
Wer in Bornheim baut, baut selten auf ebenem Grund. Die Stadt liegt zwischen Köln und Bonn und reicht von der Rheinebene bei Hersel und Widdig über den Hang des Vorgebirges bis auf die bewaldete Ville. Das tiefste Stück liegt bei rund 46 Metern über NHN im Rheinbett. Das höchste Stück oberhalb von Roisdorf erreicht rund 165 Meter. Jede Baustelle bekommt dadurch ihr eigenes Gelände mit eigenen Zwängen.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Lieferfahrzeuge einfahren und wo Material liegt. Wir planen diese Infrastruktur vor dem ersten Spatenstich und stimmen sie auf das Grundstück ab. Das gilt für ein Baufeld in der Ebene ebenso wie für eine schmale Lücke zwischen alten Häusern im Ortskern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Vorgebirgshang ist Fläche der knappste Rohstoff. Wo Grundstücke geneigt sind oder zwischen bestehender Bebauung liegen, muss die Einrichtung erst auf Papier funktionieren. Wir prüfen Stellflächen für Unterkünfte und Lager nach Gefälle und Zufahrtsbreite. Dann ordnen wir die Wege so, dass Kran und Lieferverkehr sich nicht in die Quere kommen.
Über weite Teile von Bornheim liegt mächtiger Löss, besonders auf der Terrassenplatte zwischen Bornheim und Sechtem. Er ist fruchtbar und für den Anbau ein Gewinn. Für eine Baustraße gilt: Bei Nässe weicht er auf. Lager und Fahrwege brauchen deshalb tragfähige Unterlagen. Die Einrichtung plant diese Befestigung ein und legt Entwässerungsrichtungen fest.
Im Rheinvorland bei Hersel und Widdig kommt eine zweite Ebene dazu. Dort liegen Gewerbeflächen und Wohnlagen in Flussnähe. Die Stadt führt Starkregen und Hochwasser als eigenes Thema in ihrem Rathausangebot. Bei der Planung von Lager und Medienverlauf achten wir darauf, dass Material und Technik nicht im tiefsten Punkt des Grundstücks stehen.

Wir zeichnen die Baustelle nach Zufahrt, Wendeflächen und Lagerzonen auf. Am Vorgebirgshang beachten wir dabei das Gefälle der Ortsstraßen. In engen Lagen weisen wir aus, wo ein Lkw drehen kann und wo ein Kranstandort sinnvoll ist.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitäreinheiten ordnen wir so an, dass Wege kurz bleiben und Rettungszufahrten frei sind. Welche Einheiten in welcher Zahl gebraucht werden, stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab.
Wir klären Anschlusspunkte für Strom und Wasser und legen die Verteilung über das Baufeld fest. In Bestandsvierteln mit alten Leitungen planen wir Reserven für Lastspitzen mit ein.
Die Baustellengrenze wird gesichert und beschildert. Wo ein Baufeld an einen Gehweg oder an die Trasse der Stadtbahn grenzt, planen wir Schutzbereiche und Absperrungen mit klaren Übergängen für Fußgänger.
Die Baustelle ist ab dem ersten Tag geordnet und lässt sich ohne Umbauten betreiben.
Flächen, Wege und Anschlüsse sind so gelegt, dass sie zum Gelände in Bornheim passen.
Weniger Stillstand durch klare Wege für Anlieferung und Entsorgung.
Die Nachbarschaft wird durch die Anordnung von Lärm und Verkehr geschont.
→ Wir terrassieren die Lagerzonen auf dem Plan und teilen Material nach Abrufzeitpunkt auf. Was früh gebraucht wird, liegt am nächsten zur Zufahrt.
→ Befahrene Flächen erhalten eine tragfähige Befestigung. Ablaufwasser wird um Lager und Unterkünfte herum geführt.
→ Wir legen laute Bereiche und Verkehrswege auf die Seite mit dem größten Abstand zur Bebauung und planen Zaun und Sichtschutz entsprechend.
→ Schutzabstände und Absperrungen werden früh geplant. Kranschwenkbereiche und Lagerflächen werden mit dem Bahnbetrieb abgestimmt.
Die Stadt führt Gewerbegebiete in Hersel, Sechtem, Kardorf, Waldorf und weiteren Lagen. Hallen- und Bürobauten brauchen dort große Lager- und Fahrflächen.
In Bornheim, Roisdorf und Merten entstehen Bauten auf Lücken und kleinen Grundstücken. Hier entscheidet die Einrichtung über den Platz.
Neu- und Umbauten für Bildung und Betreuung erfordern Schutzzonen für den laufenden Betrieb direkt nebenan.
Straßen, Kanäle und Leitungen in den Vorgebirgsdörfern brauchen Lager entlang der Trasse und gesicherte Baugruben.

Wir sichten Pläne und Gelände und notieren Gefälle, Zufahrten und Nachbarn.
Aus den Angaben entsteht ein Plan mit Lager, Unterkünften, Wegen und Anschlüssen.
Wir gehen den Plan mit Bauleitung und Gewerken durch und passen ihn an.
Die Einrichtung wird aufgebaut und bei Änderungen im Bauablauf angepasst.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus am Hang in Roisdorf oder Merten, dann ist das Baufeld oft schmal und fällt zur Straße hin ab. Die Einrichtung muss mit wenig Platz auskommen. Wir legen dann die Zufahrt so, dass Fahrzeuge vorwärts hinein- und hinausfahren können. Das Lager rückt auf die ebenste Fläche. Ein Kranstandort wird nach Tragfähigkeit und Schwenkbereich gewählt.
Kommt Regen hinzu, dann entscheidet die Befestigung, ob die Baustelle läuft. Auf Lössboden helfen Schotterlagen an Zufahrt und Lagerflächen. Wenn zudem Strom und Wasser vom Straßenrand herangeführt werden, dann hält ein vorab festgelegter Verlauf der Leitungen die Wege frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergibt sich, wann Lieferfahrzeuge einfahren dürfen und wo Material übergeben wird. Deshalb denken wir Zufahrt, Lager und Zeitfenster zusammen.
Aus der Einrichtung folgen auch Absicherung und Zugangskontrolle. Wo der Zaun steht und wo das Tor sitzt, bestimmt später den Ablauf an der Einfahrt. Wir stimmen das mit der Bauleitung ab und halten den Plan aktuell, wenn sich der Bauablauf ändert.
Wir beginnen mit dem Gefälle. Lager und Unterkünfte kommen auf die ebenste Fläche. Die Zufahrt wird so gelegt, dass Fahrzeuge nicht rückwärts am Hang rangieren müssen. Danach prüfen wir die Tragfähigkeit des Untergrunds.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bornheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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