
Wer in Bonn baut, muss Material über ein Straßennetz heranführen, das vom Rhein zweigeteilt wird. Die Bundesstraße 9 verläuft am Fluss entlang und führt durch Bad Godesberg. Hinzu kommen die Autobahnen A59 und A565 sowie die Brücken zwischen den beiden Rheinufern. Wo viele Lieferungen auf wenige Wege treffen, entstehen Wartezeiten.
Logistik-Management bedeutet, diese Lieferungen zu planen und zu takten. Dazu gehören ein Konzept für Materialflüsse, ein Zeitfenster für jede Anlieferung und die Abstimmung zwischen Lieferanten und Gewerken. Wir erarbeiten das für jedes Vorhaben einzeln und schreiben es fort, sobald sich der Bauablauf ändert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Rhein trennt die Stadt in einen linken und einen rechten Teil. Beuel auf der rechten Seite ist mit dem Zentrum unter anderem über die Kennedybrücke verbunden. Wer von dort Material auf eine linksrheinische Baustelle bringt oder umgekehrt, plant die Brückenquerung als festen Teil der Route ein.
Viele Grundstücke liegen an Straßen mit Stadtbahn, Radverkehr und Anliegerbetrieb. Große Fahrzeuge brauchen dort feste Zeiten, damit sie weder die Bahn aufhalten noch die Anwohner unnötig belasten. Zeitfenster entscheiden hier darüber, ob eine Anlieferung glatt läuft oder den Verkehr staut.
Im Bundesviertel sowie rund um den Hauptbahnhof treffen Büros, Wohnungen und Veranstaltungsorte aufeinander. Dort fahren zu bestimmten Tageszeiten viele Menschen zur Arbeit oder zu Terminen. Wir legen Lieferungen daher möglichst in ruhigere Phasen und stimmen sie mit der Baustelle ab.

Wir erfassen Gewerke und Materialflüsse und legen fest, was wann auf die Baustelle kommt. Das Konzept berücksichtigt Zufahrtsstraßen und Brückenwege.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Fahrer wissen vorab Bescheid und die Baustelle kann Material in Ruhe annehmen.
Wir wählen Anfahrtswege nach Fahrzeuggröße und Straßenlage und berücksichtigen Querungen des Rheins sowie Strecken mit Stadtbahn.
Wo Anlieferungen Anwohner betreffen, halten wir Zeiten und Lärmphasen im Blick und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Zeitfenster verhindern Schlangen von Lieferfahrzeugen vor der Baustelle.
Feste Routen sparen Fahrern Umwege und Suchzeit.
Weniger Wartezeit auf der Straße entlastet Anwohner und Verkehr.
Ein abgestimmter Materialfluss hält die Gewerke im Takt.
→ Die Brückenfahrt wird als fester Streckenabschnitt geplant. Fahrer erhalten ein Zeitfenster und eine abgestimmte Route.
→ Große Fahrzeuge halten nicht auf den Gleisen. Die Einfahrt wird zeitlich so gelegt, dass keine Wartekolonne entsteht.
→ Feste Zeitfenster verteilen die Ankünfte. Wer früher kommt, wartet nicht auf der Straße.
→ Wir prüfen vorab, welche Fahrzeuge dort wenden können. Größere Lieferungen werden bei Bedarf in kleinere Fahrten aufgeteilt.
Dicht bebaute Lagen mit Stadtbahn und Passanten verlangen feste Zeitfenster für jede Lieferung.
In einem Quartier mit Büros und Veranstaltungsorten ist die Abstimmung von Lieferzeiten besonders wichtig.
Für Beuel gehört der Weg über den Fluss oft zur Route und muss in die Planung.
Auf Entwicklungsflächen wie dem früheren Zementwerk in Oberkassel treffen viele Gewerke auf wenige Zufahrten.

Wir klären mit der Bauleitung, welche Materialien in welchem Takt kommen sollen.
Wir wählen Anfahrtswege nach Straßenlage und Fahrzeuggröße und berücksichtigen Brücken sowie Stadtbahnstrecken.
Jede Lieferung erhält ihr Fenster. Lieferanten bekommen die Zeiten vorab.
Ändert sich der Bauablauf, ändern wir die Fenster und Routen entsprechend.
Liegt eine Baustelle im rechtsrheinischen Beuel und wird ein Teil des Materials von linksrheinischen Lagern geliefert, dann planen wir die Rheinquerung mit ein. Die Fahrzeuge bekommen Zeitfenster, die den Weg über die Brücke und die Ankunft an der Baustelle miteinander verbinden.
Ist das Grundstück eine schmale Straße mit Stadtbahnbetrieb, dann legen wir die Anlieferung auf feste Zeiten. Große Lastwagen kommen einzeln. Das Entladen findet auf dem Grundstück statt. Die Straße bleibt dadurch frei und die Bahn kommt ungehindert vorbei.
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Qualitätsmanagement
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Die Zeitfenster folgen dem Flächenplan der Baustelleneinrichtung. Aus ihm ergibt sich, wo entladen wird und wie weit ein Fahrzeug auf das Grundstück fahren darf. Ändert sich die Einrichtung, passen wir die Lieferfenster an.
Die Zugangskontrolle weiß, welches Fahrzeug erwartet wird. Dadurch geht die Annahme schneller und Abweichungen fallen sofort auf.
Weil viele Baustellen an belebten Straßen mit Stadtbahn, Radverkehr und Anwohnern liegen. Ein fester Zeitpunkt je Lieferung vermeidet Schlangen vor dem Grundstück und entlastet den Verkehr.

Beschreiben Sie uns Ihr Bauvorhaben und die Zufahrtssituation. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein Logistikkonzept.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bonn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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