
Wer in Bergisch Gladbach baut, liefert selten auf freier Strecke an. Die A 4 durchzieht den Süden der Stadt und die A 3 kreuzt sie im Westen. Von dort geht es über die B 55 und die B 506 weiter in die Stadtteile, am Ende oft über Hangstraßen mit engen Kurven und ohne Wendemöglichkeit.
Logistik-Management heißt, diesen letzten Abschnitt zu planen. Wir legen fest, wann welches Fahrzeug an welchem Tor ankommt, wie lange es entlädt und wo es danach fährt. So kommt Material zur rechten Zeit an und die Anlieger werden möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Verkehrsnetz der Stadt ist auf wenige Achsen ausgerichtet. Die Autobahnen und Bundesstraßen führen Lkw bis an den Stadtrand, dahinter beginnt das feinere Straßennetz. Zwischen Refrath, Stadtmitte und Bensberg liegen Straßen, die für Wohnverkehr gebaut wurden. Lieferfahrzeuge brauchen dort Zeitfenster, die zum übrigen Verkehr passen.
Die Höhenlage kommt hinzu. Das Stadtgebiet steigt von gut 50 auf über 260 Meter an. Schwere Fahrzeuge fahren bergauf langsam und sind bergab auf eine verlässliche Bremsstrecke angewiesen. Je nach Strecke sind Gewicht, Länge und Rangierraum der Lieferfahrzeuge in die Planung einzubeziehen. Ein Sattelzug passt nicht überall hin.
Schließlich der Blick auf die Nachbarschaft. In gewachsenen Ortslagen wohnen Menschen unmittelbar neben der Baustelle. Frühe Anlieferung, laufende Motoren und wartende Fahrzeuge in der Anliegerstraße führen schnell zu Beschwerden. Gutes Logistik-Management hält Wartezeiten klein und sorgt dafür, dass Lkw nicht vor dem Tor stehen.

Wir erarbeiten ein Konzept, das Route, Fahrzeuggröße und Entladeort festlegt. Es berücksichtigt Steigungen, Kurvenradien und Durchfahrtsbreiten, damit der Weg von der Autobahn bis zum Baufeld zu den Fahrzeugen passt.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das vermeidet, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig eintreffen und Anliegerstraßen blockieren. Die Fenster stimmen wir mit Bauleitung und Gewerken ab.
Wir legen Anlieferzeiten so, dass sie zu Wohnumfeld, Schulwegen und Spitzenzeiten des Verkehrs passen. Wo nötig, informieren wir betroffene Nachbarn über anstehende Lieferungen.
Nach Lean-Prinzipien ordnen wir Materialflüsse so, dass wenig doppelt bewegt wird. Das senkt Wartezeiten und verringert Verkehr am Baufeld.
Zeitfenster halten Anliegerstraßen frei und vermeiden Rückstau bis auf die Hauptstraße.
Passende Fahrzeuge erreichen auch Baustellen an steilen Zufahrten.
Weniger Wartezeit am Tor spart den Gewerken Arbeitszeit.
Ein ruhiger Verkehrsfluss am Baufeld verringert Konflikte mit der Nachbarschaft.
→ Wir planen Rückwärtsfahrten mit Einweiser oder eine Wendefläche auf dem Baufeld und legen fest, welche Fahrzeuggröße noch passt.
→ Ein festes Zeitfenster je Lieferung verteilt die Ankünfte über den Tag und hält die Straße frei.
→ Wir wählen kleinere Fahrzeuge oder eine Zwischenlagerung am Fuß des Hanges und führen Material in mehreren Fahrten zu.
→ Wir verlegen die Anlieferung in verträgliche Zeiten und lassen Fahrzeuge erst abrufen, wenn der Entladeplatz bereit ist.
In Refrath, Stadtmitte und Bensberg kommen Lieferungen über Anliegerstraßen und müssen zeitlich getrennt laufen.
In Herkenrath, Moitzfeld und auf den Höhen entscheidet die Fahrzeuggröße darüber, ob eine Lieferung das Grundstück erreicht.
Im TechnologiePark mit rund 140 Unternehmen treffen Lieferungen für neue Hallen auf laufenden Betriebsverkehr.
Bei Arbeiten an Bundesstraßen oder in Wohnstraßen müssen Baufahrzeuge und Lieferverkehr gemeinsam um die Absperrung herum geführt werden.

Wir sichten Anfahrtsrouten, Steigungen, Engstellen und Nachbarschaft und klären, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen.
Wir bestimmen Routen, Entladeorte und Zeitfenster und besprechen sie mit Bauleitung und Lieferanten.
Wir rufen Fahrzeuge zum passenden Zeitpunkt ab und halten Entladeplatz und Zufahrt frei.
Wir sehen, wo Wartezeiten entstanden sind. Danach passen wir Fenster und Routen an die nächsten Bauphasen an.
Liegt eine Baustelle an einer schmalen Straße, auf der sich zwei Lkw nicht begegnen können, dann müssen Lieferungen nacheinander eintreffen. Wir legen für Betonmischer und Materiallieferungen getrennte Zeitfenster fest und bestimmen, wo ein Fahrzeug wartet, bis das Fenster beginnt.
Ist der Entladeplatz belegt, dann bleibt das nächste Fahrzeug außerhalb der Anliegerstraße, etwa auf einer Ausweichfläche. Erst wenn die Fläche frei ist, wird es abgerufen. So entsteht keine Schlange vor dem Haus der Nachbarn.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Wo Wendeflächen, Lagerplätze und Tore liegen, bestimmt, wie Lieferungen laufen können. Darum stimmen wir beides miteinander ab und halten die Pläne im Gleichklang.
Mit dem Bauzeitenplan verbinden wir die Liefertermine. Wann Beton, Stahl oder Ausbaumaterial gebraucht wird, entscheidet über die Fenster der Woche. Ändert sich der Terminplan, passen wir die Fenster an.
Wir prüfen die Strecke ab der Autobahn auf Steigungen, Kurvenradien und Durchfahrtsbreiten. Daraus ergibt sich, welche Fahrzeuge ans Baufeld kommen. Wo ein Sattelzug nicht passt, planen wir kleinere Fahrzeuge oder eine Zwischenlagerung.

Beschreiben Sie uns Baustelle und Zufahrt. Wir besprechen mit Ihnen, wie sich Anlieferungen steuern lassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bergisch Gladbach. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit