
Eine Baustelle lebt vom Material, das zur richtigen Zeit ankommt. Wer in Lünen liefert, fährt durch ein Stadtgebiet mit Brücken über die Lippe, durch die Innenstadt und durch Stadtteile mit gewachsenen Straßen. Dazu liegt im Süden der Preußenhafen am Datteln-Hamm-Kanal, über den Massengut auch auf dem Wasser kommen kann.
Logistik-Management heißt, diese Wege vorab zu ordnen. Es umfasst das Konzept für Material- und Verkehrsflüsse, die Vergabe von Lieferfenstern und die Abstimmung mit allen Gewerken. Für Lünen bauen wir dieses Konzept auf die örtlichen Zufahrten und die Besonderheiten der Nachbarschaft auf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lippe teilt das Stadtgebiet. Der Kanal im Süden schafft eine weitere Querung. Wer von einer Seite zur anderen will, ist auf Brücken angewiesen. Staut es sich dort, wirkt sich das auf jede Lieferung aus. Ein Lieferfenster-Plan sollte deshalb die Hauptachsen und ihre Engstellen kennen und Ausweichrouten vorsehen.
In Lünen gibt es neben der Straße einen zweiten Weg. Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße, an der Lünen nach dem Hafen in Hamm den zweitgrößten Hafen hat. Auf dem Kanal werden unter anderem Sand, Kies und Zement befördert. Kommt Baustoff über Wasser, braucht es eine saubere Übergabe an die Straße. Menge, Umschlagplatz und Weitertransport müssen zueinander passen.
Die Nachbarschaft ist verschieden. Rund um die Innenstadt wohnen Menschen dicht an den Straßen. In den nördlichen Stadtteilen wie Alstedde oder Wethmar prägen Wohnlagen das Bild. Lieferzeiten, Wartebereiche und Rückwärtsfahrten werden dort anders bewertet als in einem Gewerbegebiet. Das Konzept legt fest, wann welche Fahrzeuge fahren dürfen.

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Anfahrtswege und legen fest, was wann wohin geliefert wird. Grundlage sind Bauablauf und Zufahrtssituation.
Jeder Lieferung wird ein Fenster zugeteilt. So kommen nicht mehrere schwere Fahrzeuge gleichzeitig an der Einfahrt an und Wartezeiten auf der öffentlichen Straße entfallen.
Wir wählen Anfahrtsrouten so, dass enge Straßen und Engstellen gemieden werden. Wo ein Fahrzeug warten darf, wird vorab festgelegt.
Wenn Material am Kanal ankommt, planen wir Umschlag, Zwischenlager und die Weiterfahrt zur Baustelle gemeinsam.
Lieferfahrzeuge erreichen die Baustelle ohne lange Wartezeiten.
Die Verkehrsbelastung für Anlieger in Lünen sinkt durch feste Fahrzeiten und Routen.
Der Bauablauf wird planbarer, weil Material verlässlich zur Verfügung steht.
Auch größere Mengen über den Wasserweg lassen sich in die Abläufe einbinden.
→ Durch Zeitfenster und eine feste Reihenfolge wird der Zulauf entzerrt. Wartende Fahrzeuge stehen nicht auf der Straße.
→ Lieferungen mit großen Fahrzeugen werden aus den Hauptverkehrszeiten genommen. Eine Ausweichroute ist im Konzept hinterlegt.
→ Lieferzeiten werden mit Rücksicht auf die Nachbarschaft gelegt. Auf Wunsch stimmen wir Zeiten vorab mit den Beteiligten ab.
→ Umschlag und Straßentransport werden aufeinander abgestimmt, damit weder Fahrzeuge noch Ladung warten müssen.
Baustellen, bei denen Material teilweise über den Wasserweg kommt und Umschlag und Straße zusammenpassen müssen.
Baufelder mit schmalen Zufahrten und dicht stehender Nachbarbebauung, auf denen Lieferfenster unverzichtbar sind.
Größere Vorhaben mit vielen Lieferanten und Schwerverkehr, die einen geordneten Zulauf brauchen.
Neubauten in gewachsenen Vierteln, bei denen Rücksicht auf Anwohner die Lieferzeiten bestimmt.

Wir prüfen Zufahrt, Umgebung und mögliche Routen und klären mit Ihnen den Bedarf an Material und Fahrzeugen.
Routen, Wartebereiche und Zeitfenster werden zu einem Logistikkonzept zusammengeführt.
Lieferanten erhalten ihre Zeiten vorab. Änderungen werden abgestimmt und dokumentiert.
Wir werten den Betrieb aus und passen das Konzept an neue Bauphasen an.
Liegt eine Baustelle jenseits der Lippe vom Lager der Lieferanten, dann wird die Route über die geeignete Brücke gelegt. Die Fahrzeuge erhalten ein Zeitfenster außerhalb der stärksten Verkehrszeiten. Wer zu früh ankommt, wartet an einem vorher festgelegten Punkt.
Wird Schüttgut über den Kanal angeliefert, dann beginnt der Tag am Umschlagplatz. Dort übernehmen Lastwagen in festen Abständen die Ladung. Das Konzept sorgt dafür, dass die Baustelle nicht mit Fahrzeugen überschwemmt wird und der Materialfluss gleichmäßig bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Tore, Wendeflächen und Abladebereiche geben vor, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt zeigt das Konzept früh, ob die Einrichtung angepasst werden muss.
Die operative Baulogistik setzt die Zeitfenster am Tor um. Der Schrankendienst der Baustellensicherheit lässt erwartete Fahrzeuge ein und hält den Verkehr geordnet. Entsorgungsfahrten fließen ebenfalls in den Plan ein.
Mit Lippe, Kanal und Innenstadt gibt es mehrere Engstellen, an denen Lieferungen sich stauen. Ein Konzept mit Zeitfenstern verteilt die Anfahrten und verhindert, dass Fahrzeuge auf der Straße warten müssen.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die erwarteten Lieferungen. Wir skizzieren ein Konzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lünen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit