
Köln liegt auf beiden Seiten des Rheins. Der Weg von der einen auf die andere läuft über wenige Brücken. Für eine Baustelle bedeutet das, dass ein Lkw schon vor der Ankunft Zeit verlieren kann. Wer Lieferungen ohne Plan losschickt, sieht sie häufig im Verkehr stehen.
Logistik-Management heißt hier, den Weg des Materials von der Quelle bis zum Abladeplatz zu planen. Dazu gehören Zeitfenster, Routen und die Frage, wie die Nachbarschaft vor Lärm und Sperrungen geschützt wird.
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Der Rhein teilt das Stadtgebiet in einen linksrheinischen und einen rechtsrheinischen Teil. Links wohnen rund 63 Prozent der Einwohner, rechts liegen Deutz, Kalk, Mülheim und Porz. Fahrten zwischen beiden Seiten laufen über Brücken wie die Severinsbrücke oder die Hohenzollernbrücke und sind in Spitzenzeiten ein bekannter Engpass.
Dazu kommt eine Regelung für die Innenstadt. Seit August 2019 gilt dort ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen, Lieferverkehr und Anlieger sind ausgenommen. Eine Lieferplanung muss daher belegen können, dass jedes Fahrzeug Ziel und Zweck innerhalb der Zone hat.
Köln ist außerdem Messestadt. Veranstaltungen des Messegeländes in Deutz ziehen zusätzlichen Verkehr an, der für Baustellen in der Umgebung zu berücksichtigen ist. Ein fester Lieferkalender hilft, diese Spitzen zu umgehen.

Jede Anlieferung erhält ein Fenster, das zu Kran, Aufzug und Abladefläche passt. In Köln legen wir die Fenster so, dass Fahrzeuge Rushhour und Veranstaltungsverkehr meiden.
Für jede Baustelle halten wir fest, über welche Rheinquerung oder welchen Ring die Fahrzeuge kommen und welche Ausweichstrecke bei Sperrung gilt.
In dicht bewohnten Veedeln informieren wir Anlieger über besondere Anlieferungen. Die Lieferzeiten legen wir so, dass Ruhezeiten eingehalten werden.
Köln hat vier Binnenhäfen und einen großen Containerbahnhof. Bei Schüttgut oder Großteilen prüfen wir, ob ein Weg über Wasser oder Schiene die Straße entlastet.
Fahrzeuge warten nicht an der Zufahrt, weil jedes sein Zeitfenster kennt.
Eine zweite Route sorgt dafür, dass eine gesperrte Brücke nicht den ganzen Tag lahmlegt.
Bündelung von Lieferungen verringert Fahrten und Belastung für die Nachbarn.
Bauleitung und Gewerke sehen im Lieferplan, was wann ankommt.
→ Ein Slot-System ordnet jedem Fahrzeug ein Zeitfenster zu. Die Reihenfolge wird am Vortag mit den Fahrern abgestimmt.
→ Wir hinterlegen für jede Baustelle eine zweite Route über eine andere Rheinquerung und geben sie vorab an die Fahrer weiter.
→ Bei Bedarf planen wir kleinere Fahrzeuge oder Umladen an einem Zwischenpunkt. Vorab prüfen wir, ob die Lieferung als Lieferverkehr gilt.
→ Wir legen laute Lieferungen in verträgliche Zeiten und bündeln sie, damit weniger Einzelfahrten nötig sind.
Beim Umbau von Hafenflächen wie dem Deutzer Hafen gehen große Mengen Material über wenige Zufahrten.
In Ehrenfeld, Nippes oder Mülheim teilen sich Lieferungen die Straße mit Anwohnern und Stadtbahn.
Bauarbeiten an Verkehrsachsen brauchen eigene Zufahrten und abgestimmte Fahrzeiten.
Bürogebäude am Rheinufer oder im Mediapark erfordern Kranlieferungen in engen Taktungen.

Wir sichten Zufahrten, Brücken, Sperrungen und besondere Termine rund um die Baustelle.
Wir legen Zeitfenster, Routen und Abladeflächen fest.
Lieferanten, Fahrer und Nachbarschaft erhalten die Regeln vor dem Start.
Wir passen die Slots täglich an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle rechtsrheinisch in Deutz und das Material kommt aus einem Werk auf der linken Seite, dann hängt jede Lieferung an der Brückenquerung. Wir legen in diesem Fall die Fenster außerhalb der Messezeiten und der Berufsspitzen fest.
Zusätzlich vereinbaren wir mit den Fahrern eine Ausweichroute. Fällt ein Fahrzeug aus, ruft die Dispo das nächste aus dem Slot-Plan ab. Die Baustelle bleibt versorgt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort entsteht die Abladefläche, hier wird festgelegt, wer wann dorthin fährt.
Zusammen mit operativer Baulogistik und Zugangskontrolle ergibt sich ein Ablauf, in dem Lieferungen angemeldet, abgeladen und dokumentiert werden.
Wir legen für jede Baustelle eine Hauptroute und eine Ausweichroute über eine andere Querung fest. Die Fahrer bekommen beide Wege vor der ersten Lieferung, damit eine Sperrung nicht zu Stillstand führt.

Nennen Sie uns Standort und Bauphase. Wir erstellen ein Lieferkonzept, das zu Ihrer Zufahrt passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Köln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit