt, wo Lieferungen nur in kurzen Zeitfenstern abgeladen werden können.
Betriebsgebäude nahe A 2, A 42 und A 45 mit hohem Lkw-Aufkommen und mehreren Gewerken zugleich.
Arbeiten an Querungen von Kanal, Emscher und Bahn, bei denen Material über wenige Zufahrten ankommt.
Mehrfamilienhäuser in Ickern, Habinghorst oder Obercastrop mit Rücksicht auf Wohnstraßen.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und welche Fahrzeuge dafür nötig sind.
Wir fahren oder prüfen die Wege ab Autobahn und halten Brücken, Höhen und Engstellen fest.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster und eine Abladestelle, die Gewerke bekommen den Tagesplan.
Verspätungen und Änderungen fließen in den Plan des nächsten Tages ein.
Liegt eine Baustelle in Castrop-Rauxel nördlich des Kanals und wird mit Schwerlast beliefert, dann klären wir vorab, welche Brücke die Fahrzeuge tragen kann. Aus der Antwort ergibt sich die Route. Die Lieferanten erhalten sie vor der Abfahrt.
Hängt eine Betonlieferung an einem engen Zeitfenster, dann legen wir den Kran frei und sperren das Fenster für andere Fahrzeuge. Ist ein Stau auf der Autobahn gemeldet, dann greift die Ausweichstrecke. Die Abladestelle wird mit dem Fahrer abgestimmt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf, denn Abladestellen und Wege entstehen im Plan des Baufelds. Es liefert wiederum die Takte, nach denen Zugangskontrolle und Schrankendienst Fahrzeuge durchlassen.
Mit der operativen Umsetzung laufen die Slots täglich zusammen: Wer ein Zeitfenster hat, wird am Tor erwartet. Wer es überzieht, wird neu eingeplant. So bleibt die Abfolge im Gesamtbild stimmig.
Wir arbeiten mit Puffern im Zeitfenster und halten eine zweite Route bereit. Zeitkritische Lieferungen wie Beton werden früher angesetzt. So bleibt auch bei Verkehrsstörungen genug Spielraum für die Abladung.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeitenplan. Wir skizzieren Routen und Zeitfenster für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Castrop-Rauxel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit