
Auf einer Baustelle entscheidet oft nicht der Bau selbst über den Zeitplan, sondern die Frage, ob das richtige Material zur richtigen Zeit ankommt. Logistik-Management plant genau das: Lieferketten, Zeitfenster, Anfahrtswege und Abläufe auf dem Gelände.
Erftstadt liegt an zwei Autobahnen und einer Bahnstrecke. Das erleichtert die Anfahrt von Lieferanten. Die letzten Meter führen allerdings durch Ortsdurchfahrten, über Landstraßen und an Wohnhäusern vorbei. Dort setzen wir mit der Steuerung an.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat vier Autobahnanschlüsse an A 1 und A 61. Beide Autobahnen treffen sich im Autobahnkreuz Bliesheim und gehen am Autobahndreieck Erfttal wieder auseinander. Für Lieferungen ist das eine gute Ausgangslage, doch Lastwagen verlassen die Autobahn an unterschiedlichen Anschlussstellen und erreichen Liblar, Lechenich oder Friesheim auf verschiedenen Wegen. Ein Anfahrtsplan legt fest, welche Strecke für welche Baustelle gilt.
Die B 265 führt über Brühl und Hürth nach Köln und verläuft durch Liblar. Auf dieser Achse und in den Ortskernen teilen sich Baufahrzeuge die Straße mit Pendlern, Bussen und Schülern. Zeitfenster für Anlieferungen richten wir deshalb nach dem Verkehr und lassen Lastwagen nicht in Spitzenzeiten zufahren.
Die Erft, der Rotbach und die Mühlengräben werden von Brücken und schmalen Straßen gequert. Bei Starkregen können einzelne Verbindungen eingeschränkt sein. Ein Logistikkonzept sieht darum eine Ausweichroute vor, damit eine gesperrte Straße nicht die gesamte Belieferung lahmlegt.

Wir erfassen Gewerke, Lieferungen und Materialflüsse und legen fest, welche Anlieferung wann und über welche Zufahrt erfolgt.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Die Anmeldung läuft im Voraus. So sieht die Disposition, wann welches Fahrzeug am Tor erwartet wird.
Wir stimmen Anfahrtszeiten und Routen so ab, dass Anwohner, Busse und Schulwege möglichst wenig belastet werden.
Wir vermeiden Wartezeiten, Doppelwege und Zwischenlagerungen, indem wir Material möglichst direkt dorthin leiten, wo es verbaut wird.
Lieferungen kommen im vereinbarten Fenster und stauen sich nicht vor dem Tor.
Anwohner und Verkehr werden durch klare Routen und Zeiten entlastet.
Gewerke müssen nicht warten, weil das Material zu dem Zeitpunkt eintrifft, an dem sie es brauchen.
Das Konzept hält auch dann, wenn eine Straße unvorhergesehen ausfällt.
→ Feste Zeitfenster und eine Voranmeldung sorgen dafür, dass jeweils nur so viele Fahrzeuge ankommen, wie das Tor abfertigen kann.
→ Wir legen eine Anfahrtsroute fest, die Engstellen und Schulwege meidet. Lieferanten geben wir sie vorab bekannt.
→ Neben der Hauptroute plant das Konzept eine Ausweichroute und einen Plan für verschobene Lieferungen.
→ Wir ordnen die Lieferungen nach dem Bauablauf und geben Entladezonen nacheinander frei.
Viele Schwerlastlieferungen in kurzer Zeit auf Flächen zwischen Liblar und Lechenich.
Schmale Straßen, wenig Lagerplatz und Lieferungen in kleinen Mengen.
Anlieferung über eine Hauptachse mit viel Pendlerverkehr.
Lieferungen über Straßen, die bei Starkregen eingeschränkt sein können.

Wir sammeln Gewerke, Mengen und Termine und prüfen Zufahrten und Entladeplätze.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Regeln fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Speditionen und Händler erhalten Route, Fenster und Ansprechperson.
Wir verfolgen die Anlieferung und passen das Konzept an Abweichungen im Bauablauf an.
Entsteht eine Halle im Gewerbegebiet mit Anschluss an A 1 und A 61, dann kommen viele Betonmischer und Sattelzüge in kurzer Zeit. Wir legen für jede Betonage und jede Stahllieferung ein Zeitfenster fest, vergeben Entladeplätze und lassen die Fahrzeuge über eine einzige, markierte Zufahrt fahren.
Wird in einem Ortskern wie Lechenich ein Mehrfamilienhaus gebaut, dann sind die Straßen schmal und der Platz für Lager gering. Dort liefern wir in kleineren Mengen und mit engen Zeitfenstern an, damit kein Fahrzeug auf der Straße warten muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Zufahrt, Entladezone und Lagerfläche sind dort festgelegt. Die Liefersteuerung bestimmt, wann welches Fahrzeug sie nutzt.
Die operative Baulogistik setzt den Plan auf dem Gelände um. Weicht eine Lieferung ab, melden wir es der Bauleitung. Danach wird das Konzept angepasst.
Ein Lieferfenster ist ein vereinbarter Zeitraum, in dem ein Lastwagen an der Baustelle abgefertigt wird. Es verhindert, dass sich Fahrzeuge vor dem Tor stauen. Gewerke gewinnen dadurch Planungssicherheit für Entladung und Einbau.

Schildern Sie uns Lage, Liefermengen und Zeitplan Ihres Bauvorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Erftstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit