
Wer ein Baufeld einrichtet, legt fest, wo Container stehen, wie Lastzüge hereinkommen und wo Material liegt. In Castrop-Rauxel hängt davon einiges am Untergrund. Das Stadtgebiet liegt im Emscherland und war lange vom Steinkohlebergbau geprägt, die Zeche Erin förderte ab 1867 und schloss 1983.
Die Baustelleneinrichtung umfasst die Flächenaufteilung, Container- und Sanitäreinheiten, Baustrom und Bauwasser sowie Zaun und Verkehrssicherung. Wir planen diese Bausteine so, dass sie zu Ihrem Grundstück passen. Den Plan halten wir fest, bevor Material angeliefert wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Vier Zechen haben das Stadtbild geformt: Erin, Graf Schwerin, Ickern und Victor. Auf ehemaligen Betriebsflächen kann der Boden aufgefüllt sein. Reste früherer Anlagen liegen mitunter tiefer als gedacht. Für die Einrichtung heißt das: Standflächen für Container, Lagerplätze und Kranstellflächen werden erst nach einer Sichtung der Bodengutachten festgelegt.
Die Stadt misst etwa zwölf Kilometer von Nord nach Süd und wird im Norden von Rhein-Herne-Kanal und Emscher durchzogen. Ein Baufeld in Henrichenburg oder Habinghorst hat daher andere Zufahrtsbedingungen als eines in Obercastrop oder Merklinde. Wo eine Brücke über Kanal oder Emscher liegt, entscheidet ihre Tragfähigkeit darüber, wo schwere Einrichtungsteile ankommen können.
In der Altstadt um den Münsterplatz ist Platz knapp. Wer dort ein Haus saniert oder ersetzt, richtet auf kleiner Fläche ein: Stellfläche im Straßenraum, kurze Wege für Fußgänger und ein Zaun, der nicht mehr Gehweg einnimmt als nötig. Im Außenbereich mit rund 27 Prozent Landwirtschaftsfläche stellt sich dagegen eher die Frage, wie ein unbefestigter Zugang bei Regen befahrbar bleibt.

Wir zeichnen Zufahrt, Containerfeld, Lagerflächen, Wendebereiche und Kranstandort in einen Plan und stimmen ihn mit den Gewerken ab. Bei Zechenflächen berücksichtigen wir die Hinweise aus den Bodenuntersuchungen.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitäreinheiten ordnen wir so an, dass Laufwege kurz bleiben und die Aufstellung die Anlieferung nicht blockiert. Anschlüsse für Strom und Abwasser planen wir mit.
Wir koordinieren die Anschlüsse bei den Versorgern und legen fest, wo Verteiler stehen. Bei langen Zufahrten, wie sie auf größeren Gewerbeflächen vorkommen, rechnen wir die Leitungswege vorab durch.
Der Bauzaun trennt Baufeld und Umgebung. Beschilderung und Absperrungen im öffentlichen Raum richten wir nach der verkehrsrechtlichen Anordnung aus, besonders dort, wo die Baustelle an Gehwege oder Radwege grenzt.
Zufahrt, Lagerflächen und Container stehen vor dem Baubeginn im Plan. Die Gewerke wissen, wo sie hinfahren.
Der Zaun schließt das Baufeld sauber ab und lässt Gehwege und Radwege nutzbar, soweit die Anordnung das erlaubt.
Strom und Wasser liegen an, wenn die ersten Arbeiten beginnen. Niemand wartet auf Anschlüsse.
Eine Baustellenordnung gilt von Tag eins an und lässt sich bei Wechseln im Bauablauf schnell anpassen.
→ Standflächen für Container und Kran werden nach dem Gutachten gewählt, bei Bedarf mit Lastverteilung durch Platten.
→ Wir prüfen den Anfahrtsweg vor dem ersten Termin und teilen große Teile in mehrere Fahrten auf.
→ Wir planen gestapelte Einheiten, kleine Lagerzonen und eine Anlieferung außerhalb der Stoßzeiten.
→ Wir stoßen die Anschlüsse früh bei den Versorgern an und legen Ersatzlösungen für die Wartezeit fest.
Gewerbe- oder Wohnbau auf Arealen, die einst zu den Zechen gehörten, mit Fokus auf tragfähige Stellflächen.
Umbau oder Ersatzbau im verdichteten Zentrum mit wenig Platz für Container und Lager.
Vorhaben in Henrichenburg, Habinghorst oder Ickern, bei denen Zufahrten über Brücken oder Dämme führen.
Hallen und Betriebsgebäude in der Nähe von A 2, A 42 und A 45, bei denen Lkw-Verkehr und Lagerfläche zusammen geplant werden.

Wir sehen uns Lageplan, Bodengutachten und Zufahrt an und halten fest, was auf dem Baufeld möglich ist.
Aus den Angaben entsteht ein Plan für Container, Lager, Kran, Zaun und Wege, den Sie prüfen können.
Strom, Wasser und Absperrung werden angestoßen, damit sie zum Baubeginn stehen.
Die Gewerke erhalten die Baustellenordnung. Wir passen den Plan an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Liegt ein Baugrundstück auf einer früheren Zechenfläche in Castrop-Rauxel, dann wird zuerst geklärt, welche Bereiche tragfähig sind und wo aufgefüllter Boden liegt. Danach legen wir fest, wo Container und Lager stehen, damit nichts später versetzt werden muss.
Grenzt das Grundstück zusätzlich an eine Straße mit Gehweg, dann kommt die Verkehrssicherung hinzu: Zaunverlauf, Beschilderung und eine Zufahrt, die mit der Anordnung der Behörde übereinstimmt. Aus beidem entsteht ein Plan, den alle Gewerke vor dem Start bekommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles, was danach folgt. Liefertermine hängen davon ab, wo abgeladen werden kann, die Zugangskontrolle davon, wo die Tore stehen. Die Entsorgung hängt davon ab, wo Mulden Platz finden.
Deshalb stimmen wir den Einrichtungsplan mit Logistik, Sicherheit und Entsorgung ab. Ändert sich im Bauablauf etwas, zum Beispiel weil ein Gewerk mehr Lagerfläche braucht, passen wir den Plan an und verteilen die neue Fassung.
Auf früheren Zechenflächen in Castrop-Rauxel ist ein Bodengutachten sinnvoll, weil der Untergrund aufgefüllt sein kann. Wir lesen es gegen und legen Stellflächen danach fest. Das Gutachten selbst erstellt ein Fachbüro.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir sagen Ihnen, wie wir das Baufeld aufteilen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Castrop-Rauxel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit