
Wer Material nach Remscheid liefert, fährt fast immer bergauf. Die Stadt sitzt auf einer Hochfläche. Aus den Tälern von Wupper, Eschbach und Morsbach führen steile und kurvige Straßen hinauf. Für einen Lastzug mit Baumaterial ist die letzte Etappe oft der schwierigste Abschnitt der Lieferkette.
Logistik-Management bedeutet, diese Etappe vorher zu durchdenken. Wir ordnen Lieferungen den Gewerken zu und legen Zeitfenster fest. Fahrer erfahren vorab, wie sie zur Baustelle kommen und wo sie entladen. Anlieger werden informiert, bevor der erste Lkw vor der Tür steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Relief setzt Grenzen. Zwischen Wiesenkotten an der Wupper auf 96 Metern und dem Brodtberg bei Hohenhagen auf knapp 379 Metern liegen fast 300 Höhenmeter. Auf steilen Straßen kommen schwere Fahrzeuge nur langsam voran. Lange Sattelzüge schaffen manche Kurve nicht. Wer Lieferungen für Remscheid plant, prüft deshalb die Strecke und wählt das Fahrzeug passend zur Zufahrt.
Hinzu kommt das Wetter. Der Steigungsregen bringt im Winter reichlich Niederschlag. Nasse Straßen am Hang verlängern jede Fahrt. Wir rechnen mit Pufferzeiten und legen kritische Anlieferungen nicht auf den Punkt, sondern in ein Zeitfenster, das Verspätungen verkraftet.
Im Kern von Lennep wird es noch enger. Die Altstadt zieht sich durch das Tal der Linepe, ihre Gassen folgen dem alten Grundriss rund um Alter Markt und Marktplatz. Wallstraße und Nebenstraßen sind für Anwohner da. Lieferungen dort brauchen Absprache mit den Anliegern, damit Zufahrten frei bleiben und kein Fahrzeug in einer Gasse stecken bleibt.

Wir erfassen Gewerke, Bauphasen und Mengen. Daraus entsteht ein Plan mit Anfahrtswegen, Entladestellen und Zwischenlagern, der Gefälle und Zufahrtsbreiten in Remscheid berücksichtigt.
Jede Anlieferung bekommt ein Fenster. Wartende Fahrzeuge stehen auf einer vereinbarten Fläche und nicht in der Zufahrt.
Wo die Zufahrt für große Fahrzeuge nicht taugt, planen wir kleinere Einheiten oder einen Umladepunkt vor der letzten Steigung.
Fahrer erhalten Wegbeschreibung und Regeln vorab. Anlieger hören von uns, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Lieferungen kommen geordnet an und stauen sich nicht in steilen Zufahrten.
Anlieger wissen, wann sie mit Verkehr rechnen müssen.
Gewerke bekommen ihr Material zum passenden Zeitpunkt.
Die Bauleitung hat jederzeit den Überblick über die nächsten Anlieferungen.
→ Wir prüfen die Strecke vor der ersten Lieferung und setzen passende Fahrzeuge ein. Notfalls wird umgeladen.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender zeigt Überschneidungen früh. Wir verteilen die Anlieferungen und ordnen sie nach Dringlichkeit.
→ Wir vereinbaren feste Halte- und Entladezeiten mit den Anliegern und legen Wartezonen außerhalb des Kerns fest.
→ Die Zeitfenster haben Reserven. Verschiebungen geben wir sofort an die nächsten Fahrer weiter.
Viele Lieferungen über schmale Anliegerstraßen mit Gefälle.
Kleinteilige Lieferungen in einer Altstadt mit engen Gassen und vielen Denkmälern.
Große Materialmengen für Rohbau und Ausbau, oft in Gewerbegebieten auf der Hochfläche.
Material für Straßen und Bahnanlagen, die durch die Täler führen.

Wir sehen uns Anfahrt, Gefälle und Engstellen an und klären, welche Fahrzeuge die Baustelle erreichen.
Gewerke, Mengen und Zeitfenster werden in einem Lieferkalender zusammengeführt.
Alle Beteiligten kennen Weg, Regeln und Zeiten, bevor die erste Lieferung kommt.
Wir überwachen die Fenster und passen sie an, wenn der Bauablauf sich verschiebt.
Liegt eine Baustelle in Remscheid am Ende einer steilen Anliegerstraße, dann geht es um Fahrzeuggröße und Takt. Schwere Lieferungen wie Beton oder Stahl erhalten feste Fenster. Wartende Fahrzeuge stehen auf einer Fläche weiter unten, bis der Weg frei ist.
Steht die Baustelle im Kern von Lennep, dann beginnt die Planung bei den Anliegern. Lieferzeiten werden abgestimmt, kleine Fahrzeuge übernehmen den Weg durch die Gassen. Das Material kommt möglichst in mehreren kleinen Lieferungen an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept hängt am Bauzeitenplan. Ändert sich die Reihenfolge der Gewerke, schreiben wir die Zeitfenster fort. So reagiert die Anlieferung auf den Baufortschritt.
Auf der Baustelle greift das Konzept in Einrichtung und Zugangskontrolle ein. Eine Entladezone nützt nur dann etwas, wenn jemand die Einfahrt steuert und Fahrer wissen, wohin sie müssen.
Das hängt von Steigung und Kurvenradien der Zufahrt ab. Wir prüfen die Strecke vorab und planen bei Bedarf kleinere Fahrzeuge oder einen Umladepunkt ein. Welche Lösung passt, legen wir mit der Bauleitung fest.

Beschreiben Sie Vorhaben und Zufahrt. Wir erstellen ein Konzept mit Zeitfenstern und Entladestellen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Remscheid. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit