
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihre Anlieferung. Bochum ist eine Großstadt mit sechs Stadtbezirken und 34 Stadtteilen, in der Straßenbahn, Stadtbahn und Individualverkehr dieselben Achsen nutzen. Lieferfahrzeuge erreichen ihre Baustelle deshalb selten auf geradem Weg und selten ohne Konkurrenz um Platz und Zeit.
Logistik-Management bedeutet, Materialflüsse vorauszuplanen: Welche Gewerke brauchen wann welche Lieferung, wo wird entladen und wie kommen Fahrzeuge an Hauptstraßen, Wohnstraßen und Schulwegen vorbei zur Baustelle? Für Vorhaben in Bochum entwickeln wir dazu ein Konzept, das Zeitfenster, Routen und Entladestellen zusammenführt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet misst rund 17 Kilometer von West nach Ost und 13 Kilometer von Nord nach Süd, dicht von Nachbarstädten umgeben. Lieferverkehr kommt häufig aus dem gesamten Ruhrgebiet und trifft auf den Berufsverkehr zwischen den Nachbarstädten. Zeitfenster außerhalb der Spitzen sind daher ein wichtiges Planungsinstrument.
Rund um die Ruhr-Universität in Querenburg mit mehr als 40.000 Studierenden bestimmen Vorlesungszeiten und Pendlerströme den Tag. Wer dort baut, muss Lieferungen so legen, dass sie weder die Zufahrten zum Campus noch die Haltestellen der Stadtbahn blockieren.
Auf großen Gewerbeflächen wie Mark 51°7 mit rund 70 Hektar Fläche fällt Logistik in anderer Größenordnung an. Dort geht es um Baustellenverkehr über mehrere Zufahrten und um die Anbindung an Bochumer Ring und die A 448. Die Zufahrten müssen so geregelt werden, dass Rückbau, Neubau und laufender Betrieb sich nicht gegenseitig behindern.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauabschnitte und leiten daraus Anlieferungen, Entladeorte und Lagerbedarf ab. Das Konzept enthält Routen, die Wohnstraßen und Schulwege meiden.
Jedes Fahrzeug erhält ein festes Zeitfenster. In dicht besiedelten Vierteln legen wir diese Fenster außerhalb von Berufsverkehr und Unterrichtszeiten.
Einbahnregelungen, Wendeflächen und Wartezonen halten Fahrzeuge von der Straße fern. Fußgänger und Radfahrer bleiben auf eigenen Wegen.
Anlieger, Hochschule und benachbarte Baustellen erfahren frühzeitig von Lieferspitzen und Sperrbereichen. Das beugt Beschwerden und Behinderungen vor.
Weniger Wartezeit für Lieferfahrzeuge verkürzt die Standzeiten auf der Baustelle.
Feste Fenster verhindern, dass sich Material am Straßenrand staut.
Frühzeitig informierte Nachbarn sorgen für weniger Konflikte im Viertel.
Ein klarer Lieferplan macht den Materialeinsatz für die Gewerke planbar.
→ Lieferungen werden auf Zeitfenster außerhalb der Spitzen verteilt. Fahrer erhalten vorab die Route zur Baustelle und den Entladeort.
→ Wir planen Anfahrten so, dass Schienen nicht blockiert werden und Wartezeiten nicht auf Gleisbereichen entstehen.
→ Entladungen werden außerhalb der Stoßzeiten angesetzt. Fußwege bleiben durch Absperrung und Einweisung frei.
→ Wir stimmen Lieferfenster mit benachbarten Vorhaben ab, damit sich Lkw-Schlangen nicht überlagern.
Auf großen Arealen wie Mark 51°7 laufen Rückbau, Erdbau und Hochbau nebeneinander. Der Verkehr verteilt sich auf mehrere Zufahrten.
Rund um die Ruhr-Universität verlangen Neubauten und Sanierungen eine Logistik, die den Campusbetrieb nicht stört.
In Vierteln wie Wiemelhausen oder Weitmar liegen Baustellen zwischen bewohnten Häusern. Enge Straßen erlauben nur kleine Fahrzeuge.
Arbeiten an Schienenstrecken, Kanälen und Straßen brauchen abgestimmte Anlieferung und kurzfristige Verkehrsregelungen.

Wir schauen uns Anfahrtswege, Engstellen, Schienenkreuzungen und Nachbarbaustellen an.
Routen, Entladestellen und Zeitfenster werden zu einem Lieferplan zusammengeführt.
Speditionen und Gewerke erhalten Fenster, Route und Ansprechpartner vorab.
Wir überwachen die Anlieferung und ziehen Fenster nach, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle in Uninähe an einer vielbefahrenen Zufahrt, dann kartieren wir zuerst, wann dort Fußgänger- und Busverkehr am dichtesten sind. Danach werden Anlieferungen auf ruhigere Zeiten verschoben. Entladestellen werden auf dem Grundstück statt am Straßenrand eingerichtet.
Entsteht ein Gewerbebau auf einer Konversionsfläche mit mehreren Zufahrten, dann ordnen wir jeder Gewerkegruppe ein Tor und ein Zeitfenster zu. Das hält Abbruch, Erdbau und Hochbau voneinander getrennt. Die Zufahrten bleiben frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrten, Wendeflächen und Lager sind dort eingezeichnet, die Lieferfenster beziehen sich darauf. Ändert sich der Bauablauf, passen wir beide Pläne gemeinsam an.
An der Zufahrt trifft die Logistik auf die Zugangskontrolle. Wer das Tor bedient, sieht, welches Fahrzeug erwartet wird. Abweichungen fallen so früh auf. Dadurch entstehen weder Staus vor dem Tor noch unbeaufsichtigte Zufahrten.
Durch feste Zeitfenster je Fahrzeug und Wartezonen auf dem Gelände. So warten Lkw nicht auf der Straße. Zusätzlich legen wir Fenster außerhalb der Berufsverkehrsspitzen, die zwischen den Ruhrgebietsstädten besonders dicht sind.

Schicken Sie uns Standort und Bauablauf, dann entwickeln wir mit Ihnen ein Lieferkonzept für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bochum. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit