
Herne zählt zu den dichter besiedelten Großstädten Deutschlands. Auf gut 51 Quadratkilometern liegen vier Stadtbezirke und 13 Ortsteile eng beieinander. Für eine Baustelle heißt das: Jeder Quadratmeter für Container, Lager und Kranstellplatz muss geplant werden, bevor der erste Bagger kommt.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Zufahrt, Bauzaun, Sanitär- und Büroanlagen, Strom und Wasser sowie Lagerflächen liegen. Wir planen diese Infrastruktur für Vorhaben in Herne und setzen sie um, damit der Bauablauf von Beginn an eine klare Ordnung hat.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Platz ist der erste Engpass. In Herne-Mitte und in den Quartieren von Wanne und Eickel grenzt ein Baufeld oft unmittelbar an Wohnhäuser oder Straße. Container lassen sich dann nicht ausbreiten, sondern werden gestapelt, auf Nebenflächen verteilt oder in Bauabschnitten versetzt. Auch Lagerflächen für Material müssen klein gehalten und häufig neu bestückt werden.
Hinzu kommt der Untergrund. Herne wurde vom Steinkohlenbergbau geprägt. Auf früheren Bergbauflächen sowie in der Emscherniederung kann der Boden uneinheitlich sein. Tragfähigkeit und Wasserstand entscheiden, wo Containeranlagen stehen dürfen und wie Fahrwege befestigt werden. Eine Prüfung des Baugrunds gehört deshalb vor die Aufstellung der ersten Anlagen.
Zusätzlich liegt Herne an einer Kanalschiene: Der Rhein-Herne-Kanal und die Emscher verlaufen im Norden des Stadtgebiets. In ihrer Nähe sind Auflagen für Wasser und Boden zu beachten. Bauzäune, Sanitäranlagen und Lagerplätze für Betriebsstoffe stellen wir so auf, dass nichts in Richtung Gewässer ablaufen kann.

Wir planen Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer so, dass sie auf kleinen Flächen Platz finden. Gestapelte Lösungen und abschnittsweises Versetzen sind bei Baufeldern in Herne oft nötig.
Toiletten und Waschplätze werden nach Zahl der Beschäftigten bemessen und mit Anschluss oder Entsorgung geplant. Der Standort richtet sich nach Zufahrt für die Wartung.
Wir klären Anschlusspunkte mit dem Versorger und verteilen Strom und Wasser über die Baustelle. In dichter Bebauung ist die Leitungsführung oft die eigentliche Aufgabe.
Zaunlinien, Tore und Beschilderung werden an den Straßenraum angepasst. Wo Fußwege angrenzen, planen wir geschützte Wegführungen für Passanten.
Jede Fläche hat eine Aufgabe, bevor sie gebraucht wird.
Zufahrt, Zaun und Wege folgen dem Straßenraum der Nachbarschaft.
Anschlüsse für Strom und Wasser stehen, wenn die Gewerke beginnen.
Ein Plan zeigt, wie sich die Einrichtung mit dem Baufortschritt verändert.
→ Wir stapeln Anlagen und lagern Material nur für wenige Tage auf dem Baufeld. Größere Mengen werden abschnittsweise angeliefert.
→ Aufstellflächen werden nach den Angaben zum Baugrund gewählt und bei Bedarf befestigt, bevor die Anlagen kommen.
→ Wir legen Ein- und Ausfahrt fest und stimmen sie mit der Verkehrssicherung ab. Anlieferungen laufen über feste Zeiten.
→ Anschlüsse werden frühzeitig beim Versorger geklärt. Die Verteilung auf der Baustelle planen wir mit kurzen Leitungswegen innerhalb des Baufelds.
Neubauten in Baulücken mit angrenzender Wohnbebauung und knappem Platz.
Sanierung und Stadtumbau in dicht bebauten Stadtteilen mit Zufahrten durch enge Straßen.
Neue Nutzung von Bergbaubrachen mit besonderen Anforderungen an den Baugrund.
Hallen und Betriebsgebäude in der Nähe von Hafen, Kanal und Emscher.

Wir prüfen Baufeld, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund und halten fest, was möglich ist.
Container, Zaun, Lager und Leitungen werden in einem Lageplan festgelegt und abgestimmt.
Anlagen, Anschlüsse und Absperrungen entstehen vor Baubeginn in der geplanten Reihenfolge.
Mit dem Baufortschritt wird der Plan fortgeschrieben, Flächen wandern oder fallen weg.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus in einer Baulücke in Herne-Mitte, dann bleibt neben dem Rohbau kaum Raum. Der Plan sieht Container übereinander vor und nutzt den Gehweg-Streifen nur nach Genehmigung. Das Material wird in Etappen geliefert, damit nichts lange liegt.
Entsteht ein Gewerbebau auf einer früheren Industriefläche, dann steht zuerst die Frage nach dem Untergrund. Aufstellflächen und Fahrwege werden danach festgelegt. Erst dann folgen Zaun, Strom, Wasser und Sanitär.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Das Logistik-Management nutzt die festgelegten Zufahrten und Lagerflächen für die Taktung der Lieferungen. Die Zugangskontrolle setzt am Zaun und an den Toren an.
Auch die operative Baulogistik arbeitet auf diesen Flächen: Entsorgung, Reinigung und Materialverteilung brauchen feste Plätze. Eine gute Einrichtung in Herne spart späteres Umräumen.
Wir stapeln Container, verteilen Anlagen auf Nebenflächen und liefern Material in Etappen. Wo öffentlicher Raum nötig ist, klären wir die Genehmigung rechtzeitig vor dem Aufbau.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitplan. Wir entwerfen die Einrichtung für Ihr Baufeld.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Herne. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit