
Bevor in Bonn der erste Bagger anrollt, entscheidet sich auf dem Papier, wo Container stehen, wo Material lagert und wie Fahrzeuge auf das Grundstück kommen. Die Stadt liegt auf rund 141 Quadratkilometern beidseits des Rheins und umfasst vier Stadtbezirke mit völlig verschiedenen Baugrundstücken. Eine Einrichtung, die in der Rheinebene funktioniert, passt an einem Hang oder in einer engen Straße nicht automatisch.
Zur Baustelleneinrichtung gehören Containeranlagen und Sanitärlösungen, die Versorgung mit Baustrom und Bauwasser sowie Bauzaun und Verkehrssicherung. Dazu kommt ein Plan für Wege, Lagerflächen und Zufahrten. Wir entwickeln diesen Plan für jedes Vorhaben einzeln und stimmen ihn mit den beteiligten Gewerken ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Rhein prägt den Untergrund und die Lage vieler Grundstücke. In den Rheinauen und an den Ufern überschwemmt der Fluss im Winter und bei Schneeschmelze immer wieder Flächen. Gefährdet sind laut Stadtbeschreibung vor allem Mehlem und Beuel. Wer dort Container und Lager aufbaut, plant Standorte ein, die auch bei höherem Wasserstand erreichbar und trocken bleiben.
Auf der linken Rheinseite steigt das Gelände zum Venusberg und zum Kreuzberg an. Baustellen an solchen Erhebungen haben wenig ebene Fläche. Container werden gestapelt oder auf Teilflächen verteilt. Die Zufahrt für schwere Fahrzeuge muss dann in der Planung stehen, bevor die ersten Lieferungen kommen.
In den dicht bebauten Vierteln rund um den Hauptbahnhof und in den historischen Quartieren bleibt für Lager kaum Platz. Gerade dort entscheidet die Einrichtung darüber, ob Anwohner und Fußgänger ungehindert vorbeikommen. Bauzaun und Verkehrssicherung werden dort so gelegt, dass Gehwege nutzbar bleiben.

Wir planen Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer samt Sanitärlösungen und passen die Anordnung an die verfügbare Fläche an. Auf engen Grundstücken geht das in die Höhe oder wird auf mehrere Teilflächen verteilt.
Wir koordinieren Anschlüsse und Verteilung und legen die Leitungswege so, dass sie bei wechselnden Bauabschnitten erreichbar bleiben. Auf Flächen in Flussnähe berücksichtigen wir mögliches Hochwasser bei der Lage der Verteiler.
Zaunverlauf, Beschilderung und Absperrungen richten sich nach der Straße vor dem Grundstück. Wo Passanten oder Radverkehr vorbeikommen, achten wir auf klare Trennung.
Zufahrt, Wendeflächen, Lagerplätze und Fußwege werden gemeinsam geplant. So entsteht von Beginn an ein Ablauf ohne Behinderungen zwischen den Gewerken.
Ein Einrichtungsplan vor Baubeginn verhindert spätere Umstellungen auf einer laufenden Baustelle.
Klare Wege und Lagerflächen sparen den Gewerken tägliche Suchzeit.
Eine auf Wasserstand und Gelände abgestimmte Lage der Anlagen senkt das Risiko von Ausfällen.
Eine saubere Abgrenzung zur Straße erleichtert die Abstimmung mit Nachbarn und Behörden.
→ Wir legen empfindliche Anlagen wie Verteiler und Lager auf höhere Teilflächen und planen einen Rückzugsweg für Material ein.
→ Container werden gestapelt oder verteilt. Die Zufahrt für Lieferfahrzeuge wird vorab geprüft und bei Bedarf mit einer Einweisung begleitet.
→ Der Zaun nimmt möglichst wenig Gehweg in Anspruch. Lagerflächen werden knapp gehalten und Material wird nach Bedarf angeliefert.
→ Wurzelbereiche und Grünstreifen kennzeichnen wir am Zaun. Lager und Fahrwege legen wir so, dass diese Bereiche unberührt bleiben.
Neubauten an Erhebungen wie dem Venusberg verlangen eine genaue Planung von Zufahrt und Stellflächen.
Sanierungen in dicht bebauten Quartieren brauchen eine Einrichtung mit sehr kleinem Fußabdruck.
Baustellen in den Rheinauen und an den Ufern verlangen eine Lage der Anlagen, die Hochwasser einkalkuliert.
Auf großen Brachflächen wie dem früheren Zementwerk in Oberkassel steht viel Platz zur Verfügung, der klar gegliedert werden muss.

Wir prüfen Lage, Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft und halten fest, welche Flächen nutzbar sind.
Container, Lager, Wege und Zaun werden auf einem Plan festgelegt und mit den Gewerken abgestimmt.
Anlagen, Anschlüsse und Absperrungen werden nach dem Plan aufgebaut und vor dem Start gemeinsam abgenommen.
Wechselt der Bauabschnitt, ziehen wir Flächen und Wege nach.
Liegt ein Baugrundstück in der Rheinaue oder in unmittelbarer Ufernähe, dann prüfen wir zuerst, welche Flächen bei höherem Wasserstand erreichbar bleiben. Container, Baustromverteiler und Lagerplätze wandern auf die höher gelegenen Teilflächen. Die Zufahrt wird so gelegt, dass sie auch bei feuchtem Untergrund befahrbar ist.
Ist das Grundstück dagegen ein schmaler Bauplatz an einem Hang, dann bleibt kaum Platz für Lager. Wir stapeln Container und legen fest, welche Materialien nur taktweise angeliefert werden. Die Anlieferung folgt dem Bauablauf, damit nichts länger als nötig auf der Fläche steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung bildet die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergeben sich die Lieferfenster im Logistik-Management und die Wege für die operative Baulogistik. Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an.
Zaun und Zugänge dienen zugleich der Sicherheit der Baustelle. Wer die Einrichtung früh mit der Zugangskontrolle abstimmt, vermeidet Lücken und doppelte Absperrungen.
Auf die Lage des Grundstücks. Nähe zum Rhein, Hanglage oder eine enge Altbaustraße verlangen jeweils eine andere Anordnung von Containern, Lager und Zufahrt. Wir legen das vor Baubeginn fest.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir melden uns und besprechen die Einrichtung mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bonn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit