
Ob ein Bauvorhaben im Zeitplan bleibt, hängt häufig an einer einfachen Frage: Kommt das Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort an? Logistik-Management beantwortet sie im Voraus. Es ordnet Lieferketten, Zeitfenster, Anfahrtswege und die Abläufe auf dem Gelände.
Euskirchen ist dafür ein abwechslungsreiches Pflaster. Die Kreisstadt liegt an der Bahn und nahe der A 1, doch die letzten Meter führen durch Straßen mit Stadtbus, Schulwegen und einer Fußgängerzone. Dort wird aus der Anlieferung eine Planungsaufgabe.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 1 verläuft entlang der nordwestlichen und westlichen Stadtgrenze zu Zülpich, im Kreisgebiet kommt im Norden die A 61 hinzu. Für Fernlieferungen ist das eine gute Anbindung. Von dort aus teilt sich der Verkehr jedoch auf viele Straßen auf. Ein Anfahrtsplan legt für jede Baustelle fest, welche Strecke genutzt wird und wo Fahrzeuge auf keinen Fall abbiegen sollen.
In der Altstadt innerhalb des früheren Mauerrings liegt die Fußgängerzone vom Alten Markt bis in die Nebenstraßen. Lieferfahrzeuge teilen sich die Straße mit Passanten und Händlern, die selbst beliefert werden. Wer dort ein Haus umbaut, braucht Zeitfenster, die den Betrieb der Geschäfte nicht kreuzen. Dazu kommen Entladeplätze, die nur für die Dauer der Lieferung gebraucht werden.
Das Stadtgebiet misst rund 15 mal 14 Kilometer und umfasst neben der Kernstadt 22 weitere Stadtteile, darunter Kuchenheim, Kirchheim und Roitzheim. Baustellen in den Dörfern erreicht man über Ortsdurchfahrten, auf denen landwirtschaftlicher Verkehr hinzukommt, besonders zur Erntezeit. Ein Logistikkonzept rechnet diese Spitzen in den Fahrplan ein.

Aus Gewerken, Mengen und Terminen entsteht ein Plan, der bestimmt, welches Material über welche Zufahrt und zu welcher Zeit eintrifft.
Jedes Fahrzeug erhält ein Zeitfenster und meldet sich vorab an. So sehen wir, wer wann am Tor erwartet wird. Das gleichen wir mit dem Bauablauf ab.
Wir wählen Anfahrten, die Engstellen und Schulwege meiden. Zeiten stimmen wir mit der Bauleitung ab, damit Anwohner und Geschäfte möglichst wenig gestört werden.
Doppelte Wege und Zwischenlager vermeiden wir, indem wir Material möglichst direkt dorthin führen, wo es verbaut wird.
Fahrzeuge treffen im abgemachten Fenster ein, vor der Baustelle bildet sich keine Schlange.
Fußgängerzone und Wohnstraßen werden durch klare Zeiten und Routen entlastet.
Gewerke erhalten ihr Material, wenn sie es brauchen.
Wenn eine Straße ausfällt, trägt die vorbereitete Alternative die Belieferung weiter.
→ Wir legen feste Entladefenster außerhalb der Hauptgeschäftszeiten fest und halten Rangierflächen frei, damit Passanten und Händler ungestört bleiben.
→ Die Route wird so geplant, dass Engstellen, Schulen und landwirtschaftlicher Verkehr berücksichtigt sind. Lieferanten bekommen sie vor der ersten Fahrt.
→ Wir ordnen die Lieferungen nach dem Bauablauf und geben Entladeplätze nacheinander frei, damit niemand wartet und niemand blockiert.
→ Wir planen von vornherein einen zweiten Weg ein. Fällt ein Abschnitt aus, wechseln die Fahrzeuge dorthin. Die Fenster verschieben sich entsprechend.
Anlieferung in kleinen Mengen, enge Zeitfenster und Rücksicht auf die Fußgängerzone.
Viele Schwerlastfahrten in kurzer Zeit auf Flächen mit Anschluss an die Autobahnen.
Ortsdurchfahrten, Schulwege und landwirtschaftlicher Verkehr bestimmen die Route.
Lieferungen für Vorhaben an der Eisenbahnstrecke oder an Landstraßen mit laufendem Verkehr.

Wir tragen Gewerke, Mengen und Termine zusammen und sehen uns Zufahrten und Entladeplätze an.
Routen, Zeitfenster und Regeln werden aufgeschrieben und mit der Bauleitung abgestimmt.
Speditionen und Händler bekommen vor der ersten Fahrt ihre Route, ihr Fenster und eine feste Ansprechperson.
Wir begleiten die Anlieferung im Betrieb und ändern das Konzept, sobald sich der Bauablauf verschiebt.
Wird ein Geschäftshaus innerhalb des Mauerrings umgebaut, dann können Lastwagen nicht einfach vorfahren. Wir legen in diesem Fall kleine Lieferungen in feste Zeitfenster am frühen Morgen, halten die Anfahrt für Stückgut und Entsorgung getrennt und stimmen die Zeiten mit den angrenzenden Läden ab.
Entsteht ein Gewerbebau am Rand der Kernstadt mit vielen Betonmischern und Sattelzügen, dann steuern wir die Ankunft über eine markierte Zufahrt. Jede Betonage und jede Stahllieferung bekommt ihr Fenster. Die Entladeplätze werden der Reihe nach vergeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Dort sind Zufahrt, Entladezone und Lagerplatz bestimmt. Die Liefersteuerung regelt, wann welches Fahrzeug sie benutzt.
Die operative Baulogistik führt den Plan auf dem Gelände aus. Weicht eine Lieferung ab, erfährt es die Bauleitung. Danach wird das Konzept angepasst.
Ein Lieferfenster legt fest, wann ein Fahrzeug auf der Baustelle erwartet und entladen wird. Dadurch bilden sich keine Warteschlangen am Tor. Die Gewerke wissen genau, wann ihr Material eintrifft.

Beschreiben Sie uns Lage, Liefermengen und Zeitplan Ihrer Baustelle. Sie erhalten von uns einen Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Euskirchen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit