
Ein Lkw, der in Hennef zur Baustelle fährt, kommt meist über die A 560, die B 8 oder die B 478. Die letzten Kilometer entscheiden dann, ob er pünktlich ankommt: Bahnübergänge, Wohnstraßen und enge Ortsdurchfahrten bestimmen den Takt, nicht der Lieferschein.
Wir entwickeln für Baustellen in Hennef ein Logistikkonzept, das Lieferungen, Fahrwege und Zeitfenster zusammenbringt. Es wird mit der Bauleitung und den Gewerken abgestimmt und im Bauablauf fortgeschrieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Siegstrecke teilt das Zentrum. Eine Handvoll Bahnübergänge und eine Brücke verbinden die Seiten. Zwischen zwei Querungen liegt teils etwa ein Kilometer. Auf der Strecke verkehren S 12, S 19 und RE 9, die Schranken schließen also regelmäßig. Ein Zeitfenster für den Lkw berücksichtigt deshalb, welche Querung er nimmt und wie lange er dort stehen könnte.
Von der Autobahn kommen Lieferungen über drei Anschlussstellen der A 560 ins Stadtgebiet. Danach teilt sich der Verkehr auf die B 8, die B 478 und die Frankfurter Straße im Zentrum auf. Weil mehrere Baustellen dieselben Achsen nutzen, legen wir für jede Anlieferung Route und Zeitfenster fest und sorgen so dafür, dass sich Fahrzeuge nicht an einem Tor stauen.
Außerhalb des Zentrums verteilen sich rund neunzig Ortschaften über ein Stadtgebiet von etwa 106 Quadratkilometern. Viele davon sind aus Hofanlagen gewachsen und haben schmale Straßen. Für Baustellen dort planen wir kleinere Fahrzeuge, feste Zeiten und Rücksicht auf Anwohner, damit Lieferungen den Ort nicht blockieren.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und leiten daraus Fahrwege, Entladezonen und Abläufe für das Baufeld in Hennef ab.
Jede Anlieferung bekommt ein Fenster, das zu Bahnübergängen, Anwohnerzeiten und Baufortschritt passt. Zu früh oder zu spät eintreffende Fahrzeuge werden eingeordnet.
Wir legen fest, über welche Anschlussstelle und welche Querung angeliefert wird und wo Fahrzeuge warten, wenn das Tor belegt ist.
Wir halten fest, welche Straßen genutzt werden dürfen. Über Engpässe informieren wir die Bauleitung, damit Anlieger und Verkehr möglichst wenig gestört werden.
Fahrzeuge kennen Route und Zeitfenster, bevor sie losfahren.
Wartezeiten an Schranken und Toren werden eingeplant statt überrascht hingenommen.
Die Nachbarschaft erlebt Lieferverkehr zu berechenbaren Zeiten.
Gewerke bekommen ihr Material, wenn sie es brauchen, nicht davor oder danach.
→ Wir planen Puffer ein, wählen die Querung nach Lage des Baufelds und lassen wartende Fahrzeuge an einer geeigneten Stelle halten.
→ Wir verteilen Lieferungen über den Tag und legen Anlieferungen auf Zeiten, in denen die Achse weniger belastet ist.
→ Wir stellen auf kleinere Fahrzeuge um oder teilen die Ladung auf mehrere Fahrten auf.
→ Wir legen Anlieferzeiten fest, die zur Umgebung passen. Die Fahrwege wählen wir so, dass Wohnstraßen geschont werden.
Wohn- und Geschäftshäuser nahe der Frankfurter Straße, bei denen Anlieferung und Anliegerverkehr dieselbe Straße teilen.
Hallen- und Anlagenbau neben laufendem Betrieb, bei dem Bau- und Werksverkehr getrennt laufen müssen.
Vorhaben, deren Zufahrt über Bahnübergänge führt und bei denen Schrankenzeiten in den Zeitplan gehören.
Neubau und Sanierung an B 8 und Landstraßen, wo kleinere Fahrzeuge und feste Zeiten gefragt sind.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen und welche Fahrzeuge dafür gebraucht werden.
Wir bestimmen Anfahrtswege, Entladezonen und Zeitfenster passend zu Bahn, Verkehr und Umfeld.
Alle Beteiligten erhalten Route, Fenster und Ansprechpartner, damit am Tor keine Rückfragen entstehen.
Wir beobachten den Ablauf und stimmen die Fenster an, wenn sich Baufortschritt oder Verkehr ändern.
Liegt eine Baustelle in Hennef nördlich der Gleise und das Material kommt über die A 560, dann entscheidet die Wahl der Querung über die Dauer jeder Fahrt. Wir legen die Route fest, setzen das Zeitfenster so, dass der Lkw nicht mitten im Takt der S-Bahn an der Schranke ankommt. Ein zweites Fenster halten wir als Ausweichzeit frei.
Wird auf demselben Baufeld in einer Wohnstraße gebaut, dann sind Anlieferungen am frühen Morgen ein Thema. Wir verschieben die großen Fahrzeuge auf den Vormittag und bündeln kleinere Lieferungen, damit der Verkehr vor dem Tor ruhig bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf: Tore, Lager und Entladezonen bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides planen wir zusammen.
Die operative Baulogistik setzt die Zeitfenster am Tor um, die Sicherheit regelt die Einfahrt. Mit den Umweltkontrollen klären wir Fahrwege, die an der Aue oder an Schutzflächen vorbeiführen. So greifen Konzept und Umsetzung in Hennef ineinander.
Wir wählen die Querung nach Lage des Baufelds und rechnen Wartezeiten in das Zeitfenster ein. Wartende Fahrzeuge halten an einer Stelle, an der sie weder Schranke noch Anlieger behindern. Das legen wir mit der Bauleitung fest.

Beschreiben Sie uns Baufeld, Gewerke und Zufahrt. Wir erstellen einen Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hennef (Sieg). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit