
Wer in Köln baut, hat selten die große Wiese zur Verfügung. Das Stadtgebiet umfasst gut 405 Quadratkilometer, aber ein großer Teil davon ist dicht bebaut. Die Rheinlage setzt dem Bauen zusätzliche Grenzen. Eine Baustelleneinrichtung entscheidet hier darüber, ob Container, Lagerflächen und Zufahrten überhaupt zusammenpassen.
Wir planen die Einrichtung deshalb vom Grundstück aus. Zuerst steht fest, welche Flächen nutzbar sind und wo Fahrzeuge halten können. Danach folgen Containeranlagen, Versorgung und Absperrung, abgestimmt auf die Lage innerhalb oder außerhalb der Ringe.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kölner Ringe bilden einen rund 7,5 Kilometer langen Halbkreis um die linksrheinische Altstadt. Der Straßenraum ist dort sehr unterschiedlich breit, in einzelnen Abschnitten sind es mehr als 100 Meter, in anderen deutlich weniger. Für eine Baustelleneinrichtung heißt das: Jeder Abschnitt braucht eine eigene Rechnung für Stellflächen, Gehwegführung und Zufahrt.
Die Böden verändern sich mit der Lage. Im Rheintal liegen Auenböden, im Westen Löss, im Osten beginnen die Ausläufer des Schiefergebirges. Entsprechend verschieden sind Tragfähigkeit und Wasserstand. Das beeinflusst, wo Container stehen und wie schwere Lasten gestellt werden können.
Hinzu kommt der Rhein selbst. Das Hochwasserschutzkonzept der Stadt zielt auf einen Pegel von bis zu 11,90 Metern. Bei Baufeldern am Ufer ist deshalb zu klären, welche Anlagen im Überschwemmungsfall schnell geräumt werden müssen und welche dauerhaft höher stehen sollten.

In dichten Quartieren wie Ehrenfeld oder Nippes bleibt oft nur ein schmaler Hof. Wir planen Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer gestapelt oder in Reihe und legen fest, wo Sanitärlösungen sinnvoll stehen.
Anschlusspunkte hängen in Köln stark von der Lage ab. Wir stimmen Verteilung und Absicherung der Versorgung mit den Gewerken ab und dokumentieren, wo welcher Anschluss liegt.
Gehwege, Radwege und Stadtbahnhaltestellen liegen oft direkt vor dem Baufeld. Wir planen Zaunverlauf, Beschilderung und Absperrung so, dass Fußgänger geführt werden und die Anlieferung trotzdem möglich bleibt.
Ein Lageplan legt fest, wo Material liegt, wo Kräne stehen und welche Wege frei bleiben. Auf ehemaligen Hafenflächen ist das ein anderes Bild als zwischen Altbauten.
Die Einrichtung wird auf die tatsächliche Fläche zugeschnitten und nicht aus einer Standardvorlage übernommen.
Zufahrt, Zaun und Lager greifen ineinander, sodass die Gewerke nicht um denselben Platz konkurrieren.
Die Lage zum Rhein und zum Baugrund wird früh berücksichtigt und nicht erst bei Störungen.
Ein Ansprechpartner koordiniert Containeranlage, Versorgung und Absperrung zusammen.
→ Wir planen die Zufahrt über eine einzige Einfahrt mit festem Ablauf und legen Wendemöglichkeiten oder Rückwärtsfahrten vorher fest.
→ Wir ordnen empfindliche Anlagen wie Verteilerkästen höher an und sehen vor, welche Einrichtungen sich bei steigendem Pegel zügig abbauen lassen.
→ In der Kölner Innenstadt gilt für Lkw über 7,5 Tonnen ein Durchfahrtsverbot, Lieferverkehr ist ausgenommen. Wir planen Anlieferung und Zwischenlager so, dass Fahrzeuge klar als Lieferverkehr erkennbar sind.
→ Wir halten Abstand zu geschützten Bauteilen ein und klären Abstellflächen mit den Beteiligten, bevor die Einrichtung aufgebaut wird.
Ehemalige Hafenflächen wie der Deutzer Hafen mit rund 35 Hektar werden zu Wohn- und Büroquartieren umgebaut. Dort fallen große Einrichtungsflächen und Hochwasserfragen zusammen.
In Altstadt-Süd, Ehrenfeld oder Nippes entstehen Baulücken und Aufstockungen mit wenig Fläche.
Gebäude an den Ringen werden saniert, oft mit Gehweg und Radweg unmittelbar vor der Fassade.
In Porz oder im Norden stehen größere Flächen zur Verfügung, dafür steigt der Bedarf an Zufahrten und Baustraßen.

Wir prüfen Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Untergrund und halten fest, was verfügbar ist.
Container, Lager, Kranstandorte und Wege werden in einem Lageplan festgelegt.
Wir koordinieren Aufstellung, Anschlüsse, Zaun und Beschilderung.
Wenn sich der Baufortschritt ändert, passen wir Flächen und Wege an.
Liegt eine Baustelle als Baulücke zwischen zwei Mehrfamilienhäusern in einem dichten Veedel, dann ist der Hof das einzige Lager. In diesem Fall stellen wir Container gestapelt auf und führen Material nur in kleinen Mengen zu.
Dazu gehören eine feste Einfahrt mit Einweiser und ein Zaun, der den Gehweg nicht blockiert. Dann bleibt der Betrieb für die Nachbarn berechenbar. Der Bauablauf wird nicht durch Platznot gestört.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Baustein einer Baulogistik. Sie legt fest, welche Flächen später für Lieferungen, Entsorgung und Sicherheit bereitstehen.
Wir stimmen uns mit Bauleitung, Gewerken und Auftraggeber ab, bevor der erste Container steht. So passt die Einrichtung zu Logistik-Management, Zugangskontrolle und den übrigen Leistungen.
Wir planen Container gestapelt, ordnen Lagerflächen nach Bedarf und führen Material in kleinen Mengen zu. Der Lageplan zeigt vorab, was auf das Grundstück passt und was ausgelagert werden muss.

Schildern Sie uns Grundstück und Zeitplan. Wir sagen Ihnen, welche Einrichtung zu Ihrer Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Köln. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit