
Wer in Hattingen Material anliefert, fährt selten auf breiten Straßen bis ans Baufeld. Die Stadt liegt an der Ruhr, im Süden grenzt sie an Wuppertal, im Norden an Bochum. Dazwischen liegen Hänge, Brücken und Ortsdurchfahrten. Eine Autobahn im Stadtgebiet gibt es nicht, die A 43 liegt am Rand des Kreises. Jeder Lkw sucht sich seinen Weg über die Stadtstraßen.
Das Logistik-Management ordnet diese Anlieferungen. Wir entwickeln ein Konzept, das Lieferanten, Gewerke und Verkehrslage zusammenbringt. Zeitfenster steuern wir so, dass an der Baustelle nichts blockiert wird. Das schützt die Nachbarschaft ebenso wie den Bauablauf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg zur Baustelle führt häufig über Straßen mit Gefälle oder über eine der wenigen Ruhrbrücken. Fahrzeuglängen, Wendekreise und Gewichtsgrenzen entscheiden, ob ein Sattelzug überhaupt bis zur Einfahrt kommt oder ob umgeladen werden muss. Das klären wir vorab und tragen es in die Lieferbedingungen ein.
In der Altstadt rund um die Kirche St. Georg treffen Anlieferung, Gastronomie und Besucher auf engstem Raum zusammen. Die Gassen zwischen den Fachwerkhäusern sind schmal, deshalb gelten dort besondere Zeitfenster. Ein Lieferverkehr, der morgens früh und kurz getaktet ankommt, stört weniger als verteilte Einzelfahrten über den Tag.
Im Ruhrtal rund um die Henrichshütte teilen sich Museum, Gewerbe und Baustellen die Zufahrten. Hier hilft ein geordneter Ablauf mit festen Slots, damit Besucherverkehr und Baustellenverkehr einander nicht ausbremsen. Die Haltestelle der Ruhrtalbahn und die Straßenbahn in Richtung Bochum zeigen, wie dicht der Verkehr an manchen Stellen ist.

Wir erfassen Lieferanten, Fahrzeugtypen und Materialmengen und legen Anfahrtsrouten fest. Das Konzept berücksichtigt Steigungen, Brückengewichte und Engstellen in Hattingen, damit Fahrer vor der Fahrt wissen, wo sie abbiegen und wo sie warten.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. So entsteht kein Stau vor dem Tor. Kran oder Stapler sind frei, wenn der Lkw eintrifft. Zeitfenster passen wir an Schulwege, Marktzeiten und Stoßzeiten auf den Ruhrbrücken an.
Anwohner, Geschäfte und Gastronomie bekommen Bescheid, wann mit Verkehr zu rechnen ist. Das nimmt Konflikten die Schärfe, vor allem in dicht bebauten Straßen.
Wir prüfen, welche Lieferungen gebündelt werden können und welche Materialien erst bei Bedarf kommen sollen. Weniger Fahrten heißt weniger Belastung für Straße und Umgebung.
Lieferungen kommen planbar an. Die Gewerke arbeiten ohne Leerlauf.
Straße, Zufahrt und Nachbarschaft in Hattingen werden spürbar entlastet.
Fahrer kennen Route und Zeitfenster, bevor sie losfahren.
Ein einziges Konzept ersetzt viele einzelne Absprachen mit Lieferanten.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge oder eine Umladestelle ein und legen das Zeitfenster so, dass die Gasse frei ist.
→ Feste Slots verteilen die Ankünfte über den Tag. Eine Wartefläche in Sichtweite hält die Straße frei.
→ Lieferungen werden außerhalb der Spitzenzeiten eingeplant, sodass Fahrer nicht im Stau stehen und der Gewerkebetrieb nicht stockt.
→ Wir klären Zeiten vorab, informieren die Nachbarschaft und legen besonders laute Lieferungen auf geeignete Stunden.
Enge Gassen, Gastronomie und Besucher machen Lieferfenster zur wichtigsten Planungsgröße.
Steile Zufahrten verlangen abgestimmte Fahrzeuge und Routen, etwa bei neuen Quartieren wie dem Plan zwischen Feldstraße und Bredenscheider Straße.
Auf Gewerbeflächen neben Museum und Betrieben wird die Zufahrt geteilt und braucht klare Zeiten.
Umgestaltungen im Stadtteil Welper und in anderen Quartieren erzeugen viele kleine Lieferungen bei laufendem Verkehr.

Wir sammeln Lieferanten, Mengen und Fahrzeugtypen und prüfen die Straßen bis zum Baufeld.
Routen, Wartefläche und Zeitfenster werden in einem Konzept zusammengefasst.
Lieferanten erhalten ihr Zeitfenster und die Fahrstrecke vor der Anfahrt.
Mit dem Bauablauf werden Slots angepasst. Bei Änderungen wird die Nachbarschaft informiert.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt, dann erstellen wir zuerst eine Liste aller Lieferungen mit Fahrzeugmaß und Menge. Daraus entsteht ein Fahrplan, der festlegt, welche Lieferung über welche Straße kommt und zu welcher Stunde. Eng bemessene Gassen bekommen dabei kleinere Fahrzeuge.
Befindet sich das Vorhaben an einem Hang, dann prüfen wir Steigung und Wendemöglichkeit. Reicht die Zufahrt nicht für große Fahrzeuge, dann planen wir eine Zwischenlagerung am Hangfuß und eine gestaffelte Weiterfahrt mit kleinerem Gerät.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Logistik-Management arbeitet mit dem Bauzeitenplan zusammen. Wenn sich ein Gewerk verschiebt, verschieben sich die Slots. Die Lieferanten erfahren es rechtzeitig. Die Bauleitung bekommt einen klaren Überblick, welche Lieferung wann erwartet wird.
Auf Wunsch binden wir Einrichtung, Personal und Sicherheit ein, sodass Zufahrt, Schranke und Wegweisung zum gleichen Konzept gehören. Das vereinfacht die Abstimmung für alle Beteiligten.
Wegen der schmalen Gassen planen wir kleinere Fahrzeuge und feste Zeitfenster. Lieferungen werden gebündelt und möglichst außerhalb der Besucherspitzen eingeplant, damit Gastronomie und Anwohner wenig gestört werden.

Erzählen Sie uns, was geliefert werden soll und wohin. Wir erarbeiten dann ein passendes Anlieferkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hattingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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