
Eine Baustelle in Bornheim wird nicht nur auf dem Grundstück entschieden. Der größere Teil der Arbeit liegt auf dem Weg dorthin. Die Stadt zählt vierzehn Ortschaften zwischen Rhein und Ville und verfügt über ein Straßennetz von mehr als 340 Kilometern. Lieferfahrzeuge müssen auf diesem Netz ihr Ziel finden. Sie müssen dort entladen werden können, ohne den Verkehr zu blockieren.
Das Logistik-Management plant genau diesen Weg. Es legt fest, wann welches Fahrzeug eintrifft und wo es wartet. Außerdem bestimmt es, wie Material von der Zufahrt zum Einbauort kommt. Für Bornheim heißt das: Anfahrt über Ortsdurchfahrten am Hang vermeiden und Stoßzeiten berücksichtigen.
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Bornheim liegt zwischen den Großstädten Köln und Bonn. Auf den Verbindungen zwischen beiden Städten staut sich der Berufsverkehr. Die Ortschaften am Vorgebirge liegen mittendrin. Ein Lkw, der morgens in Roisdorf oder Merten steht, blockiert schnell die Straße für Busse und Pendler. Zeitfenster für Anlieferungen sollten deshalb außerhalb der Spitzen liegen.
Durch das Vorgebirge verläuft die Stadtbahnlinie 18 mit Haltestellen unter anderem in Roisdorf West, Bornheim Rathaus, Dersdorf, Waldorf, Merten und Walberberg. Am Rhein fährt die Linie 16 über Hersel Uedorf und Widdig. Wo Gleise und Baustellenzufahrt nahe beieinanderliegen, braucht die Anlieferung klare Haltepunkte und eine Einweisung der Fahrer.
Zur Saison kommen landwirtschaftliche Fahrzeuge dazu. Bornheim ist durch Obst und Gemüse geprägt und der Bornheimer Spargel trägt eine geschützte Herkunftsangabe. Auf Wirtschaftswegen und kleinen Straßen sind in der Erntezeit Traktoren und Transporter unterwegs. Ein Zeitplan für Lieferungen kann diesen Rhythmus berücksichtigen.

Wir bestimmen Routen für schwere Fahrzeuge zur Baustelle und markieren Strecken, die wegen Gefälle oder enger Ortsdurchfahrt nicht infrage kommen. Fahrer erhalten eine Wegbeschreibung samt Haltepunkt.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. So stehen keine Fahrzeuge in der Warteschlange vor der Einfahrt. Der Kran arbeitet ohne Leerlauf.
Wir informieren Anlieger über Anlieferzeiten und halten Sperrbereiche kurz. Wo eine Straße halb gesperrt werden muss, planen wir die Dauer mit ein.
Von der Abladestelle bis zum Einbauort legen wir Wege und Zwischenlager fest. Das Material soll nur einmal angefasst werden.
Lieferungen kommen in geordneter Reihenfolge und blockieren keine Ortsstraße.
Der Kran und die Gewerke warten nicht auf Material.
Anwohner wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Die Strecken sind auf das Relief zwischen Rheinebene und Vorgebirge abgestimmt.
→ Wir wählen Anfahrten ohne steile Abschnitte. Außerdem legen wir Entladestellen fest, an denen Fahrzeuge sicher stehen können.
→ Lieferfenster werden außerhalb der Berufsverkehrsspitzen gelegt. Frühe Anlieferungen werden mit den Gewerken abgestimmt.
→ Haltepunkte für Lieferfahrzeuge werden festgelegt und Fahrer eingewiesen. Gleisbereiche werden nicht als Wartefläche genutzt.
→ Wir berücksichtigen die Saison bei großen Anlieferungen auf Strecken, die auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden.
Große Stückzahlen an Beton und Stahl in kurzer Zeit verlangen feste Fenster und klare Entladeplätze.
Auf kleinen Grundstücken liefern viele Gewerke in knappen Zeiträumen. Anwohner und Verkehr sind direkt betroffen.
Wandernde Baustellen entlang der Ortsstraßen brauchen Material in Etappen und kurze Sperrzeiten.
Lieferungen müssen sich nach Unterrichtszeiten und Schulwegen richten.

Wir sammeln, was wann in welcher Menge auf die Baustelle kommt.
Aus dem Bedarf entstehen Anfahrtswege und ein Zeitplan für die Anlieferung.
Lieferanten Fahrer und Anlieger erhalten die Regeln für Zufahrt und Haltepunkte.
Wir passen Fenster an, wenn sich der Bauablauf verschiebt.
Wird ein Gewerbebau in einem der Gewerbegebiete in Hersel oder Sechtem errichtet, dann kommen Betonmischer und Sattelzüge in dichter Folge. Ohne Steuerung stehen sie zusammen vor dem Tor. Mit festen Zeitfenstern kommt jeder Fahrer zu seiner Stunde. Die Fahrzeuge entladen direkt und fahren auf dem vorgesehenen Weg ab.
Liegt dagegen eine Baustelle in einem Ortskern wie Waldorf oder Bornheim, dann entscheidet die Länge der Haltezeit über die Verkehrslage vor der Tür. Wir planen kurze Entladezeiten und geben Fahrern eine Ausweichstelle für den Fall, dass das Fenster verpasst wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Lagerzonen und Wendeflächen bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides wird gemeinsam gedacht.
Auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik den Empfang. Am Tor sichert die Zugangskontrolle die Einfahrt ab. Alle drei Teile greifen ineinander und werden vom selben Plan getragen.
Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster und einen Haltepunkt. Fahrzeuge reihen sich nicht auf der Straße ein. Wer zu früh kommt, wird auf einen Wartebereich verwiesen, der den Verkehr nicht behindert.

Nennen Sie uns Baustelle und Terminplan. Wir schicken Ihnen einen Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bornheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit